Nach einer Woche Spielpause hieß der Gegner am Samstag in der Wunnensteinhalle HC Metter Enz. In der (kurzen) letzten Saison musste man noch eine deutliche Auswärtsniederlage gegen die Spielgemeinschaft aus Vaihingen und Großsachsenheim einstecken.

Bis zur 7. Minute konnten die Gäste dann auch gleich auf 1:3 vorlegen. Mit einem lupenreinem Hattrick brachte Chris Pantle sein Team bis zur 10. Minute mit 4:3 in Front. Die HABO war nun gut im Spiel und erspielte sich bis zur 27. Minute eine 11:7 Führung. Diese 4 Tore Vorsprung konnte man auch in die Pause mitnehmen und so wurden beim 12:8 die Seiten gewechselt. Da nun auch Urlaubsrückkehrer Basti Zimmermann seinen Wurfarm richtig eingestellt hatte und jetzt auch ins Tor traf konnte der Vorsprung beim 15:10 nach 35 Minuten noch etwas ausgebaut werden. Leider erlaubte man es dem Gegner mit einigen Nachlässigkeiten im Spiel zu bleiben und so war beim 19:16 nach 47 Minuten noch nichts entschieden. Auch das 20:16 fünf Minuten vor dem Ende brachte nicht die Erlösung, die Gäste antworteten mit 2 schnellen Toren. In der 58. Minute markierte Basti Zimmermann das 21:18. Im Gegenzug verkürzte Metter Enz auf 21:19. 21 Sekunden vor dem Ende gab es Strafwurf für die HABO. Dieser wurde jedoch vergeben und so erlaubte man den Gästen noch den Anschlusstreffer zum 21:20 Endstand.

Damit steht man mit 6:0 Punkten auf Platz 2 der Bezirksklasse. Such man ein „Haar in der Suppe“, so könnte man noch etwas effektiver mit den eigenen Chancen umgehen. Das nächste Spiel findet am Sonntag, den 24.10.21 statt. Dann empfängt man in der Wuha den TSV Korntal.

HABO 3: Markus Faigle, Jakob Weller; Chris Pantle (7), Sebastian Zimmermann(5/2), Hannes Lorenz, Florian Brosi, Nico Betz(2/2), Patrick Rygoll, Marcel Gombert(2), Jannik Horrer(3), Marian Handl, Julian Kolder(1), Marcel Feil, Samuel Gruber(1), Bank Michael Trefz, Oliver Mutter

Quelle: Alexander Schick

Am kommenden Sonntag, den 10.10.2021 treffen die Buffalos in der Kleinbottwarer Bottwartalhalle um 16.30 Uhr auf die HSG Heilbronn.

Auch wenn die letzte Saison sehr kurz war, lassen sich doch einige Parallelen zu diesem Jahr ziehen. Letztes Jahr gewann die HABO ihr Auftaktspiel deutlich gegen den Aufsteiger aus Bönnigheim und musste sich dann gegen Heilbronn denkbar knapp mit einem Tor im zweiten Spiel geschlagen geben. Dieses Jahr konnte das Team von Konny Baboi ihr Auftaktspiel gegen einen Aufsteiger wieder deutlich gewinnen, und der Gegner heißt auch im zweiten Anlauf wieder Heilbronn. „Wir wollen im Gegensatz zu letztem Jahr nach dem guten Start nicht gleich eine Niederlage kassieren. Es wird sicherlich nicht leicht, doch wir haben uns gut vorbereitet und sind bereit, den Schwung aus dem ersten Spiel mitzunehmen“, erklärt Baboi. Entscheidender Unterschied könnte diesmal sein, dass die Partie nicht in der harzfreien fremden Halle stattfindet und die Buffalos zwei Wochen Zeit zur Vorbereitung hatten, für die HSG ist es jedoch der erste Auftritt in dieser Saison. Ob dieser Unterschied zu einem Vorteil wird, darüber möchte Baboi nicht urteilen. Wichtiger ist ihr, dass sich ihr Team auf die eigenen Stärken konzentriert. „Natürlich ist das Spiel der letzten Saison noch im Kopf, aber wir müssen uns davon lösen. Die HSG ist weitestgehend zusammengeblieben und spielt vermutlich immer noch einen druckvollen und schnellen Handball. Wir müssen aus unseren Fehlern lernen und kompakter und aggressiver in der Defensive stehen, das haben wir letztes Jahr nicht gut gemacht,“ erklärt Baboi. Die angesprochene Abwehrleistung sollte, auch wenn der Gegner diesmal deutlich stärker einzuschätzen ist, ähnlich wie gegen den TV Mundelsheim sein. Da zeigte die HABO-Abwehr und Torhüterin Jessica Goebel eine starke Partie und lies insgesamt nur 14 Gegentore zu. „Wenn wir ähnlich viele Tore bekommen, bin ich optimistisch, dass wir auch diese Partie für uns entscheiden können.“ so die HABO-Trainerin.

Im dritten Spiel der Saison konnte die dritte Frauenmannschaft leider nur ein Pünktchen mit nach Hause nehmen. Ob man nun einen Punkt gewonnen oder einen verloren hat, ist schwer zu sagen, denn entscheidend absetzen konnte sich im ganzen Spiel keiner, dementsprechend ist die Punkteteilung wahrscheinlich nur gerecht. Die Habo legte sowohl in der ersten Halbzeit, als auch in der zweiten Hälfte immer wieder ein Tor vor, doch die Gastgeber konterten jedes Mal. Zwar ging man mit einer hauchdünnen 9:10 Tore Führung in die Kabinen und baute diese gleich auf 9:12 aus, doch dies sollte der größte Abstand in der Partie bleiben, denn durch ein paar technische Fehler und Unachtsamkeiten stand es Ruck Zuck wieder 12:12. Jule Fuchs machte den Mädels stinksauer eine deutliche Ansage, doch diese brachte leider nicht den gewünschten Effekt, im Gegenteil, man war verunsichert und suchte zu schnell den Abschluss. Diese Schwächephase wusste die HC OB zu nutzen und ging in der 45. Minute 16:14 in Führung. Zum Glück stand die Abwehr wie schon im Spiel vergangener Woche sehr gut, so konnte schlimmeres verhindert werden, wenn man in der Offensive schon nicht mehr traf. Erst kurz vor dem Ende glichen die Habo Mädels wieder zum 19:19 aus und ließen anschließend in der Defensive nichts mehr zu.

Alles in allem ein Match mit Höhen und Tiefen und die Erkenntnis, dass dieser Punkt mit der guten Abwehrarbeit gewonnen wurde. Gleich am kommenden Sonntag geht es in der heimischen Bottwartalhalle weiter, zu Gast ist um 18.45 Uhr der TSV Korntal.

Es spielten:

Sandra Sommer und Corinna Höger (Tor), Larissa Schäfer, Ruby Fröhlich, Chiara Kunter, Jasmin Kranich (4), Tamara Bosch (2), Jana Müller (1), Daniela Kannchen, Lena Hempfe (1), Fabienne Nicolaus (2), Sandra Lücke (9/4)

Bank: Julia Fuchs

 

von Sandra Lücke

Gegen den Aufsteiger der HSG Hohenlohe konnte man nach deutlichem Rückstand nicht nachlegen und musste sich am Ende mit 20:25 geschlagen geben.

Die Aufholjagd der HABO-Truppe in der 47. Minute, als man sich mit einem 5:0 Lauf wieder auf 19:21 an die Gäste aus Hohenlohe heranarbeitete, kam leider zu spät. Nach einer doppelten Zeitstrafe gegen Alex Schäfer und seinen Gegenspieler trafen die Gäste viermal in Folge und sorgten damit für die Vorentscheidung. Der Angriff war an diesem Abend das große Problem auf Seiten der Gastgeber. Aus dem Rückraum kamen zu wenig Impulse gegen die körperlich überlegene defensive 6:0-Abwehr der HSG. Somit war auch das Spiel über den Kreis nur selten möglich. In der Defensive dagegen agierte man deutlich besser und hatte vor allem in der Anfangsphase in Routinier Ede Merzbacher im Tor einen sicheren Rückhalt. Dass man das Spiel bis zur Halbzeit nicht ausgeglichener gestalten konnte, lag auch an einigen unüberlegten Aktionen auf Seiten der Bottwartäler. So auch kurz vor der Halbzeit, als man überhastet abschloss und so dem Gegner die Chance gab nochmal zu schnellen Toren zu kommen. So ging man dann mit einem 8:11 Rückstand in die Halbzeitpause. Alles Wachrütteln und Motivieren der HABO Trainer in der Kabine brachte leider auch keine Veränderung. Nach Wiederanpfiff gab es leider keine Leistungssteigerung im Spiel nach vorne, immer wieder rannte man sich in der Gästeabwehr fest und kam man doch mal durch, scheiterte man mehrmals auch freistehend am sicher aufspielenden Schlussmann der HSG. So auch bei den ersten vier Strafwürfen, bei denen die HABO jedes Mal seinen Meister im Gästekeeper fand.Einziger Lichtblick war dann die schon erwähnte Aufholjagd, wo es kurzzeitig danach aussah, als könnte man das Spiel noch drehen, leider ohne Erfolg. Noch mehr als die zwei verlorenen Punkte schmerzt allerdings eine weitere Verletzung von Jonathan Siegler. Dieses Mal hat es ihn am Finger erwischt und es droht eine längere Pause. Da auch Max Körner schon länger Rückenschmerzen hat, droht man erstmal, ohne die zwei etatmäßigen Spielmacher auskommen zu müssen. Auch Moritz Schädlich wird zunächst nicht mehr zur Verfügung stehen, da er ab sofort in Rosenheim studiert. Umso wichtiger, dass man beim nächsten Spiel am kommenden Samstag um 15:30 Uhr bei HSG Böblingen/Sindelfingen wieder auf Tom Hochmuth und Bene Weller zurückgreifen kann. Sicher trotzdem keine leichte Aufgabe, aber wenn man wieder eine Leistung wie gegen Mundelsheim abrufen kann wird auch auswärts was zu holen sein.   

HABO SG: Merzbacher, Wien. Moritz Schädlich 4, Schäfer 3, Körner 3, Mustata 3, Erdmann 2, Siegler 1, Leistner 1, Max Schädlich 1, Fähnle 1, Messerschmidt 1, Beiermeister, Tingler

von Jürgen Sommer

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