Der Start der Partie gehörte den Hausherren, welche schnell auf 3:0 vorlegen konnten. So nach und nach fand auch die HABO ins Spiel und so stand es nach 9 Minuten 4:4. Auch in der Folge waren die Gäste am Drücker und so konnten man sich bis zur 22. Minute eine 8:12 Führung erspielen. Aus unerklärlichen Gründen gab man nun das Match wieder aus der Hand und kassierte bis zur Pause noch 5 Treffer bei nur einem mageren eigenen Torerfolg.

01.02.2020. Die HABO verliert auswärts in Ditzingen mit 29:21deutlich. Durch eine schlechte Angriffseffektivität war sie bereits in der 10. Minute mit 5:1 im Rückstand, den sie innerhalb von 4 Minuten auf 6:4 verkürzte. Die Abwehr stand in dieser Phase und vorne konnten die Chancen auch verwertet werden. Doch in Folge sank die Angriffseffektivität wieder und Ditzingen konnte sich zur Halbzeit auf 14:8 absetzen. Auch in der zweiten Halbzeit hatte die HABO immer wieder mit ihrer Angriffseffektivität zu kämpfen, so dass Ditzingen seinen Vorsprung verteidigen konnte und sicher mit 29:21 gewann.

Am kommenden Samstag ist die erste Frauenmannschaft der HABO SG zu Gast bei der HC Oppenweiler / Backnang. Anpfiff gegen den amtierenden Tabellenführer ist am 01.02.2020 um 20 Uhr in der Gemeindehalle in Opppenweiler.

Ein Tor trennten die Buffalos am vierte Spieltag der Hinrunde von einem Unentschieden gegen den Aufstiegsaspiranten der HCOP. ,,Wir waren eigentlich immer  vorne, haben aber in den Schlussminuten den Faden verloren und nichts Zählbares mitnehmen können. Das war sehr bitter", erinnert sich Peter, der mit seinem Team Revanche für die unglückliche Niederlage der Hinrunde nehmen will. Dass es auch gegen Teams aus dem oberen Tabellendrittel klappen kann, bewiesen die Buffalos gegen das Spitzenteam aus Leonberg am vergangenen Spieltag. Am Ende musste man sich wegen zahlreicher Fehler zwar  knapp mit drei Toren geschlagen geben, es wäre aber einiges mehr drin gewesen. ,,Die HCOP ist sicherlich Favorit und steht zurecht da oben. Wir können allerdings punkten, wenn wir unsere Fehlerquote minimieren und alles zusammenläuft." erklärt Timo Peter. Diesmal wird dies jedoch um einiges schwerer als im ersten Spiel, da die HCOP zum einen den Heimvorteil auf ihrer Seite hat, zum anderen auch wieder vollständig auftreten kann. ,,Damals ist Oppenweiler ziemlich dezimiert bei uns aufgelaufen, am Samstag werden sie meines Wissens nach vollständig sein." weiß Peter, der vor allem die erfahrene Reka Katona-Lukacs als gefährlich und spielentscheidend einschätzt. ,,Wenn wir sie unter Kontrolle bekommen, haben wir schon einen großen Schritt gemacht. Allerdings muss bei uns von den Torhüterinnen, über die Defensive, bis hin zum Angriffsspiel alles zusammenpassen, wenn wir gewinnen wollen." ist sich Peter sicher. Bei diesem Unterfangen wird er vermutlich auf Lisa Döttinger verzichten müssen, die nach ihrem starken Auftritt gegen Leonberg die ganze Woche krankheitsbedingt fehlte und wohl kaum zu Einsatzzeiten kommen wird. Auch Neuzugang Jessica Popken fehlt aus privaten Gründen. ,,Lisa ist die einzige Linksaußen, Jessi eine wichtige Rückraumspielerin mit viel Übersicht.  Wir werden da im Falle eines Ausfalls sowohl in der Defensive, als auch im Angriffsspiel improvisieren müssen." sagt Peter.

Die Buffalos der HABO SG müssen sich in der Landesliga dem SV Leonberg/Eltingen mit 25:28 geschlagen geben.

Die Siegesserie nach fünf Spielen ohne Niederlage ist für die HABO-Frauen am Sonntagnachmittag zunächst gerissen. Auch wenn mit dem SV Leonberg der momentan Drittplatzierte der Liga zu Gast in der Wunnensteinhalle war, war Timo Peter sich sicher, dass sein Team nach den positiven Auftritten auch gegen ein Spitzenteam ein Wörtchen um zwei Punkte mitzureden hatte. Die HABO kam jedoch schwer ins Spiel und es zeichnete sich schnell ab, dass der Ball und die Spielerinnen an diesem Tag nicht die besten Freunde sein sollten. Bereits nach wenigen Minuten standen zahlreiche technische Fehler in Form von mangelhaften Abspielen, Fangfehlern und mehrere liegengelassene Großchancen zu Buche. „Wir sind durch die Fehler schwer ins Spiel gekommen. Hinten waren wir zu harmlos, vorne hat uns die offensive 4:2-Abwehr von Leonberg überrascht,“ erklärt Peter, dessen Team zunächst kein Mittel gegen die stark offensiv deckenden Halbpositionen der Gäste fand. Resultat war ein 6:11 Rückstand nach 20 Minuten, der jedoch noch höher ausgefallen wäre, hätte Jessica Goebel im Tor nicht eine bärenstarke Leistung gezeigt und gleich mehrere Rückraumwürfe und drei Siebenmeter gehalten. „Jessi hat uns da im Spiel gehalten. Erst kurz vor dem Seitenwechsel haben wir dann besser agiert.“ kommentiert Peter den 11:14-Pausenrückstand. Im zweiten Durchgang zeigte sich zunächst ein ähnliches Bild: Die HABO verlor den Ball, die Gäste aus Leonberg nutzen jeden noch so kleinen Fehler bedingungslos aus und konnten sich auf 12:18 (34.) absetzen. Dann war es Lisa Döttinger, die mit vier Toren in Folge fast im Alleingang ihr Team zurück ins Spiel brachte, ehe Melanie Danner beim Stand von 19:19 den Rückstand schließlich egalisierte. „Jessica Popken hat das im Angriff in ihrem ersten Heimspiel wirklich gut gemacht und so die Räume für Lisa geschaffen. Warum auch immer sind wir dann ins alte Muster verfallen, zwei Fehler vorne, zwei liegengelassene Chancen und vier Gegentore binnen weniger Minuten haben uns dann wiederholt zurückgeworfen,“ spricht Peter den erneuten 19:23 Rückstand an. Ein Rückstand, der trotz großem Kampfgeist der HABO bis zum Schluss nicht erneut aufgeholt werden konnte. Linda Zimmermann verkürze drei Minuten vor dem Ende zwar nochmal auf 24:25, am Ende standen die Buffalos aber mit leeren Händen da. „Leonberg war heute ein Tick abgezockter und hatte am Ende das Momentum auf seiner Seite. Auch waren wir mit einige konfusen Schiedsrichterentscheidungen nicht einverstanden und haben uns da vielleicht das ein oder andere Mal ein bisschen zu sehr ablenken lassen. Alles in Allem haben wir zu viele Fehler gemacht und dadurch die Big Points leider liegengelassen.“ zieht Peter, dessen Team nun mit 14:14 Punkten auf dem 6.Tabellenplatz steht, ein eher nüchternes Fazit.


HABO SG: Goebel, Mäule – Attaguile, Zimmermann (3), Kapfenstein (3), Braunstein, K.Döttinger, Hegendorf (3), Danner (5/2), R.Wagner (4), L.Döttinger (5), Körner, Popken (2), A.Wagner.

Am kommenden Sonntag, den 26.01.20 trifft das Landesligateam von Timo Peter auf die SG Leonberg/Eltingen. Anpfiff gegen den Tabellendritten ist um 16.45 Uhr in der Wunnensteinhalle in Großbottwar.

Nach zwei Siegen in diesem Jahr hat das Team von Timo Peter am dritten Spieltag nun einen ganz anderen Kaliber vor der Brust. ,,Die Spiele in Nordheim und Kochertürn werden kein Maßstab sein. Leonberg ist eine ganze Nummer größer." weiß Peter, dessen Team im Hinspiel in ähnlicher Situation steckte. Auch da kamen die Buffalos mit zwei Siegen im Rücken nach Leonberg und verloren letztendlich deutlich mit 31:22. ,,Da haben zwar einige Spielerinnen gefehlt, wir standen aber in der Abwehr nicht kompakt genug und vorne hat niemand Verantwortung übernommen", erinnert sich Peter. Diesmal steht lediglich hinter dem Einsatz von Kreisläuferin Miriana Attaguile ein Fragezeichen und auch die Abwehrleistung des vergangenen Wochenendes macht Mut. 50 Minuten haben die HABO-Frauen in Kleinbottwar eine überragende Abwehr gestellt und nur 18 Gegentore zugelassen, auch weil Jessica Goebel im Tor einen sehr guten Tag erwischte. ,,Leider haben wir dann in den letzten zehn Minuten den guten Eindruck durch viele Tore zunichte gemacht. Kochertürn war kein Team, dass diese Nachlässigkeit bestrafen konnte, Leonberg wird so etwas nicht ungenutzt lassen." ist sich der Coach sicher, weiß aber auch, ,,dass wenn wir über 60 Minuten in der Abwehr so arbeiten, wie letzte Woche, dann haben wir sicherlich eine Chance".

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