In einer gutbesuchten Bottwartalhalle, sahen die Zuschauer ein Spiel auf Augenhöhe zwischen der HABO und dem Ligaprimus aus Möglingen.

Von Beginn an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und nach 12 Minuten spiegelte sich dies in einem 6:6 wieder. Jetzt konnte der TVM etwas vorlegen bis zum 6:9 nach 20 Minuten. Doch die Trefztruppe war gut im Spiel und so drehte man die Partie bis zum 11:10 in der Pause wieder.

Auch der zweite Durchgang sollte spannend bleiben, die HABO konnte zumeist vorlegen, doch Möglingen zog postwendend nach. So ging es in der 52. Minute beim 21:21 in die heiße Phase des Spiels. Hier bewahrten vor allem die Gäste ihre Nerven und die der HABO flatterten nun. So konnte Möglingen in der 55. Minute auf 21:23 vorlegen. Die HABO versuchte es nun noch einmal mit einer offenen Manndeckung, welche Möglingen aber abgezockt ausspielte. So fiel der Sieg am Ende beim 21:26 etwas zu hoch aber durchaus verdient für den TVM aus.

Am Wochenende ist nun erst mal spielfrei, bevor es dann noch zweimal gegen den TSV Oberriexingen zum Saisonabschluss geht.

HABO 3: Jakob Weller, Markus Faigle; Sebastian Zimmermann(6/1),Patrick Rygoll(1), Marian Handl(3), Nico Betz(3/3), Leo Schäfer, Fynn Ludwig, Alexander Schick(2), Jannik Horrer(2), Marcel Feil(1), Chris Pantle(1), Julian Kolder(2),Bank Michael Trefz, Oliver Mutter

Quelle: Alexander Schick

Die 1.Frauenmannschaft der HABO SG kann sich gegen die HSG Strohgäu nach einer couragierten Mannschaftsleistung mit 19:27 durchsetzen.

Von Beginn an zeigten die Buffalos, dass sie an diesem Tag allen Umständen trotzen und dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Vor allem die Defensive war von Beginn an hellwach und fand doch ein Wurf den Weg zum Tor, stand Torhüterin Jessica Goebel goldrichtig und parierte in der Anfangsphase einige Würfe. Vorne war es Ann-Kathrin Kapfenstein, die durch drei Tore in Folge ihr Team bereits nach wenigen Minuten mit 0:3 in Führung brachte. „ Wir hatten den großgewachsenen Rückraum von Beginn an gut im Griff, dadurch dass wir offensiv raus getreten sind und sie früh beim Wurf stören konnten,“ zeigt sich Konny Baboi sehr zufrieden mit den Auftaktminuten ihres Teams. Nach dem Blitzstart verlor die HABO kurzzeitig den Faden. Ins Angriffsspiel der HABO schlichen sich vermehrt Fehler ein, so landeten zahlreiche Bälle im Aus oder am Fuß oder man scheiterten an der Torhüterin der HSG, sodass die Gastgeberinnen nach 18 Minuten zum 5:5 ausgleichen konnte. „In der Auszeit habe ich den Mädels gesagt, dass sie ruhig weiterspielen sollen und nicht hektisch werden müssen. Das konnten sie super umsetzen, danach haben wir zurück ins Spiel gefunden,“ erklärt Baboi ihre Auszeit nach gut 22 Minuten. Die Buffalos spielten vorne ihre Möglichkeiten gut heraus und agierten in der Defensive weiter stark, sodass beim Stand von 8: 13 die Seiten gewechselt wurden. Nach der Pause folgte die stärkste Phase der Gäste, in der man sich durch einen 0:5-Lauf von 9:13 auf 9: 18 binnen 5 Minuten absetzen konnte. Vor allem die Spielmacherin Linda Zimmermann und Hannah Weigel zeigten in der zweiten Halbzeit eine starke Leistung und glänzten sowohl als Torschützinnen aus dem Rückraum und im Eins gegen Eins, als auch als Spielgestalterinnen. „Wir haben das wirklich gut gemacht und es bestand in der zweiten Halbzeit nie die Gefahr, dass wir dieses Spiel noch aus der Hand geben werden. So konnte ich jeder Spielerin Spielzeit geben,“ freut sich die HABO-Trainerin, dass all ihre Spielerinnen ihren Teil zum letztendlich klaren 19: 27 Sieg beitragen konnten und zieht ein positives Fazit: „Ich bin wirklich stolz auf die Mädels, wie Sie die Rückschläge der vergangenen Wochen weggesteckt haben. Jede hat nach der Verletzung von Saskia Kapfenstein im Angriff Verantwortung übernommen, es war eine starke Teamleistung.“

HABO SG: Goebel - Ziegler (3), Zimmermann (5), Danner (2/1), Weigel (2), Wagner (3), Bauer, Körner (3), Richter, Schuster, Kapfenstein (7), Schäufele (2).

Vor dem Spiel gegen die HSG Strohgäu II plagen den Landesligisten Verletzungssorgen, denn neben Felicitas Pohl fällt nun auch noch Saskia Kapfenstein bis zum Saisonende aus.

Wenn die HABO SG am Donnerstagabend, den 31.03.22 um 20:30 Uhr ihr Nachholspieles in Strohgäu antritt, dürfte es auf dem Spielberichtsbogen einige freie Plätze geben. Lediglich 9 etatmäßige Spielerinnen stehen Trainerin Konny Baboi zum Saisonfinale noch zur Verfügung, Unterstützung bekommt das Team wohl aus der A-Jugend und zweiten Frauenmannschaft. „Coronabedingt mussten wir letzte Woche 3 Spiele verlegen, dazu kommt jetzt die Verletzung von Saskia Kapfenstein, deren Ausfall schwer zu kompensieren sein wird,“ erklärt Baboi. Die Rückraumspielerin, die nach der Saison ihre Karriere beenden wollte, verletzte sich am Montag nach überstandener Coronainfektion im Training und zog sich einen Bruch der Mittelhand zu. „ Natürlich ist so ein Karriereende vor allem für sie bitter, aber wir müssen jetzt nach vorne schauen und das Beste daraus machen.“, sagt die HABO-Trainerin, deren Team vor allem aus dem überzeugenden Sieg im Hinspiel und der Rückkehr von Youngster Mara Schäufele und Kreisläuferin Jasmin Körner Mut schöpfen sollte. Das Aufeinandertreffen mit der HSG, das erst im Januar stattfand, konnten die Buffalos Dank einer starken Mannschaftsleistung deutlich für sich entscheiden. „ Wir sind ein extrem hohes Tempo gegangen und standen stark in der Defensive. Das muss allen Umständen zum Trotz auch am Donnerstagabend unser Ziel sein, wenn wir punkten wollen,“ weiß Baboi. Die HABO muss vor allem den groß gewachsenen Rückraum der Gastgeberinnen in den Griff bekommen, der bereits im Hinspiel für einfache Tore gesorgt hat und erst nach gut 20 Minuten in den Griff bekommen wurde.    „Die Mädels haben schon viele Rückschläge gemeistert und werden auch mit diesem als Team zusammen klarkommen, wichtig ist nur, dass wir verletzungsfrei die Saison beenden können. Ich bin mir sicher, dass wir noch genug Qualität in der Mannschaft haben, um das ein oder andere Spiel gewinnen zu können und unser Punktekonto weiter auszubauen,“ zeigt sich die HABO- Trainerin dennoch kämpferisch.

Zunächst machten die Buffalos da weiter wo sie gegen Ludwigsburg aufgehört  hatten. Und nach 5 Minuten führte man bereits mit 1:5. Doch so langsam kam Weissach besser ins Spiel und die HABO hatte immer mehr Probleme ihre Tore zu machen. So stand es in der 18. Minute  nur noch 6:8. Beim 9:9 in der 22. Minute war wieder alles offen. Und es kam noch schlimmer,  Weissach konnte sich bis zur Pause gar eine 13:10 Führung erspielen.

Auch nach der Pause fand die HABO nicht wieder zu ihrem Spiel und so zog die Heimmannschaft immer weiter weg. Nach 41 Minuten stand es bereite 20:14. In der 47. Minute gar 24:15. Die Partie war nun längst entschieden. In den letzten Minuten zeigte man nochmals Moral und stellte auf eine offene Manndeckung um und so fiel die Niederlage am Ende mit 29:21 zwar immer noch deutlich aus, aber das Ergebnis gestaltete sich etwas freundlicher.

Nun heißt es schnell Mund abwischen und einen dicken Haken unter das Spiel zu machen, am kommenden Samstag kommt Tabellenführer Möglingen in die Bottwartalhalle. Hier kann man befreit aufspielen und hoffentlich wieder mit einer besseren Leistung aufwarten.

HABO 3: Paul Körner, Markus Faigle; Sebastian Zimmermann(3/1),Patrick Rygoll(1), Marian Handl(1), Nico Betz(1), Leo Schäfer(1), Fynn Ludwig(1), Alexander Schick(2), Jannik Horrer(3/1), Marcel Feil(4), Chris Pantle, Julian Kolder(2), Hannes Lorenz(2) Bank Michael Trefz

Quelle: Alexander Schick

Am letzten Samstag gastierte der Tabellenzweite aus Ludwigsburg in der Bottwartalhalle. Von Beginn an merkte man den Gästen an, dass Sie im Kampf um die Tabellenspitze dranbleiben wollten. Bis zur 7. Minute lag die HABO bereits mit 2:6 in Rückstand. Nach und nach nahm man den Kampf auf und stellte eine immer stärkere Defensive. Trotzdem lag man in der 22. Minute noch mit 10:16 zurück. Dennoch war man im Spiel und legte nun immer mehr den Hebel um in der 28. Minute gelang dann gar der 16:17 Anschlusstreffer. Die HBL konnte dann noch einen Treffer setzen und es ging mit einem 16:18 in die Pause.

Die Buffalos hatten nun aber Lunte gerochen und suchten ihre Siegchance. Beim 19:18 in der 34. Minute übernahm man erstmals die Führung. In der 40. Minute zog man sogar auf 24:20 weg. Doch auch die HBL hielt dagegen und beim 24:24 nach 46 Minute war das Spiel wieder völlig offen.  Die Führung wechselte nun hin und her. Beim 29:30 für Ludwigsburg und einer Zeitstrafe für Basti Zimmermann hatte die HBL die Nase vorn. Doch Nico Betz mit einem Doppelschlag drehte das Match bis 15 Sekunden vor Ende auf 31:30. Doch die Messe war noch nicht gelesen. 3 Sekunden vor Schluss zog Ludwigsburgs Linksaußen Richtung Tor und wurde beim Wurf minimal touchiert. Die Schiedsrichter entschieden leider regelkonform auf Strafwurf für die Gäste und eine Disqualifikation für Alexander Schick. Max Schirm behielt als Schütze die Nerven und warf zum 31:31 ein.

Alles in allem ein leistungsgerechtes Remis und eine starke Leistung der Trefz-Truppe in einer gut gefüllten Bottwartalhalle. Weiter geht’s für „die Dritte“ bereits am Freitag um 20.30 Uhr bei der SG Weissach. Mal sehen ob man hier an die gute Leistung anknüpfen kann.

HABO 3: Jakob Weller, Markus Faigle; Sebastian Zimmermann(10/5),Patrick Rygoll, Marian Handl, Nico Betz(7), Leo Schäfer(1), Daniel Schweinle, Alexander Schick(7), Jannik Horrer(2), Marcel Feil, Chris Pantle, Julian Kolder(4), Hannes Lorenz Bank Michael Trefz

Quelle: Alexander Schick

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