Am kommenden Sonntag, den 20.03.22 tritt die 1.Frauenmannschaft der HABO gegen die HB Ludwigsburg II an. Anpfiff gegen die Württembergligareserve ist um 14.15 in der Wunnensteinhalle in Großbottwar.
Wirklich einen breiten Kader hatten die Buffalos ja bereits über die ganze Saison nicht, vor dem Spiel am Sonntagmittag spitzt sich die Lage allerdings weiter zu, da die Youngster Feli Pohl und Mara Schäuffele verletzungsbedingt auch nicht zur Verfügung stehen. „Beide haben sich am Wochenende verletzt. Das ist nicht nur für die beiden sehr bitter, da sie wirklich immer besser in Schwung kamen, sondern natürlich auch für unsere Aufstellung.“, erklärt Trainerin Baboi, der nach den Ausfällen nun nur noch acht etatmäßige Feldspieler zur Verfügung stehen. Die Ausfälle kommen nur Unzeit, denn gerade jetzt nimmt die Saison deutlich an Fahrt auf, denn die Buffalos haben in den verbleibenden drei Wochen sieben Spiele zu absolvieren. „Doch jammern bringt bekanntlich nichts, wir müssen das Beste aus der Situation machen und als Team die Ausfälle kompensieren.“ versucht die HABO-Trainerin dennoch optimistisch zu bleiben und den Fokus auf die Stärken ihrer Mannschaft zu legen. Gegen die bisher noch punktlose HB II wäre trotz der Personallage alles andere als ein Sieg eine herbe Enttäuschung, auch mit Blick auf den deutlichen 16:27 Auswärtserfolg. Dennoch ist Baboi klar, „dass das kein Selbstläufer wird und wir die Punkte nicht im Vorbeigehen im Bottwartal behalten werden.“ Vor allem da die Buffalos in den letzten Spielen nicht so überzeugend agierten, wie vor der Niederlage gegen Heilbronn und der damit verlorenen Tabellenführung. „Wir müssen versuchen all die negativen Einflüsse auszuschalten und uns auf das konzentrieren, was wir können. Wenn wir das schaffen, können wir jeden schlagen, egal ob mit acht oder vierzehn Spielerinnen.“ gibt die HABO-trainerin die Marschroute trotz aller Umstände deutlich vor.

Nachdem man zwischenzeitlich schon 6 Toren geführt hatte (14:20 in der 37. Minute), brachte man am Ende einen glücklichen 24:25 Sieg über die Ziellinie.

Der Auftakt verlief nach Maß für die HABO und so führte man nach 3 Minuten bereits mit 0:3. Auch in der Folge hatte man das Spiel im Griff. Mit einer besseren Chancenverwertung hätte man auch hier schon deutlicher führen können, trotzdem lag man zur Pause mit 11:16 vorne und alles lief nach Plan.

Auch im zweiten Durchgang konnte man zunächst weiter vorlegen und alles sah nach einem sicheren Sieg aus. Doch jetzt nahm man etwas zu früh den Gang raus und so konnte Marbach wieder rankommen und beim 20:22 nach 9 Minuten begann eine hektische Schlussphase. Als Julian Kolder in der 56. Minute das 22:25 gelang war der Sieg schon zum greifen nah. Lieder konnte man den Rest des Spiels nicht abgezockt runter spielen und so kam Marbach in der 59. Minuten zum 24:25 Anschlusstreffer und hätte sogar noch die Chance zum Ausgleich gehabt. Am Ende bleiben 2 weitere Punkte für die HABO.

Weiter geht’s am 19.03. in der Bottwartalhalle, dann gegen die HB Ludwigsburg 2.

HABO 3: Jakob Weller, Markus Faigle, Paul Körner; Sebastian Zimmermann(7), Fynn Ludwig, Marian Handl(2), Nico Betz(3), Leo Schäfer(1), Daniel Schweinle, Alexander Schick(4), Jannik Horrer(6), Samuel Gruber, Chris Pantle, Julian Kolder(2) Bank Michael Trefz

Quelle: Alexander Schick

Trotz eines Starts nach Maß mußte sich unsere 1. Mannschaft beim letzten Auswärtsspiel am letzten Samstag gegen die TSF Ditzingen 2 am Ende mit 26:20 geschlagen geben. Schlimmer als die Niederlage ist jedoch eine drohende verletzungsbedingte Pause von zwei weiteren Spielern.

Nachdem die Buffalos den ersten Strafwurf zu Beginn der Partie nicht unter bringen konnten war es Max Körner, der mit einem lupenreinen Hattrick seine Mannschaft mit 3:0 (4.) in Führung brachte. Gestützt auf einen stark aufspielenden Max Wien im Tor, der viele Großchancen der Gastgeber in der ersten Halbzeit parieren konnte, baute man die Führung aus und war so bis zum 8:4 (21.) das spielbestimmende Team. Leider kam es dann wieso auch immer zu einem Bruch im Spiel der Bottwartäler, was Ditzingen für sich zu nutzen wußte. Während sich die Jelinic – Truppe nun immer wieder technische Fehler im Angriff leistete kamen die Gastgeber resultierend daraus zu leichten Gegenstoßtoren. Gleich fünf mal in Folge war man plötzlich erfolgreich und drehte die Partie beim 9:8 (27.) zu seinen Gunsten. In einer torarmen ersten Halbzeit konnte Tim Beiermeister mit einem Stemmer den 9:9 – Ausgleich (30.) wieder herstellen, doch mit dem Schlußpfiff stellten die Gastgeber per Siebenmeter den 10:9 – Halbzeitstand her.

In Durchgang Zwei konnte man aus Sicht der Buffalos bis zum 14:13 (38.) dranbleiben, ehe sich Ditzingen kontinuierlich absetzen konnte. Als Hauptproblem stellte sich vor allem die zu offen ausgerichtete HABO – Abwehr heraus, wodurch man es den immer wieder einlaufenden Flügelspielern der TSF leicht machte zu einfachen Treffern zu kommen. Sicherlich kam noch erschwerend hinzu, dass man bei der Verteilung der Zeitstrafen zudem das Nachsehen hatte. Ganze 11 Mal mußte man in Unterzahl agieren, was ein weiteres Mithalten nicht einfacher machte. Unabhängig dessen vergab man nun auch immer wieder klarste Torchancen. Als man in der Folgezeit beim Einsatz des siebten Feldspielers gleich zwei Mal in Folge den Ball leichtfertig aus der Hand gab und sich jeweils einen Treffer aufs leere Tor einfing war die Messe gelesen.

Beim 22:15 (51.) lag man dann das erste Mal mit 7 Toren zurück. Zumindest muß man anerkennend erwähnen, dass man sich trotz der drohenden Niederlage nicht aufgab und weiter dagegenhielt. Etwas Positives gab es dann am Ende noch zu vermelden. Der A – Jugendliche Yannick Auracher kam bei seinem ersten Einsatz in der 1. Mannschaft noch zu zwei sehenswürdigen Treffern.

Als wär die Niederlage nicht schon bitter genug, droht für zwei Spieler eine verletzungsbedingte Pause anzustehen. Jonathan Siegler (Hand) und Maximilian Schädlich (Schulter) werden wohl erst mal zum Zuschauen verdammt sein. Da man zudem noch auf Tom Hochmuth (Schulter), Alex Schäfer und Moritz Schädlich (Studium) verzichten muß, wird der Kader immer dünner. Justus Weller kommt von den M2 dazu, ebenso wie sporadisch Maurice Essig. Zudem wird man sicher auch wieder mit Spielern der A – Jugend auffüllen und insgesamt einfach enger zusammenrücken, denn Jammern bringt uns ja nicht weiter.

Auch weil es die nächsten beiden Spiele in sich haben werde. Am Donnerstag, dem 17. März 2022 kommt es um 20:30 Uhr zum Nachholspiel gegen den TSV Bönnigheim und am kommenden Sonntag, dem 20. März 2022 um 16:30 Uhr zum Derby gegen die Zweite des SKV Oberstenfeld, ebenfalls in Großbottwar. Das Team wird sich auch für seine Spieler die nicht dabei sein können um so mehr reinhängen und kann dafür lautstarke Unterstützung von den Zuschauerrängen mehr als gebrauchen. Dafür schon mal vielen Dank!!

Jürgen Sommer

Es spielten:

Tor  : Max Wien, Steven Retzlaff.

Feld : Max Körner (5/2), Tim Beiermeister (3), Yannick Auracher (2), Jonathan Siegler (2), Maximilian Schädlich (2),

          Julian Fähnle (2), Justus Weller (1), Nils Erdmann (1), Kai Leistner (1), Luca Messerschmidt (1), Patrick Mustata.

Am vergangenen Samstagnachmittag konnte die Trefz-Truppe einen am Ende auch in der Höhe verdienten 34:27 Heimsieg feiern.

Zu Beginn tat man sich jedoch schwer und so konnte Weissach bis zum 4:8 nach 10 Minuten stets vorlegen. In der Abwehr stellte man nun auf eine Defensivere Variante um, so nahm man den Gästen das Spiel über den Kreis weg. Beim 10:10 nach 15 Minuten war man wieder auf Augenhöhe. Bis zur 20. Minute konnte man gar auf 14:10 vorlegen. Die letzten Minuten bis zur Pause stockte der Angriffsmotor jedoch wieder und so wurden mit einem 16:16 die Seiten gewechselt.

Auch nach der Pause konnten die Gäste zunächst auf 16:18 vorlegen. Doch so langsam bekam man das Spiel wieder in den Griff. Nach 39 Minuten stand es 20:20 und nach 43 Minuten konnte man sich auf 23:20 absetzen. Dies hatte man vor allem auch Kai Leistner zu verdanken, der sich immer wieder im 1:1 durchsetzen konnte. In der 49 Minute lag man bereits vorentscheidend mit 29:22 vorne. Diesen Vorsprung ließ man sich auch nicht mehr nehmen.

Weiter geht es für die „Dritte“ am Sonntag um 18.45 Uhr in Rielingshausen im Derby bei der HSG Marbach/Rielingshausen 2.

HABO 3: Jakob Weller, Markus Faigle; Sebastian Zimmermann(6), Patrick Rygoll, Marian Handl(1), Nico Betz(5/1), Leo Schäfer(2), Kai Leistner(13), Alexander Schick(2), Jannik Horrer(4), Falko Krasnitzky,Feliy Kamp, Samuel Gruber(1) Bank Michael Trefz

Quelle: Alexander Schick

Gegen den Tabellenachten des TSV Hardthausen kann die HABO SG einen sieben-Tore Vorsprung über die Zeit retten und gewinnt knapp mit 27:26.


Die gewünschte Reaktion blieb aus – auch deswegen sah man vermutlich nach Abpfiff am Sonntagabend eher hängende Schultern als eine jubelnde Siegermannschaft. „Wir haben uns unglaublich schwergetan und das, obwohl wir phasenweise wirklich ordentlich gespielt haben“ ist auch HABO-Trainerin Konny Baboi etwas ratlos über den Auftritt mit Höhen und Tiefen ihrer Mannschaft. Zunächst startete die HABO wie die Feuerwehr, konnte bereits nach vier Minuten durch schnelle Gegenstoßtore mit 5:0 in Führung gehen. „Da standen wir hinten in der Defensive sehr gut und konnten durch die schnellen Ballgewinne unser Tempospiel aufbauen,“ war Baboi zufrieden mit dem Spielauftakt. Doch bereits nach einer Viertelstunde kam Sand ins HABO-Getriebe und die Gäste konnten zum 9:9 ausgleichen, auch weil die Buffalos nicht mehr den nötigen Zugriff in der Defensive fanden. Auch das Angriffsspiel wollte nicht so recht gelingen, vor allem hapert es am Zusammenspiel. „Wir sind wieder in alte Muster verfallen und wollten durch Einzelaktionen zum Torerfolg kommen, zudem hat mir die Bewegung gefehlt,“ moniert Baboi, deren Team sich dennoch absetzen und mit einem 15:12-Vorsprung in die Kabine gehen konnte, auch weil die beiden Youngster Mara Schäufele und Hannah Weigel Verantwortung übernahmen und Rosalie Wagner sich mit vier ihrer fünf Treffer vor der Halbzeit auszeichnen konnte. Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Buffalos etwas stabiler und konnten sich wieder absetzen, beim Tor durch die gut aufgelegte Jasmin Körner zum 24:17 (45.) schien die Partie endgültig entschieden. „Ich weiß nicht genau, was in der Schlussviertelstunde passiert ist, aber wir haben die Kontrolle verloren und sind nervös geworden. Letztendlich konnten wir die Führung aber über die Zeit retten und zwei Punkte gewinnen, das ist erstmal das wichtigste.“ erklärt Baboi, die nun ein spielfreies Wochenende dazu nutzen kann, die zwei letzten Auftritte der HABO aus den Köpfen der Spielerinnen zu bekommen und zu alter Stärke zurückzufinden. Nächster Gegner ist am 20.03.2022 die HB Ludwigsburg II.
HABO SG: Goebel – Pohl, Ziegler (2), Zimmermann (1), S. Kapfenstein (7/5), Weigel (1), Wagner (5), Körner (5), A.Kapfenstein (3), Schäufele (3).

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.