11.01.2020. Die zum Ende des vergangenen Jahres dreimal hintereinander unbesiegte Handballmannschaft der HABO hat ihr Rückrundenspiel bei der SG Schorndorf mit 26:32 verloren. Die HABO bot in der ersten Halbzeit noch Paroli und hatte zudem noch Wurfpech. Bei einem Rückstand von 13:12 wurden die Seiten gewechselt. Obwohl die HABO in der zweiten Halbzeit immer wieder den Anschluss schaffte machte sie insgesamt zu viele Fehler im Angriff und packte in der Abwehr nicht mehr richtig zu. So konnten die Remstäler in den letzten 5 Minuten den Sieg endgültig eintüten und gewannen verdient mit 26:32.

Ergebnis

SG Schorndorf vs. HABO 32:26 (13:12)

Zum Rückrundenauftakt gastierte der SKV Oberstenfeld 2 in der Bottwartalhalle. Der SKV führte die Tabelle verlustpunktfrei an und daran sollte sich auch an diesem Abend nichts ändern.

Hochmotiviert startete man in die Begegnung. Die 6:0 Deckung agierte recht offensiv gegen die starken Rückraumschützen der Gäste und so konnte die HABO die Partie bis zum 7:7 nach 15 Minuten komplett offen gestalten. In der Folge kam der SKV Angriff etwas besser ins Spiel.

Nach dem Kantersieg gegen den TSV Nordheim steht am kommenden Samstag, den 18.01.2020 auch der erste Heimspieltag des Jahres an. Gegner der 1.Frauenmannschaft ist um 20 Uhr die HSG Kochertürn/Stein.

,,Natürlich freuen wir uns über den Erfolg in Nordheim, wissen aber auch, dass wir diesem Sieg nicht allzu viel Bedeutung zusprechen dürfen." sagt Timo Peter, der sich bewusst ist, dass mit der HSG Kochertürn/Stein zwar auch ein Team aus dem unteren Tabellendrittel in der Bottwartalhalle zu Gast ist, aber gleichzeitig auch ein Gegner, der wesentlich stärker als Nordheim einzuschätzen ist. Die HSG steht mit 6:16 Punkten auf Platz 9 und musste sich bereits im Hinspiel nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit im zweiten Druchgang deutlich gegen die Buffalos geschlagen geben. Vor allem die Kreisläuferinnen Katrin Döttinger und Miriana Attaguile drehten in dieser Partie mächtig auf und erzielten über die Hälfte der HABO-Tore. ,,Das Kreisläuferspiel wird auch diesmal ein Faktor sein, den wir ausnutzen müssen. Gleichzeitig muss aber auch unsere Abwehr stabil stehen." gibt Peter vor. Zwei Punkte sind sind wie auch vergangene Woche Pflicht, will man das Ziel Platz 5 nicht vollkommen aus den Augen verlieren. ,,Uns erwarten in den kommenden Spielen vor allem Gegner aus dem oberen Drittel. Alles was hinter uns steht, muss geschlagen werden" lautet die deutliche Ansage des HABO-Trainers.

 

Die Landesliga-Frauen der HABO SG gewinnen beim abgeschlagenen und punktlosen Tabellenschlusslicht TSV Nordheim II mit 46:15 (22:9).

Bottwartal - Dass die Handballerinnen des TSV Nordheim II diese Saison aus der Landesliga absteigen würden, das war der Mannschaft schon vor Saisonbeginn mehr oder weniger klar. Und so setzte es in der Hinrunde ausschließlich Niederlagen, das 22:26 zum Auftakt bei der HABO SG war da noch das knappste Ergebnis. Nachdem sich dann auch noch Spielmacherin Jessica Popken in Richtung Bottwartal verabschiedete, setzte es zum Jahresende dann Klatschen mit 10:34 und 10:36. Doch die Niederlage im Rückspiel gegen die HABO SG, bei der Popken nun erstmals für ihre neues Team auflief, hatte eine neue Dimension: Die Bottwartälerinnen setzten sich mit 46:15 (22:9) und somit also mit 31 Toren Differenz durch.

„Schon als wir in die Halle kamen und Jessica gesehen hat, wer bei denen alles spielt und zum Teil reaktiviert wurde, war klar, dass das eine deutliche Angelegenheit wird“, sagt HABO-Trainer Timo Peter. Seine Mannschaft legte direkt einen 6:0-Lauf vor, ehe die Nordheimerinnen in der zehnten Minute zu ihrem ersten Tor kamen. „Als es kurz darauf 7:3 stand, habe ich mal eine Auszeit genommen, weil mir das dann etwas zu wild wurde, was wir da gespielt haben“, so Peter. Ansonsten ging das muntere Scheibenschießen weiter. Bereits zur Pause führten die Gäste mit 22:9.

In der zweiten Halbzeit gab es zwischen der 44. und 56. Minute sogar mal eine Phase, in der die HABO-Frauen vom 30:14 zum 41:14 elf Treffer am Stück markierten, ehe der TSV Nordheim II noch zu seinem letzten Tor kam. Den 40. Treffer für die HABO erzielte übrigens Jessica Popken. „Ich denke, das kostet sie was. Aber auch Rosalie Wagner muss meines Wissens für das 45. Tor ein Vesper ausgeben“, erklärt Timo Peter die team-internen Regeln. „Man muss allerdings sagen, dass die Sache nicht ganz so einfach war. Wir haben viel probiert und uns die Aufgabe zum Teil künstlich schwerer gemacht. Das ist irgendwie schon eine blöde Situation. Aber ich kann meinen Spielerinnen ja auch schlecht sagen, dass sie jetzt mit links werfen sollen“, beschreibt Peter das Geschehen. Am Ende hatten fast alle HABO-Feldspielerinnen getroffen. Nur Katrin Döttinger ging an ihrem Geburtstag leer aus. „Sie hat nicht so viel im Angriff gespielt und dann einfach keinen Ball bekommen“, so Timo Peter.

HABO SG:
Goebel, Mäule – Attaguile (3), Zimmermann (6/1), Danner (4), Kapfen-stein (8/1), Braunstein (2), K. Döttinger, Wagner (5), L. Döttinger (4), Popken (4), Hegendorf (4), Körner (6).

von Lars Laucke, MBZ 14.01.20

Am kommenden Sonntag, den 12.01.2020 startet die 1.Frauenmannschaft der HABO SG bei dem TSV Nordheim in das neue Jahr. Anpfiff ist um 15 Uhr in der Sporthalle in Nordheim.


„Alles andere als ein Sieg, zählt Sonntag nicht.“ lautet die klare Ansage von HABO-Trainer Timo Peter vor dem Aufeinandertreffen gegen das bisher noch sieglose Team der Württembergligareserve. Zwar taten sich die Buffalos im ersten Saisonspiel noch schwer und konnten nur knapp mit 26:22 gewinnen, je länger die Saison ging, desto deutlicher zeichnete sich jedoch ab, dass der TSV es schwer haben wird, punkten zu können. „Das Team ist sehr jung, beinahe alle kommen aus der Bezirksliga.“ erklärt Peter. Lediglich Jessica Popken, die zu Rundenbeginn noch in Nordheim spielte, war in seinen Augen gefährlich. Gut für die Buffalos, dass die Mittespielerin nun das HABO-Drress trägt und ausgerechnet gegen ihren alten Verein ihr Debut für die Bottwartaler gibt. „Jessi wird unserem Spiel mehr Varianz geben. Sie ist eine klassische Spielmacherin und sieht immer die besser positionierte Mitspielerin. Auch in der Defensive wird sie uns mit ihrer Erfahrung weiterhelfen.“ freut sich Peter über den Wechselcoup. Für die Buffalos gilt es nach einer längeren Spielpause wieder gut in den Rhythmus zu finden und sich für die anstehenden schwereren Spiele Sicherheit und ein gutes Gefühl zu holen, um das Ziel der ersten Plätze nicht ganz aus den Augen zu verlieren. Alles andere als zwei Punkte zählen deshalb am Wochenende nicht.

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