Am kommenden Samstag, den 15.02.2020 treffen die Buffalos auf die HSG Hohenlohe. Anpfiff gegen den Tabellenzweiten der Landesliga ist um 18 Uhr in der Creutzfelder Sporthalle in Pfedelbach.
Zahlreiche Partien spielten die beiden Teams bereits gegeneinander, man stieg zusammen auf, man stieg zusammen ab, die HSG Hohenlohe ist der HABO SG also bestens bekannt. Doch dieses Jahr scheinen die Gastgeber stärker aufzutreten und befinden sich das erste Mal im Kampf um den Aufstieg wieder, während die Buffalos nur noch minimale Chancen auf eine direkte Qualifikation für die neue Verbandsliga haben. ,,Hohenlohe hat der Trainierwechsel gut getan, sie spielen einen schnellen Handball und sind uns körperlich überlegen,“ weiß Timo Peter, der damit vor allem die großen Kreisläuferinnen anspricht, die die HABO-Defensive in den Griff bekommen muss. Optimistisch stimmt ihn die deutlich ansteigende Formkurve in seiner Abwehr, die sich zunehmend stabilisiert und immer weniger Tore zulässt. Dazu kommt der gute Heimauftritt gegen die HSG, bei dem man 30 Minuten in Führung lag und sich erst auf den letzten Metern schlagen lassen musste. ,,Hohenlohe spielt eine robuste Abwehr, wenn wir jedoch ins schnelle Spiel kommen, haben sie ihre Probleme. Das kann am Samstag unsere Chance sein,“ erklärt Peter, der sich zusätzlich über die überstandene Grippewelle seines Temas freuen kann. Bis auf Linda Zimmermann, deren Einsatz noch offen ist, sind alle Spielerinnen an Bord und wollen beim Aufstiegsaspiranten für eine kleine Überraschung sorgen.

08.02.2020. Strahlende Gesichter bei den Buffalos. Die HABO zeigte gegen den TSV Bönnigheim eine gute Leistung und siegte mit 30:23 (14:9). Damit wurde der Bann nach zwei verlorenen Spielen gebrochen. Im Vergleich zu den zwei vorangegangenen Spielen stimmte dieses Mal die Angriffseffektivität und der Torabschluss. Hinten stand die Abwehr und Max Wien hielt klasse. Zudem entschärfte Siebenmeterkiller Adi Zügel drei Strafwürfe in Halbzeit eins.

Ergebnis

HABO vs. TSV Bönnigheim 30:23 (14:9)

Die Buffalos der HABO SG entscheiden ihr Auswärtsspiel gegen die HSG Ca-Mü-Max mit 27:17 für sich.

Bereits nach wenigen Aufwärmbahnen wurde den HABO-Spielerinnen klar, dass das Harzverbot in der Cannstatter Halle und die vielen krankheitsbedingten Ausfälle an diesem Tag wohl eher kleinere Probleme darstellen sollten. „Eine solch rutschige Halle ist ein absolutes No Go. Unser einziges Glück war, dass der Gegner mit den Rahmenbedingungen fast noch schlechter ausgekommen ist, als wir.“ kommentiert Trainer Timo Peter die unterirdischen Voraussetzungen der Landesligapartie. Allen Umständen zum Trotz starteten die Buffalos dann jedoch konzentriert und mit viel Tempo in die Partie und konnten sich schnell einen 4:7 (16.) Vorsprung herauswerfen. Vor allem die Defensive stand erneut bombensicher und sollte doch noch ein Wurf der HSG auf das Tor kommen, gab es schließlich noch Torhüterin Jessica Goebel, die sich wiedermal als starker Rückhalt für ihr Team präsentierte. Resultat der guten Abwehr- und Torhüterleistung war es, dass die HSG mit Unterstützung des Pfostens und der Latte bis zur Halbzeit nur noch einen Treffer erzielen konnten, während die HABO-Frauen Tor um Tor davonzogen. Vor allem Ramona Braunstein nutzte die Lücken der HSG-Defensive und erzielte durch schöne Einzelaktionen vier ihrer am Ende sieben Tore in der ersten Halbzeit. Beim Stand von 5:13 wurden die Seiten gewechselt uns nach einer kurzen Schwächephase, in der die Gastgeber auf 7:13 (33.) verkürzen konnten, fand die HABO-Defensive zu alter Stärke zurück. Beim Treffer von Nicole Hegendorf zum 7:18 (36.) nur wenige Minuten später war das Spiel bereits entschieden. Bis zum Abpfiff verwalteten die Buffalos den Vorsprung und nahmen durch den zehn-Tore-Sieg erfolgreich Revanche für die Heimniederlage der Hinrunde. „Das war heute eine geschlossene Mannschaftsleistung allen Umständen zum Trotz. Die Abwehr war wenig gefordert und stabil. Vorne waren wir einfach effektiver als der Gegner. Wir haben uns trotz der miesen Trainingswoche, dem Harzverbot und dem rutschigen Boden nie aus der Ruhe bringen lassen.“, freut sich Peter über die nächsten zwei Punkte für sein Team.


HABO SG: Goebel, Kogel – Attaguile (2), Zimmermann (3), Kapfenstein (9/3), Braunstein (7), K.Döttinger, Hegendorf (2), Danner (2), R.Wagner, Körner (1), Popken (1), Eisele.

 

Besonders gut stehen die Vorzeichen für die Partie der ersten Frauenmannschaft der HABO SG gegen die HSG Ca-Mü-Max nicht. Anpiff gegen den direkten Konkurenten ist am Samstagabend um 18 Uhr in der Sporthalle des Elly-Heuss-Knapp-Gymnasiums in Stuttgart-Bad Cannstatt.

Zwei schwere Wochen liegen hinter HABO-Trainier Timo Peter. ,,Fast der halbe Kader liegt krank im Bett. Wir konnten kaum mit mehr als acht Leuten trainieren." hadert er mit der aktuellen Personallage in seinem Team. Zu Lisa Döttinger, die bereits letzte Woche nicht dabei sein konnte, gesellten sich neben Jessica Popken und Linda Zimmermann auch noch Jasmin Körner und Torhüterin Jessica Goebel. Fraglich ist also, mit welchem Kader Peter am Samstag nach Stuttgart reisen kann. ,,Wer fit ist und wer nicht, dass wird alles kurzfristig entschieden. Ich rechne aber noch mit der ein oder anderen krankheitsbedingten Absage." ist Peter ehrlich. Neben der angespannten Personallage ist auch das Harzverbot in der Stuttgarter Halle Thema gewesen. ,,Das macht ein Handballer nie gern. Wir haben unter der Woche ohne Harz trianiert und versuchen uns darauf einzustellen. Das darf in keinem Fall als mögliche Ausrede dienen." stellt der HABO-Trainer klar, der mit seinem Team trotz aller Umstände doppelt punkten möchte. Gegen die HSG setzte es im Hinspiel eine zu deutliche und vorallem unnötige Niederlage in heimischer Halle, eine Niederlage für die nun Revanche genommen werden muss. Optimistisch stimmt den Trainer der Auftritt seines Teams gegen den Tabellenführer aus Oppenweiler, gegen den man ganze 40 Minuten sehr gut mithalten konnte und vor allem in der Abwehr glänzte. ,,Ziel muss es sein diese Leistung wieder auf das Feld zu bringen und das diesmal über 60 Minuten. Dann haben wir trotz dünnem Kader gute Chancen." erklärt Peter vorsichtig optimistisch.

Am Sonntag konnte die 3. Damenmannschaft der HABO mit einem deutlichen Sieg, der eigentlich noch viel höher hätte sein können, zwei Punkte mit nach Hause bringen. Die erste Hälfte des Spiels war noch nicht besonders überzeugend, man war zwar die klar bessere Mannschaft, hatte aber oft Pech im Abschluß oder war zu hektisch in der Offensive und in der Defensive brachte man die Gastgeber durch eigene kleine Fehler erst richtig ins Spiel. Doch Sandra Sommer zeigte zwischen den Pfosten wieder eine tolle Leistung und so ging es 10:10 unentschieden in die Kabinen. Nach der Pause konnte Weissach direkt in Führung gehen, doch die Bottwartälerinnen konterten innerhalb sechs Minuten durch einen Doppelpack von Tami Bosch und drei Treffern von Sandra Lücke, zum 11:15. Danach war es ein völlig anderes Match, als in Halbzeit Eins. Den Gästen lief alles wie geschmiert, die Gastgeber waren völlig aus ihrem Konzept und brachten durch eine starke Abwehrarbeit der HABO nichts mehr zustande. In der 50. Minute führte man sogar mit 10 Toren, ließ es zum Schluss aber etwas langsamer angehen, gewann am Ende aber trotzdem deutlich und mehr als verdient 16:24.

Weiter geht es am Sonntag um 18.30 Uhr in der Bottwartalhalle gegen HC OB 2, welche an Position zwei in der Tabelle stehen.

Es spielten:

Sandra Sommer und Lena Schneider (beide Tor), Laura Fink, Simone Stegmeier, Moni Fies (3), Jasmin Kranich (4), Tami Bosch (3), Sandra Lücke (13/3), Steffi Ernst, Daniela Kannchen, Diana Gleichner (1), Annika Roth

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