Nach drei Niederlagen in folge konnte die dritte Frauenmannschaft am vergangenen Sonntag in der Bottwartalhalle endlich mal wieder punkten. Zu Gast war die zweite Mannschaft der HSG Marbach / Rielingshausen. Klare Ansage vor dem Spiel war, egal wie, heute bleiben die zwei Punkte hier, Leistung zählt heute mehr als Trainingsbeteiligung, denn heute könne man mit mit komplettem Kader aus dem vollen schöpfen.

Ausnahmsweise lag man von Beginn an nicht gleich zurück, sondern ging nach wenigen Sekunden in Führung, die man glücklicherweise auch nie aus der Hand gab. Die Gäste kamen zwar immer wieder etwas näher, doch wirklich gefährlich wurde es nie. Zur Halbzeit stand es 16:9 für die Habo. Nach der Pause plätscherte die Partie so vor sich hin, keine Glanzleistung der Habo Mädels, aber auch keine Katastrophen. In der letzten Viertelstunde brachten die Gäste kein einziges Tor mehr zustande, dementsprechend entspannt konnte das Spiel zu Ende gespielt werden und gewann 25:16.

Nächstes Spiel der F3 ist erst am 20.11. gegen die zweite Mannschaft aus Wiernsheim, erneut in der Bottwartalhalle.

Es spielten:

Sommer und Höger ( Tor), Auracher, Schäfer, Fröhlich (1), Kunter, Humm (1), Bosch (2), Müller (5), Kannchen, Schmieder, Bauer (6), Nicolaus (1), Lücke (9/4)

Von Sandra Lücke

Auch im Derby gegen die HSG Marbach/Rielingshausen 2 behielt die Trefz-Sieben die Oberhand und konnte damit ihre Serie auf jetzt 10:0 Punkte ausbauen.

Personell musste man weiterhin auf Alexander Schick (Schulterverletzung) verzichten, zu dem mussten  auch Nico Betz (krank), Flo Brosi (beruflich) und Julian Kolder (Bruch am Handgelenk) passen. Somit waren die Voraussetzung nicht ganz optimal, aber die „Dritte“ verfügt zum Glück über einen breiten Kader. Die HABO kam gut ins Spiel und führte nach 10 Minuten mit 5:1. Jetzt stotterte der HABO Motor allerdings etwas und nach 12 Minuten stand es nur noch 5:3. Und nach 19 Minuten war die Partie beim 6:6 wieder ausgeglichen. Es entwickelte sich nun ein Spiel auf Augenhöhe und zur Pause hatte die HABO beim 12:10 knapp die Nase vorne. Auch die zweite Hälfte blieb zunächst ausgeglichen. Über die Spielstände 15:14 (38. Minute), 17:17 (44.), ging es bis zum 19:18 (48. Minute) weiter. Jetzt agierten die Buffalos jedoch zielstrebiger und so zog man bis zur 53. Minute auf 24:19 vorentscheidend weg. Am Ende leuchtete ein 28:23 auf der Anzeigetafel, dies war Lohn dafür, dass man in der Crunchtime noch zulegen konnte. Gute Besserung wünscht das Team noch Chris „Pinsel“ Pantle, der bereits im ersten Durchgang mit einer Platzwunde am Kinn nur noch zuschauen konnte.

Das nächste Spiel bestreitet die „Dritte“ am Samstag, den 13.11.21 um 17.45 Uhr bei der HB Ludwigsburg 2. Mal sehen ob die Serie dann weiter ausgebaut werden kann, hier ist aber noch eine Leistungssteigerung notwendig, da die HB bisher auch eine solide Runde spielt.

HABO 3: Markus Faigle, Paul Körner; Philip Zimmermann(5/1), Sebastian Zimmermann(8/5), Hannes Lorenz, Daniel Schweinle, Patrick Rygoll(2), Marcel Gombert(8), Jannik Horrer(3), Marian Handl, Marcel Feil(1), Samuel Gruber, Chris Pantle(1) Bank Michael Trefz, Jakob Weller

Quelle: Alexander Schick

Die Umstellung in der Abwehr von der sehr offensiv gespielten 5:1 – Formation auf eine 6:0 – Variante war das richtige Mittel um dem Heimspiel gegen die TSF Ditzingen 2 Herr zu werden und der Partie nach und nach seinen Stempel aufzudrücken.

Bis zum 4:4 (7.) sahen die Zuschauer in der Kleinbottwarer Bottwartalhalle eine ausgeglichene Partie, ehe die Gäste die vielen sich bietenden Räume in der in dieser Phase etwas unorganisiert wirkenden HABO – Defensive für sich zu nutzen wußten. Binnen weniger Minuten zog Ditzingen auf 5:8 (11.) weg. Doch auf Seiten der HABO Verantwortlichen wußte man richtig darauf zu reagieren. Man stellte auf eine 6:0 – Variante um und diese griff sofort. Mit 4 Toren in Folge drehte man die Partie und ging beim 9:8 (18.) wieder selbst in Führung. Während man in der Abwehr nun immer wieder  Angriffsversuche der TSF – Akteure vereiteln konnte war zudem wenn doch mal ein Angreifer der Gäste durchkam Max Wien im Tor dahinter zur Stelle. Im Gegenzug erspielte man sich immer wieder Chancen aus erster oder zweiter Welle. Bis zur Halbzeit konnte man sich so einen 17:14 – Vorsprung erarbeiten.

Den ersten Treffer in Durchgang 2 erzielten zwar die Gäste zum 17:15 (33.), doch in der Folgezeit waren es die Buffalos, die das Spiel nun immer mehr an sich rissen. Man konnte die Führung kontinuierlich ausbauen und dabei auch sehenswerte Treffer erzielen, vor allem über den am Ende achtfachen Torschützen Patrick Mustata. Selbst in doppelter Unterzahl hielt man dagegen und ließ sich nicht mehr aus dem Konzept bringen. Auch vom Siebenmeterpunkt hatte Alex Schäfer mit 4 Treffern bei 4 Versuchen eine optimale Quote. Beim 29:22 (54.) war es dann wieder Towarttrainer Steven Retzlaff, der mit einem in dieser Phase gehaltenen Strafwurf der Gäste für Stimmung in der Halle sorgte. Unmittelbar danach lag die Truppe um Coach Krunoslav Jelinic beim 31:22 (55.) das erste mal mit 9 Toren vorne. Am Ende setzte man sich mehr als verdient mit 34:25 durch und geht nun mit viel Selbstbewußtsein am kommenden Samstag um 20 Uhr in das Derby beim SKV Oberstenfeld 2. Man hofft natürlich, dass keine weiteren Ausfälle dazukommen, da neben Luca Messerschmidt auch Bene Weller verletzungsbedingt auszufallen droht. Doch egal mit welchem Team man auflaufen wird, wenn man an die Leistung vom Spiel gegen Ditzingen 2 anknüpfen kann ist auch bei diesem Derby was zu holen. Dafür viel Erfolg!

Jürgen Sommer!

Es spielten:

Feld : Max Wien, Steven Retzlaff.

Feld : Alexander Schäfer (9/4), Patrick Mustata (8), Jonathan Siegler (5), Tom Hochmuth (3), Max

           Körner (3), Julian Fähnle (3), Tim Beiermeister (2), Philipp Storz (1), Nils Erdmann (1),

           Maximilian Schädlich, Benedikt Weller.

Bank : Krunoslav Jelinic, Jürgen Sommer, Stefan Merzbacher, Timo Fiederer (Physio).

Eine Leistungssteigerung in Hälfte Zwei reichte unserer 1. Mannschaft am Samstag beim Spiel in Bönnigheim nicht. Der Fünf Tore Rückstand zur Halbzeit war einfach zu hoch und so mußte man sich, wenn auch in dieser Höhe zu hoch, am Ende mit 29:23 geschlagen geben.
Von Beginn an waren die sicher nicht in Topform agierenden Gastgeber unserer HABO Truppe immer einen Schritt voraus. Während es in der Abwehr der Bottwartäler in vielen Aktionen an Absprache und Timing fehlte, stellten der TSV eine defensive 6:0 – Deckung, gegen die man vor Allem aus dem Rückraum zu wenig Durchschlagskraft erzeugen konnte. Deshalb gab es auch keinen Grund für die Bönnigheimer Abwehrspieler aus dem Abwehrverbund herauszutreten, was das Spiel über den Kreis natürlich auch erschwerte.
Die Folge war beim 9:4 (21.) der erste Fünf Tore Rückstand. Erst mit der Einwechslung von Spieler Co – Trainer Jonathan Siegler wurde das Angriffsspiel sichtlich belebt. Er setzte nun immer wieder seinen Kreisläufer Patrick Mustata in Szene und auch in der Defensive konnte man nun immer wieder Angriffsversuche der TSV Truppe abwehren. Bis zur Halbzeit konnte man so zumindest ein weiteres Wegziehen der Bönnigheimer verhindern, trotzdem war der 14:9 – Rückstand wieder mal einfach zu groß.
Nach Wiederanpfiff kam jedoch wieder etwas Hoffnung auf Seiten der Buffalos auf, da man den klar besseren Start in Durchgang zwei erwischte. Mit drei Toren in Folge und einem in dieser Phase gehaltenen Strafwurf durch TW – Trainer Steven Retzlaff, der für die weiterhin verletzten Stefan Merzbacher und Tarek Rizh als zweiter Mann auf der Bank saß, war man auf 14:12 (34.) dran. Auch beim 17:15 (39.) man noch auf Schlagdistanz, doch mit zunehmender Spieldauer war dieser Rückstand aus der ersten Halbzeit einfach zu hoch, um noch näher ran zu kommen. Durch die privat verhinderten Max Körner und Tim Beiermeister fehlten dann auch etwas die Alternativen von der Bank. In den folgenden 10 Spielminuten wusste der TSV dann dies für sich zu nutzen und bog spätestens beim 24:18 (49.) vollends auf die Siegerstraße ein.
In Summe hatte man an diesem Tag dem TSV Bönnigheim einfach zu wenig entgegenzusetzen. Dies muss am kommenden Samstag um 20 Uhr beim nächsten Heimspiel gegen den TSF Ditzingen 2 wieder besser werden, um sich weiterhin im Mittelfeld festzusetzen. Dann hoffentlich wieder mit der gleichen lautstarken Unterstützung von den Zuschauern wie auch in Bönnigheim. Dafür nochmal vielen Dank!
von Jürgen Sommer
Es spielten:
Tor : Max Wien, Steven Retzlaff.
Feld : Alexander Schäfer (6/3), Patrick Mustata (5), Tom Hochmuth (4), Jonathan Siegler (2), Maximilian Schädlich (2), Julian Fähnle (2), Benedikt Weller (1), Nils Erdmann (1), Philipp Storz, Luca Messerschmidt.
Bank : Krunoslav Jelinic, Jürgen Sommer.

Eine starke Defensiv- und Torhüterleistung sichert der HABO SG einen ungefährdeten 12:28-Sieg gegen den TSV Hardthausen.

Ganz entspannt sah man Konny Baboi nach ungefähr 38 gespielten Minuten am Spielfeldrand, sogar ein leichtes Lächeln huschte über ihr Gesicht. Sichtlich zufrieden verfolgte die HABO-Trainerin die zweite Halbzeit ihres Teams, in der so ziemlich alles gelang. Schon in der ersten Halbzeit zeigten die Buffalos, dass sie an diesem Tag unbedingt gegen Hardthausen gewinnen wollten, vor allem die Defensive überzeugte. Ganze sieben Minuten dauerte es, bis Torhüterin Jessy Goebel das erste Mal hinter sich greifen musste, nur sieben Tore waren es in der ersten Halbzeit allgemein, insgesamt hielt die HABO-Schlussfrau fünf Siebenmeter und zeigte sich als starken Rückhalt für ihr Team. „In der Defensive und beim Torwart habe ich heute kaum etwas zu meckern, da war alles okay. Lediglich im Angriff haben wir uns in der ersten Halbzeit schwergetan,“ sieht Baboi das Problem in der nur „knappen“ 7:12 Halbzeitführung. Vor allem die gegnerische Torfrau und das fehlende Harz machten den Buffalos das Leben schwer, zahlreiche Würfe waren zu unplatziert und das Angriffsspiel zu unstrukturiert und überhastet. Dies sollte sich jedoch nach dem Seitenwechsel schnell ändern. Die Buffalos profitierten vom Torhüterwechsel des TSV und der starken Defensive, durch die es an diesem Abend kein Durchkommen gab. Zudem gelang nun auch vorne durch schnelle Pässe und das Spiel ohne Ball beinahe alles und so setzten sich die Gäste mit einem 0:7-Lauf von 9:14 (40.) auf 9:21 (48.) ab. Damit zog man dem TSV den Zahn, der Gegner gab sich auf und die HABO Damen überrollten den Gastgeber in den Schlussminuten förmlich. „Wir haben in der zweiten Halbzeit sehr gut gedeckt und so den TSV zur Verzweiflung gebracht. Die wenigen Würfe, die aufs Tor kamen, hat Jessy Goebel super pariert. Da hat heute alles zusammengepasst,“ resümiert Baboi, deren Team sich durch diesen Sieg nun mit 8:2 Punkten im oberen Tabellendrittel festsetzen konnte.

HABO SG: Goebel - Humm (3), Ziegler (3), Zimmermann (1), Danner, S.Kapfenstein (7), Weigel, Wagner (3), Körner (4), A.Kapfenstein (5), Schäufele (1)

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.