Am kommenden Sonntag, den 31.10.21 treffen die HABO-Frauen um 17 Uhr auf den TSV Hardthausen. Angepfiffen wird die Partie in der Buchsbachtalhalle in Hardthausen.

Mit 2:4 Punkten stehen die Gastgeberinnen momentan auf dem 7. Tabellenplatz der Landesliga. Zwar steht die HABO mit 6:2 Punkten deutlich besser da, unterschätzen darf man den Gegner trotz der Tabellensituation allerdings sicherlich nicht. „Hardthausen ist nicht nur harzfrei, sondern auch ein unangenehmer Gegner, der immer für eine Überraschung gut ist,“ erklärt Konny Baboi, die sich deshalb auf die Stärken ihres Temas konzentrieren möchte. Zu diesen gehört zweifelsohne die Schlussviertelstunde, in der die Buffalos in den letzten Partien stets eine starke Abwehr hinlegen und somit wichtige Siege einfahren konnten. „Wenn wir dies endlich über eine längere Zeit so sicher spielen können, können wir jeden Gegner schlagen.“ Ist sich Baboi sicher, der aber auch das Angriffsspiel ihres Teams im Auftritt gegen Bönnigheim Mut für den kommenden Auftritt macht. Vor allem Jasmin Körner spielt ihre Rolle am Kreis momentan sehr überzeugend, reißt Lücken in der Defensive und ist auch als Torschütze gefährlich. „Wir müssen uns gegen die 3-2-1 Defensive des Gegners viel bewegen und vor allem den Ball laufen lassen,“ fordert die HABO-Trainerin viel Bewegung ohne Ball von ihrem Team. Gelingt dies, könnten die Buffalos sich weiter auf Punktejagd begeben und im oberen Tabellendrittel festsetzen.

Die Landesliga-Handballerinnen der HABO SG gewinnen gegen den TSV Bönnigheim II souverän mit 32:24.

Am Ende war es dann doch der erwartet souveräne und deutliche Sieg, den die HABO SG gegen Bönnigheim einfahren konnten. Bis zum 22:20 (44.) sah dies allerdings nicht ganz so souverän aus, wie es sich HABO-Trainerin Konny Baboi vielleicht gewünscht hätte​: „Wir haben zu Beginn den TSV zwar immer auf Abstand halten können, waren immer vorne, aber wirklich absetzen konnten wir uns nicht." Das lag in ihren Augen vor allem daran, dass man in der Defensive kaum ein Mittel gegen Sina Hildenbrand fand, die entweder selbst zum Torerfolg kam oder einen Siebenmeter und eine Zeitstrafe für ihr Team rausholen konnte. „Da waren wir schlichtweg zu offensiv." sagt Baboi, die ihr Team in einer Auszeit 17 Minuten vor dem Abpfiff nochmal einschwor und an den Kampfgast appellierte. Schließlich sahen die Gastgeberinnen schon beim Stand von 21:16 (41.) schon wie der sichere Sieger aus. Eine Ansage, die fruchtete, denn die HABO-Frauen zogen Tor um Tor davon, setzen sich durch vier Tore in Folge von Saskia Kapfenstein, die im Zusammenspiel mit Jasmin Körner am Kreis bestens funktionierte, entscheidend auf 26:21 (49.) ab. „Ihre Tore waren da wichtig. Gleichzeitig standen wir aber in der Schlussviertelstunde auch viel besser in der Abwehr und haben nur noch vier Tore bekommen," sieht Baboi den Schlüssel zum Erfolg in der Defensiv- und Torhüterleitung. Am Ende durfte man neben dem viel umjubelten ersten Aktiven-Treffer von Youngster Mara Schäufele auch den nächsten doppelten Punktgewinn feiern, gegen den die konditionell unterlegenen Gäste nichts mehr entgegen zu setzen hatten. „Das war heute eine geschlossene Mannschaftsleistung. Jede Spielerin hat immer wieder Verantwortung übernommen und so ihren Teil zum Sieg beigetragen" freut sich Baboi über den Auftritt ihres Teams, das nun mit 8:2 Punkten auf dem 3.Tabellenplatz zu finden ist. 

HABO: Goebel - Humm (1), Ziegler (5), Zimmermann (1), Danner (2), S. Kapfenstein (11/3), Weigel, Wagner (4), Körner (4), A.Kapfenstein (3), Schäufele (1)

Den vierten Sieg im vierten Spiel feierte unsere 3. Garde. Für diesen Erfolg reichte dabei eine über weite Strecken eher mäßige Leistung. Vor allem bei der Chancenverwertung hat man noch viel Luft nach oben.

Zu Beginn hatte man dann auch gleich Mühe ins Spiel zu kommen. Ob es noch Nachwirkungen vom Schneckenfest am Abend davor waren, man weiß es nicht. Auf jeden Fall stand die HABO in der Abwehr zu defensiv und so kamen die Gäste zu leichten Toren aus der 2. Reihe. So lag die Trefz-Truppe nach 12 Minuten mit 4:6 im Hintertreffen. Als sich dann Rückraumshooter Marian Handl bereits auswechseln ließ (akuter Sauerstoffmangel), erklärte im Trainer Trefz, dass er wenn er mit dem Fahrrad morgens von Oberstenfeld nach Steinheim zur Arbeit fährt, auch nicht in Kleinbottwar vom Rad steigen kann, weil er Sauerstoffmangel hat (ein schöne und anschauliche Metapher).

Trotzdem kam das Team nun besser ins Spiel. Die Abwehr agierte nun früher gegen den Gästerückraum und so ging man beim 7:6 nach 21 Minuten erstmals in Führung. Da man sich aber im Angriff noch die eine, oder andere Nachlässigkeit leistete blieb es bei der knappen Führung zur Pause. Spielstand hier 10:9.

Der Start in Durchgang zwei verlief nun deutlich besser und so konnten sich die Hausherren bis zur 36. Minute auf 13:9 absetzen. Man merkte jetzt auch schwindende Kräfte bei den Korntalern. So hatte die HABO das Spiel fest im Griff ohne zu überzeugen. Die Gäste kamen nie näher als 3 Tore an die HABO heran und so konnte man am Ende einen 21:18 Heimsieg verbuchen.

Das nächste Spiel findet nun auswärts bei der SG Weissach im Tal statt. Spielbeginn ist am Samstag, den 30.10.21 um 19 Uhr.

HABO 3: Markus Faigle, Jakob Weller; Philip Zimmermann(2), Sebastian Zimmermann(6/4), Hannes Lorenz, Florian Brosi, Nico Betz(2), Patrick Rygoll(3), Marcel Gombert(2), Jannik Horrer(2), Marian Handl(1), Julian Kolder(2), Marcel Feil(1), Samuel Gruber, Bank Michael Trefz, Oliver Mutter

Quelle: Alexander Schick

Um 16.30 Uhr trifft die 1.Frauenmannschaft der HABO am Sonntag, den 24.10.2021 auf den TSV Bönnigheim II.

Denkbar knapp konnten sich die Buffalos im letzten Spiel gegen Lauffen durchsetzen, wenn es nach Konny Baboi geht, muss es ihr Team am kommenden Wochenende in Großbottwar nicht ganz so spannend machen. „Wenn wir in der Defensive so konsequent decken, wie in den Schlussminuten in Lauffen, denke ich müssten wir den Grundstein für den Erfolg legen“, sagt die HABO-Trainerin, die jedoch vor der BWOL-Reserve warnt. Mit Sina Hildenbrand und den Ziegler-Geschwistern stehen beim Gegner nämlich Namen in der Kaderliste, mit denen man Erfahrungen aus höheren Ligen verbindet. „Sina Hildenbrand spielt auf allen Positionen, sorgt aber vor allem am Kreis für ordentlich Wirbel. Inwieweit die anderen beiden eingesetzt werden, bleibt eine Überraschung.“ erklärt Baboi. Für die HABO-Fans dürfte der TSV von letzter Saison bestens in Erinnerung sein, schließlich überzeugten die Buffalos in der früh abgebrochenen vergangenen Runde in ihrem Auftaktspiel mit einen Kantersieg. „Dagegen hätte ich diesmal natürlich auch nichts.“, schmunzelt Baboi, deren Team jedoch über 60 Minuten eine couragierte Angriffs- und Abwehrleistung zeigen muss, um die Punkte in der Wunnensteinhalle zu behalten.

Bei Tabellenführer NSU Neckarsulm muss man sich vor allem nach einer schwachen ersten Halbzeit am Ende mit 28:33 geschlagen geben.

Im zweiten Durchgang versuchte man sich nochmal in Abwehr und Angriff gegen die drohende Niederlage zu wehren, doch den teilweise 8 Tore betragende Rückstand konnte man nicht mehr aufholen. Die Gastgeber waren es auch, die von Beginn deutlich machten, dass sie Ihre weiße Weste mit drei Siegen in Folge weiter behalten wollten und hatten auch den klar besseren Start in diese Partie. Auf Seiten der HABO Akteure konnte man leider nicht an die so starke Leistung vor einer Woche gegen Böblingen anknüpfen.

Während sich die Bottwartäler schon in der Anfangsphase viele technische Fehler leisteten, wussten das die NSU Akteure für sich zu nutzen und lagen schnell mit 5:1 (7.) vorne. Immer wieder profitierten Sie in der ersten Halbzeit von Fehlern der Gäste und hätte nicht Tarek Rizk bei seinem ersten Saisonspiel in der Anfangsphase einige Würfe der Gastgeber entschärfen können, wäre man noch einem größeren Rückstand hinterhergerannt.

Beim 13:7 (20.) für die NSU folgte somit die erste HABO Auszeit und das Trainergespann schien die richtige Ansage gemacht zu haben. Es folgten drei Tore der Buffalos in Folge und in Ballbesitz hätte man sogar noch näher ran kommen können, doch wieder vertändelte man den Ball und vergab so die Chance, das Spiel wieder ausgeglichener gestalten zu können. Ähnlich dann auch die Situation vor der Halbzeit. Anstatt die Zeit etwas runterzuspielen, um eine letzte Wurfchance zu generieren, verlor man den Ball und fing sich noch einen Konter zum 17:12 Halbzeitstand ein.

Leider änderte sich am Spielverlauf auch zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht viel. Die Gastgeber lagen gar beim 21:13 (37.) das erste Mal mit 8 Toren vorne. Dass dieser Vorsprung nicht noch größer wurde, lag auch an Max Wien, der nun immer wieder Würfe der NSU Angreifer entschärfen konnte. Dies schien auch seine Mitspieler nochmal etwas zu pushen. Man agierte nun viel engagierter und kam auch im Angriff vor Allem über die Außen immer wieder zu Toren. Doch Neckarsulm hielt weiter dagegen. So kam man leider näher als beim 29:25 (57.) nicht mehr an die NSU heran, die auch in der Schlussphase nichts mehr anbrennen ließ. Daran änderte dann auch der von Max Wien gehaltene Strafwurf nach Ende der regulären Spielzeit nichts mehr.

Nach dem anstehenden spielfreien Wochenende geht es dann zum nächsten Auswärtsspiel beim TSV Bönnigheim. Vielleicht folgt dann ja wie in den letzten Wochen auf eine Niederlage wieder die nötige Reaktion. Wer dabei neben Max Wien das Torhütergespann bilden wird muss sich noch zeigen, da Ede Merzbacher nach einer Knieverletzung im Training letzte Woche erst mal nicht mehr mit eingreifen kann und Tarek Rizk sich beim Spiel gegen die NSU den Oberschenkel gezerrt hat. Heißt noch enger zusammenrücken, was ja in Böblingen auf beeindruckende Weise funktioniert hat.

HABO SG: Rizk, Wien – Hochmuth (5), Fähnle (5), Schäfer (4/2), Maximilian Schädlich (4), Mustata (3), Justus Weller (3), Beiermeister (2), Körner (1), Erdmann (1), Bene Weller (1), Buck , Messerschmidt.

von Jürgen Sommer

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