Viel vorgenommen hatte man sich für das Spiel in Großsachsenheim. Man wollte die Negativserie durchbrechen und so startete man auch hochmotiviert ins Spiel. Basti Zimmermann zeigte sich treffsicher und so führten die Buffalos nach 11 Minuten mit 2:6. Doch die Gastgeber hielten nun dagegen und ließen den Ball im Angriff gut laufen, was der Abwehr der Trefz Jungs immer mehr Probleme bereitete. So war das Spiel beim 7:8 nach 17 Minuten wieder völlig offen. Die HABO kämpfte und rettete eine knappe 12:13 Führung in die Pause. Auch in der zweiten Hälfte kämpfte man weiter um jedes Tor, doch die HC Metter Enz fand immer öfters die besseren Lösungen. In der 42 Minute konnten die Hausherren beim 18:17 erstmals in Führung gehen. Die HABO nahm eine Auszeit und konnte nochmals zum 18:18 ausgleichen. Bis zur 49 Minute zogen die Hausherren jedoch vorentscheidend mit 22:18 weg. Diesen Rückstand konnte die HABO nicht mehr aufholen, spätestens beim 24:19 nach 54 Minuten war die Messe gelesen. Am Ende stand mit 26:21 die nächste Pleite zu Buche.

Am nächsten Wochenende ist man spielfrei. Somit hat man 2 Wochen Zeit um an den Fehlerquellen im Training zu arbeiten. Man darf gespannt sein wie dies der Truppe um Michel Trefz bis zum nächsten Spiel in Korntal gelingt und hofft dort auf ein Erfolgserlebnis welches den Knoten wieder zum Platzen bringt.

HABO 3: Oliver Mutter, Jakob Weller, Markus Faigle; Sebastian Zimmermann(8/2), Patrick Rygoll(3/1), Marian Handl(3), Marcel Feil(1), Nico Betz, Leo Schäfer(2), Julian Kolder, Chris Pantle(2), Fynn Ludwig(1), Alexander Schick(1) Bank Michael Trefz

Nach einer unterirdischen Leistung in den ersten 40 Spielminuten kämpfte sich unsere 1. Mannschaft am letzten Samstag in der Bottwartalhalle in Kleinbottwar gegen die HSG Böblingen/Sindelfingen 2 mit einer Energieleistung zurück ins Spiel und belohnte sich am Ende beim 26:26 doch noch mit einem Punkt.

Ein viertel Jahr nach dem letzten Heimspiel, in dem man sich damals gegen die TSF Ditzingen 2 deutlich durchsetzen konnte, hatte man sich selber und auch die vielen Zuschauer in der Bottwartalhalle vor allem den Start in das erste Heimspiel im neuen Jahr gegen die 2. Mannschaft der „BöSis“ sicherlich anders vorgestellt. Im Hinspiel noch beim 30:18 deutlicher und verdienter Sieger stand man dieses Mal von Beginn an völlig neben sich. Während man sich gleich in den ersten Angriffen eine Vielzahl an Ballverlusten leistete lag man schnell mit 0:2 (2.) zurück. Beim 5:5 (9.) war man das letzte Mal auf Unentschieden dran, ehe sich die Gäste mit zunehmender Spielzeit immer mehr absetzen konnten. Während sich die Buffalos im Angriff immer wieder Fehler leisteten und mehrere klarste Torchancen ungenutzt ließen, fanden die HSG – Angreifer immer wieder Lücken in der HABO – Abwehr und kamen so wie auch aus dem Rückraum immer wieder zu leichten Treffern. Vor Allem in den letzten Minuten der ersten Halbzeit konnten sich die Gäste Ihren Vorsprung immer weiter ausbauen und lagen so beim Seitenwechsel mit 12:17 vorne.

Leider änderte sich auch in den ersten Minuten des zweiten Durchgangs nicht viel im Spiel der Bottwartäler. Das HSG – Team drückte weiter aufs Tempo und zeigte deutlich, dass man sich für die Hinspielpleite revanchieren wollte. Beim 13:20 (37.) leuchtete dann ein Siebentorerückstand von der Anzeigetafel und es sah Alles nach einer deutlichen Niederlage aus. Doch die Buffalos schienen dann doch etwas dagegen zu haben und stemmten sich auf einmal mit Allem was Sie haben gegen ein drohendes Debakel. In der Abwehr rührte man nun regelrecht Beton an und was doch mal durchkam hielt Torwart – Routinier Steven Retzlaff im HABO Gehäuse. Im Angriff schien nun plötzlich Alles zu laufen und man arbeitete sich Tor um Tor an die Gäste heran, die ganze 10 Minuten keinen Treffer mehr markieren konnten. Spätestens beim von Max Wien gehaltenen Strafwurf der Gäste beim 20:21 (48.) und dem Tor von Steven Retzlaff unmittelbar danach ins leere HSG – Gehäuse zum 21:21 (51.) holte man auch den letzten HABO – Zuschauer ab und hatte nun das lautstarke Publikum hinter sich. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch bei dem man zwar immer wieder auf Unentschieden herankam, den psychologisch aber so wichtigen Führungstreffer aber einfach nicht markieren konnte. Am Ende hatte man dann doch noch die Chance, das Spiel noch für sich zu entscheiden. Nach der letzten Auszeit von HABO – Coach Krunoslav Jelinic beim 26:26 hatte man 26 Sekunden Zeit noch einen Treffer unterzubringen. Dazu kam es dann aber nicht mehr, denn auch der letzte direkte Freiwurf von Patrick Mustata ging leider übers und nicht ins Tor der Gäste.

Alles in Allem muß man sagen, geht das Unentschieden auch mehr als in Ordnung und vor Allem die erste Hälfte im Spiel der Bottwartäler betrachtend wäre ein Sieg dann vielleicht doch etwas zuviel des Guten gewesen. Doch für die sieben Tore in Folge kann man nur sagen Huta ab und Respekt vor dieser Energieleistung.

Beim nächsten Heimspiel am kommenden Sonntag, 13.02.2022 um 16:30 Uhr in der Wunnensteinhalle in Großbottwar gegen den aktuellen Tabellenzweiten NSU Neckarsulm sollte man allerdings von Anfang an voll da sein, denn die Gäste brauchen jeden Punkt im Aufstiegskampf. Doch die Buffalos werden sich so teuer wie möglich verkaufen und dann am Ende sehen, on man sich für die Hinspielniederlage revanchieren kann. Dafür viel Erfolg!

Jürgen Sommer

Es spielten:

Tor  : Max Wien, Steven Retlaff (1).

Feld : Jonathan Siegler (7), Alexander Schäfer (6/4), Tim Beiermeister (4), Patrick Mustata (2),

           Moritz Schädlich (2), Nils Erdmann (2), Tom Hochmuth (1), Julian Fähnle (1), Benedikt Weller,

           Maximilian Schädlich, Felix Buck, Luca Messerschmidt.

Bank : Krunoslav Jelinic, Jürgen Sommer, Stefan Merzbacher, Timo Fiederer.

Nach einem 4 – Tore – Lauf Mitte der zweiten Halbzeit bog unsere 1. Mannschaft beim Spiel gegen die HSG Hohenlohe in Pfedelbach auf die Siegerstraße ein und setzte sich am Ende verdient mit 33:31 durch.

Hochmotiviert, aber spielermäßig weiterhin noch etwas dezimiert, starteten die Gäste in die Partie, hatte man doch noch etwas aus der etwas unerwarteten Hinspielniederlage in eigener Halle gut zu machen. Man erwischte auch den besseren Start, lag schnell mit 3:1 (4.) in Führung, doch die HSG hielt dagegen und war beim 5:5 (11.) wieder auf Augenhöhe herangekommen. Da man in der Folgezeit wieder ein paar Chancen liegenließ und in der Abwehr das ein ums andere Mal noch etwas zu passiv agierte, sah man sich beim 6:9 (15.) plötzlich mit drei Treffern in Rückstand. Doch gestützt auf einen stark aufgelegten Max Wien im HABO – Gehäuse, der bis dahin unter anderem schon 2 Strafwürfe der Gastgeber entschärfen konnte, stand nun auf die Defensive immer besser. Auch im Angriff agierte man nun überlegter und kämpfte sich wieder auf 10:10 (18.) heran. Bis zur Halbzeit blieb das Spiel nun sehr ausgeglichen, keine der beiden Mannschaften konnte sich mit mehr als einem Treffer absetzen und so trat man beim 18:18 den Kabinengang an.

Nach Wiederanpfiff ging es dann bis Mitte des zweiten Durchgangs beim 24:24 (43.) erst mal genau so weiter, wie es vor der Halbzeitpause aufgehört hatte. Doch dann drückte die HABO – Truppe dem Spiel immer mehr seinen Stempel auf. Drei Treffer des an diesem Tag zehnfachen Torschützen Alexander Schäfer in Folge und ein Tor durch Jonathan Siegler brachten die Gäste beim 28:24 (49.) das erste Mal auf 4 Tore in Front. Die HSG konnte Ihrerseits zwar nochmal auf 28:26 (50.) verkürzen, hatten dann sogar per Strafwurf die Chance noch näher heranzukommen. Doch Torwart Routinier Steven Retzlaff parierte auch diesen Strafwurf und hielt somit seine Mannen auf Kurs. Mit drei Toren in Folge durch Tim Beiermeister und zweimal Nils Erdmann, der eines seiner bislang besten Spiele absolvierte, konnte man wieder auf 31:26 (56.) erhöhen. In der nun folgenden Crunch Time behielt man dann weiterhin die Nerven, auch als die HSG in Überzahl nochmal auf 31:29 (59.) verkürzen konnte. Man agierte weiterhin clever und cool, auch als es Hohenlohe mit einer offenen Manndeckung versuchte. Am Ende setzte man sich verdient mit 33:31 durch und bleibt somit weiterhin auf Kurs sich einen der Mittelfeldplätze zu sichern.

Am kommenden Wochenende darf man nach drei Spielen in fremder Halle nun das erste Mal im neuen Kalenderjahr in eigener Halle ran. Am Samstag, dem 05. Februar, empfängt man um 20 Uhr in der Bottwartalhalle in Kleinbottwar die HSG Böblingen/Sindelfingen, gegen die man sich im Hinspiel etwas überraschend deutlich mit 30:18 durchsetzen konnte. Man darf gespannt sein, ob man diesen Coup wiederholen kann. Mit den nächsten zwei Punkten wäre man schon mehr als zufrieden, auch wenn man sich nicht so hoch durchsetzen könnte. Man hofft jedenfalls auf lautstarke Unterstützung der Zuschauer und sagt dafür schon mal vorab vielen Dank!! Viel Erfolg!!

Jürgen Sommer

Es spielten:

Tor  : Max Wien, Steven Retzlaff.

Feld : Alexander Schäfer (10/4), Jonathan Siegler (7), Niels Erdmann (5), Maximilian Schädlich (3), Patrick

           Mustata (3), Tom Hochmuth (2), Philipp Storz (1), Benedikt Weller (1), Tim Beiermeister (1), Yannick

          Auracher.

Bank : Krunoslav Jelinic.

Auch die Drittplatzierte HSG Strohgäu kann die Siegesserie der Buffalos nicht stoppen. Das Team von Konny Baboi setzte sich am Sonntagnachmittag überraschend deutlich mit 39:24.
„Ich bin hochzufrieden und sehr stolz auf die gesamte Mannschaft. Das war eine überragende Teamleistung über 60 Minuten.“ freut sich die HABO-Trainerin über den Auftritt ihres Teams. Dieses startete fulminant und in den ersten Minuten fielen die Tore fast im Sekundentakt. So stand es nach 5 Minuten schon 6:4, ehe das Tempo ein wenig runtergeschraubt wurde. „Wir standen in der Abwehr zunächst nicht so sicher, da gab es oft Abstimmungsprobleme und wir waren zu offensiv. Das haben wir jedoch durch schnelle Tore vorne wieder kompensieren können.“ erklärt Baboi, deren Team sich bis zum 8:8 (14.) nicht entscheidend absetzen konnte. „Danach waren wir richtig gut im Spiel, sind ein hohes Tempo gegangen und viele Bälle hinten gewinnen können.“, sagt Baboi. Resultat war ein 8:0-Lauf innerhalb weniger Minuten auf 16:8 (24.), der den Gästen eindeutig den Zahn zog. Ab diesem Zeitpunkt agierte fast nur noch die HABO, traf beinahe bei jedem Wurfversuch und zeigte ein starke Defensivarbeit. Kurz nach der Halbzeit war es Saskia Kapfenstein, die erstmals zur 10-Tore-Führung traf (32.), zwei Mal Ann-Kathrin Kapfenstein und Jasmin Körner über den Gegenstoß erhöhten weiter. „Danach haben wir ein bisschen hektisch gespielt und den Faden etwas verloren, dadurch kam Strohgäu wieder etwas ran.“ sieht Baboi den einzigen Schönheitsfleck einer sonst überzeugenden Leistung. Näher als 30:20 (49.) ließen die Buffalos die HSG aber an diesem Tag nicht mehr an sich heran, im Gegenteil. Die Hausherrinnen fanden zur alten Stärke zurück und überrollten die Gäste am Ende förmlich. „Das war die perfekte Generalprobe für unser Spitzenspiel nächste Woche in Heilbronn. Der Sieg war auch in der Höhe absolut verdient.“ geht der Blick der HABO-Trainerin bereits jetzt zum nächsten Wochenende, wenn ihr Team beim Tabellenführer der HSG Heilbronn antritt und Revanche für die knappe 24:26-Hinspielniederlage nehmen will.

HABO SG: Goebel – Ziegler (2), Zimmermann (5), Danner (3), S.Kapfenstein (11/2), Weigel (1), Wagner (6), Körner (4), A.Kapfenstein (7), Schäuffele

Am kommenden Sonntag, den 30.01.22 ist die HSG Strohgäu II zu Gast in Kleinbottwar. Anpfiff ist um 16:30 Uhr in der Bottwartalhalle.


Der Start ist gelungen, nun wollen und müssen die Buffalos nachlegen. Nach dem deutlichen Sieg zu Beginn des Jahres gegen den TV Mundelsheim steht an diesem Wochenende jedoch ein anderes Kaliber in den Startlöchern. Die BWOL-Reserve der HSG Strohgäu belegt mit 10:4 Punkten den 4. Tabellenplatz, musste sich nur Tabellenführer Heilbronn und dem TSV Bönnigheim geschlagen geben und ist der HABO somit dicht auf den Fersen. „Es ist unser erstes Aufeinandertreffen, somit kennen wir den Gegner bis jetzt nur aus der vergangenen Saison,“ erklärt HABO-Trainerin Konny Baboi, die ihr Team deshalb an die eigenen Stärken erinnern möchte. „Wir haben in Mundelsheim über weite Strecken eine sehr gute Leistung gezeigt, im Angriff, sowie in der Abwehr. Wenn wir es schaffen, das schnelle Konterspiel über die Außen und den großen Rückraum der HSG in den Griff zu bekommen, könnten wir erfolgreich sein“, sieht sie den Schlüssel zum Erfolg in einer aggressiven und konsequenten Abwehr- und Torhüterleistung. Auch die HSG-Defensive, die im Schnitt lediglich 25 Tore zulässt, gilt es für die Buffalos zu knacken. „Strohgäu spielt auf den Halbpositionen sehr offensiv, da gilt es sich viel zu bewegen und Lösungen zu finden,“ bereitete Baboi ihr Team auf die Stärken des Gegners vor, erwartet aber im Allgemeinen einen offenen Schlagabtausch zweier Teams auf Augenhöhe.

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