Am Samstagabend treffen die Landesliga-Handballerinnen der HABO SG auf die SG Schozach-Bottwartal II. Anpfiff ist am 04.12.2021 um 20 Uhr in der Bottwartalhalle in Kleinbottwar.
Nach dem knappen Sieg im Spitzenspiel gegen die HSG Kochertürn/Stein steht für die HABO bereits das nächste Topspiel an. im Lokalderby geht es im vorletzten Spiel der Hinrunde gegen die Drittligareserve der SG Schozach-Bottwartal, die mit 10:2 Punkten nur wegen der weniger gespielten Partien hinter der HABO auf dem 3.Tabellenplatz rangiert. „Die SG ist für mich ein bisschen die Wundertüte der Liga. Sie spielen eine offensive 5:1-Abwehr, die es für uns durch einen schnellen Handball zu knacken gilt,“ erklärt Baboi, deren Team durch den Sieg in Kochertürn jedoch ordentlich Selbstbewusstsein getankt hat und bereits dort gegen eine offensive Abwehr agieren musste. In der Defensive wird eine ähnlich kämpferische Leistung nötig sein, um den Rückraum der Gäste in den Griff zu bekommen. „Wir stellen momentan die beste Abwehr der Liga, bekommen am wenigsten Tore. Wenn dir das am Samstagabend im Derby wieder abrufen können, wird es schwer für die SG, ein Durchkommen zu finden.“ freut sich Baboi über die deutliche Leistungssteigerung ihres Teams in der Defensivarbeit. Abzuwarten bleibt jedoch, wie die HABO personell aufgestellt sein wird, da die zweite Mannschaft dieses Mal als Unterstützung wegfällt, „sie haben ein Nachholspiel und sind demnach schon doppelt im Einsatz“, sagt die HABO-Trainerin, die jedoch schon öfter in der Saison bewiesen hat, dass man auch mit einem kleinen Kader doppelte Punktgewinne feiern kann.

Auch in Möglingen gab es keine Punkte für die Trefz-Truppe. Am Ende zog man beim 25:17 klar den Kürzeren. Der TV Möglingen übernimmt damit seinerseits die Tabellenspitze.

Anders als in Eglosheim, wo die HB Ludwigsburg klar die bessere Mannschaft war, hätte man durchaus Chancen gehabt zu punkten. Doch das HABO Angriffsspiel war über die komplette Spielzeit viel zu zerfahren, was die Hausherren immer wieder zu einfachen Gegenstoßtoren einlud. Bis zur 13. Minute konnte man trotz alle dem sogar bis 4:7 vorlegen. Jetzt riss der Faden im Angriffsspiel jedoch komplett und bis zur Pause gelang den Gästen nur noch ein Treffer. So übernahm Möglingen die Führung und es ging mit einem 12:8 in die Pause.

Wer jetzt ein aufbäumen nach der Pause erwartet hatte sah sich getäuscht. Die HABO schmiss vorne weiter fleißig Bälle weg und Möglingen konnte schalten nach Belieben. Beim 18:11 nach 45 Minuten war die Partie praktisch entschieden. Im Gefühl der sicheren Niederlage konnte Möglingen weiter enteilen und nach 52 Minuten stand es gar 23:14. Am Ende war man mit dem 25:17 noch gut bedient.

Die Niederlage gilt es nun schnell abzuhaken. Die Gelegenheit es besser zu machen hat man am 11.12.21 um 19 Uhr in Oberriexingen. Mal sehen ob man sich hier wieder ein Erfolgserlebnis erspielen kann.

HABO 3: Paul Körner, Jakob Weller; Philip Zimmermann(3), Sebastian Zimmermann(5/2),Daniel Schweinle, Patrick Rygoll(3/2), Marcel Gombert(2), Marian Handl(1), Marcel Feil, Nico Betz, Leo Schäfer(1), Julian Kolder, Chris Pantle(2), Samuel Gruber Bank Michael Trefz, Oliver Mutter, Alexander Schick, Markus Faigle

Quelle: Alexander Schick

In der Hugo-Kunzi-„Eishalle“ setzte sich die HABO – Truppe bei Ihrem letzten Spiel der Vorrunde trotz einer ausgefallenen Heizung bei 17 °C Raumtemperatur am Ende souverän mit 34:24 durch und fuhr damit den dritten Sieg in Folge ein.

Eigentlich schade, dass man jetzt eine lange Pause vor sich hat, da man, sollte es dazu kommen, erst am 15. Januar das nächste Spiel vor der Brust hat. Aktuell läuft es nämlich richtig gut bei den Bottwartälern. Beim Tabellenschlußlicht Hbi Weilimdorf/Feuerbach war die Partie in Durchgang eins bis zum 10:10 (21.)  zwar lange ausgeglichen, auch weil die Gastgeber immer wieder von Fehlern der Jelinic – Truppe profitieren konnten. Beim 12:10 (22.) konnten die Hausherren nach einer Auszeit gar mit zwei Toren in Führung gehen. Aber gestützt auf eine nun  immer besser agierenden Defensive mit einem stark aufspielenden Tarek Rizk im Tor dahinter und gut herausgespielten Treffern im Angriff drehte man mit fünf Treffern in Folge die Partie und ging selber mit 12:15 (28.) in Front. Man profitierte in dieser Phase auch von einer doppelten Zeitstrafe der Hbi – Akteure. Diesen Dreitorevorsprung nahm man dann beim 14:17 auch mit in die Pause.

Dieser drohte allerdings direkt nach Wiederanpfiff zu schrumpfen. Nach einem schnellen Tor für die Hbi – Truppe hatten die Gastgeber kurz darauf die Chance durch einen Tempogegenstoß wieder auf ein Tor heranzukommen. Doch HABO – Keeper Tarek Rizk hatte etwas dagegen. Er parierte den Wurf souverän und hielt in den folgenden Minuten auch noch einen Strafwurf. Im Gegenzug war man selbst dreimal erfolgreich und so beim 15:20 (35.) das erste Mal mit 5 Toren in Führung. In der Folgezeit fiel es den Gastgebern immer schwerer etwas gegen die nun immer besser agierende HABO – Abwehr auszurichten. So konnte man auf Seiten der Bottwartäler für den Rest der Spielzeit seinen Vorsprung kontinuierlich weiter ausbauen. Kurz vor Ende des Spiels lag man beim 23:34 gar mit 11 Toren vorne. Mit dem letzten Wurf in der Schlußsekunde konnte Weilimdorf so lediglich noch auf den Endstand von 24:34 verkürzen.

Als einziges Team der Landesliga Staffel 1 hat man damit die Vorrunde abgeschlossen, während alle anderen Teams noch 2 – 3 Spiele vor sich haben. Aktuell belegt man mit dem positiven Punktekonto von 10:8 den dritten Tabellenplatz, was sich aber natürlich noch ändern wird, wenn die noch ausstehenden Spiele der anderen Teams absolviert sind.

Die HABO Truppe wünscht vorab schon mal schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Man darf gespannt sein, ob die Rückrunde noch gespielt werden darf. Aber das haben Andere zu entscheiden.

Jürgen Sommer

Es spielten:

Tor  : Tarek Rizk, Max Wien.

Feld : Alexander Schäfer (8/2), Tom Hochmuth (5), Max Körner (5), Jonathan Siegler (4), Julian Fähnle

          (4), Moritz Schädlich (3), Patrick Mustata (2), Maximilian Schädlich (1), Nils Erdmann (1), Luca

         Messerschmidt (1), Philipp Storz, Benedikt Weller.

Bank : Krunoslav Jelinic, Steven Retzlaff, Tim Beiermeister.

Nichts für schwache Nerven war der Ausgang des Spitzenspiels zwischen den Buffalos und der HSG Kochertürn/Stein. Schließlich ging es für beide punktgleiche Teams um den zweiten Tabellenplatz. Am Ende feierten die Gäste einen knappen 25:26 Sieg und bleiben somit auswärts weiter ungeschlagen.


Die Jubelschreie der Buffalos hallten am späten Samstagabend durch die Helmbundhalle in Kochertürn. Gerade eben hatte Jessica Goebel den entscheidenden 7m-Wurf an den Pfosten abgelenkt und ihrem Team dadurch den Sieg gesichert. „Ich bin sehr stolz auf die kämpferische Leistung der Mädels,“ sagt Baboi nach dem Abpfiff. Bis dahin gab es für die HABO-Trainerin jedoch viel Potenzial zum Haare raufen. Vor allem in der ersten Halbzeit wurden die Vorgaben in der Defensive nicht umgesetzt und so kamen die Gastgeberinnen meistens über ihre rechte Angriffsseite zu Torerfolgen. „Wir sind da immer einen Schritt raus und haben so die Lücke für den Kreisläufer aufgemacht,“ erklärt Baboi, deren Team dadurch entweder ein Gegentreffer oder einen Strafwurf hinnehmen musste. Im Angriff hatten die Buffalos mit der sehr offensiven und harten Abwehrarbeit der HSG ihre Probleme, der Ball lief nicht wirklich rund und so gestaltete sich ein offener Schlagabtauscher zweier Temas auf Augenhöhe. Auch der Halbzeitstand von 15:14 deutet bereits beim Seitenwechsel auf eine spannende zweite Halbzeit hin.

In der Halbzeitansprache forderte Baboi von ihrem Team, näher zusammenzustehen und so die Angriffsbemühungen der HSG im Keim zu ersticken. „Wir haben das in der zweiten Halbzeit dann auch wirklich besser gemacht, standen deutlich kompakter und konnten uns somit etwas absetzen,“ weiß die HABO-Trainerin, deren Team in Halbzeit zwei etwas frischer wirkte und sich durch ein Tor von Melanie Danner zum 18:21 (46.) erstmals mit drei Toren absetzen konnte. Doch die HSG gab nicht auf und so glichen sie in eigener Überzahl nur wenige Minuten später wieder aus, gingen sogar mit 24:23 in Führung (54.). Im offenen Schlagabtausch mit vielen verletzungsbedingten Unterbrechungen behielt dann erst Saskia Kapfenstein vom Siebenmeterpunkt eine Minute vor Schluss die Nerven und erzielte den Siegtreffer, ehe die HABO-Defensive und Jessica Goebel den doppelten Punktgewinn dann über die Zeit brachten.

HABO SG: Goebel, Kogel – Ziegler (6), Zimmermann (3), Danner (3), S.Kapfenstein (5/2), Weigel, Wagner (3), Hegendorf, Scholl, Schäufele, Körner (2), A.Kapfenstein (4).

Wenn die HABO SG am kommenden Samstag, den 27.11.21 um 20 Uhr bei der HSG Kochertürn zu Gast ist, muss Konny Baboi aufgrund zahlreicher Ausfälle improvisieren.
So ganz optimal läuft die Vorbereitung auf das Spitzenspiel zwischen den Buffalos und der punktgleichen HSG zumindest auf Seiten der Gäste nicht. „Wir haben ja so oder so schon einen kleinen Kader, müssen nun aber nochmal zwei Ausfälle verkraften,“ erklärt Baboi. So wird Lara Humm aus gesundheitlichen Gründen der HABO nicht mehr zur Verfügung stehen und auch hinter dem Einsatz von Jasmin Körner steht verletzungsbedingt ein dickes Fragenzeichen. „Dieser Ausfall ist für uns besonders bitter, Jasmin nicht nur einen extrem guten Lauf, sie ist auch unsere einzige etatmäßige Kreisläuferin. Sie wird vorne wie hinten nicht ersetzbar sein,“ sagt Baboi, die deshalb improvisieren muss.
Der Zeitpunkt ist denkbar schlecht, denn mit der HSG Kochertürn haben die Buffalos einen der Aufstiegsaspiranten vor der Brust, der ebenfalls mit 10:2 Punkten in der Landesliga zu überzeugen wusste. „Kochertürn ist als Team sehr stark und variabel. Wir müssen voll da sein,“ gibt Baboi vor, die vor allem auf das Selbstbewusstsein, das ihr Team durch die letzten vier Siege in Folge aufgebaut hat, hofft. „Wir wissen, was wir können und werden die personellen Sorgen als Team versuchen zu verkraften und das Beste draus zu machen,“ ist sich die HABO-Trainerin sicher, dass ihr Team stark genug ist, um die Punkte mit nach Hause nehmen zu können – auch wenn dafür einiges an Kraft, Kampf und Improvisationstalent gefragt ist.

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