Nach dem siebten verwandelten Strafwurf von Alex Schäfer zum 24:23 eine Minute vor Schluß hieß es nochmal zittern. Doch die Gastgeber konnten keine Torchance mehr kreieren, so dass die HABO – Truppe zwar knapp aber den Spielverlauf betrachtend nicht unverdient in diesem Bottwartalderby die Oberhand behalten konnte.

Gespannt durfte man sein, wer denn so Alles auf beiden Seiten auflaufen wird, bzw. wer die vielen Ausfälle an diesem Tag besser kompensieren kann. Den besseren Start in dieses gut besuchte Derby erwischten klar die Gäste der HABO. Man setzte das erste Mal in dieser Saison auf den Ex – SKV Keeper Yannick Zieker im Tor und der war von Beginn an zur Stelle. Gestützt auf seine Paraden und eine starke Defensivformation davor, die sehr offen agierte, konnte man gleich zu Beginn mehrere Angriffe des SKV vereiteln. Im Angriff dagegen erarbeitete man sich immer wieder gute Torchancen und setzte sich bis Mitte des ersten Durchgangs auf 6:2 ab. In den folgenden Minuten schlichen sich dann jedoch ein paar Unkonzentriertheiten im Spiel der Buffalos ein, was die Oberstenfelder für sich zu nutzen wußten. Beim 6:5 (22.) waren Sie dann plötzlich wieder auf Schlagdistanz. In dieser Phase begannen auch die Schiedsrichter immer mehr Einfluß auf das Spiel zu nehmen. Wenn man den Spielbericht betrachtet muß man denken, bei in Summe 18 Zeitstrafen, 7 gelben Karten und einer roten Karte, dass es sich um eine harte Partie gehandelt haben muss. Dem war allerdings überhaupt nicht so. Fakt war, dass die HABO Truppe von Ende der ersten Halbzeit bis zum Schlußpfiff in vielen Phasen in einfacher oder doppelter Unterzahl agieren mußte. Bis zur Halbzeit konnte man sich auch Dank der weiterhin stark aufspielenden Defensive beim 10:7 trotzdem wieder auf drei Tore  etwas absetzen.

Der SKV hatte aber die richtige Antwort parat, kam gut aus der Kabine zurück und war nach drei Toren in Folge beim 10:10 (33.) wieder auf Augenhöhe. Nun häuften sich die Zeitstrafen auf Seiten der HABO Truppe. Was dadurch folgte war die beste Phase des SKV, der nun selbst beim 13:15 (43.) mit zwei Toren in Front gehen konnte. Doch die Gäste stemmten sich weiter dagegen. Beim  18:16 (50.) hieß es so wieder 2 Tore vor für die HABO SG, wie auch unmittelbar später beim 20:18 (53.). Nach vier Toren in Folge war dann auf einmal wieder der SKV vorne. Es folgte die letzte Auszeit der Gäste, die Wirkung zeigte. Nach drei Toren hintereinander hatte die HABO SG beim 23:22 (58.) wieder die Nase vorn. Oberstenfeld konnte zwar nochmal ausgleichen, ehe der Strafwurf von Alex Schäfer diesen Krimi  Schlussendlich zu Gunsten seiner Buffalos entschied. Eine starke kämpferische Leistung wurde mit zwei Punkten belohnt. Hut ab Männer!

Dickes Lob auch noch an die vielen HABO Anhänger, die während des ganzen Spiels das Team lautstark unterstützten. Einfach topp!!

Jürgen Sommer

Es spielten:

Tor  : Yannick Zieker, Max Wien, Tarek Rizk.

Feld : Alexander Schäfer (10/7), Jonathan Siegler (6), Nils Erdmann (3), Julian Fähnle (3), Philipp Storz

           (1), Maximilian Schädlich (1), Patrick Mustata (1), Leon Tingler, Tom Hochmuth, Felix Buck,

          Moritz Schädlich.

Neubesetzung im August 2022, Bewerbungen ab sofort möglich

Bereits zum vierten Mal in Folge konnte die Handballabteilung des TV Großbottwar in Gemeinschaft mit der Wunnensteinschule in diesem Jahr ihre FSJ-Stelle „Sport und Schule“ besetzen.

Mit dem 18-jährigen Jannik Müller, der in der Jugendspielgemeinschaft Handballregion Bottwar (HABO JSG) in der A-Jugend im Tor steht, nimmt erneut ein Eigengewächs des TVG die vielfältigen Aufgaben wahr, die ein Freiwilligenjahr im Anschluss an die Schulzeit bietet.

Den Löwenanteil (70%) seiner 38,5-Stunden-Woche im „Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ)“ verbringt er an der Grundschule in Großbottwar. Rektorin Uta Schwarz ist begeistert über die Unterstützung im Sportunterricht sowie seine selbständige Durchführung von Bewegungsangeboten im Mittagsband der Ganztagesschule. Darüber hinaus leitet er eigenverantwortlich die Sportstunde für die Grundschulliga, ein Angebot der Handballabteilung zur freiwilligen Teilnahme von Viertklässlern.

In seiner restlichen Wochenzeit trainiert er die männliche C2 der HABO JSG, beteiligt sich an der Planung und Durchführung der Trainingscamps der Jugendspielgemeinschaft und übernimmt organisatorische Aufgaben in der Handballabteilung.

Ein FSJ, das von der Baden-Württembergischen Sportjugend durchgeführt wird, bietet vielfältige Möglichkeiten für die private und berufliche Orientierung sowie den Erwerb von sozialen und persönlichen Kompetenzen, gibt erste Einblicke in die Arbeitswelt im Sport und ist an Hochschulen und Universitäten anerkannt. In den verpflichtenden 25 Bildungstagen mit verschiedenen Aus-, Fort- und Weiterbildungen wird eine staatlich anerkannte Übungsleiter- oder Trainerlizenz erworben und eine Erste-Hilfe-Ausbildung absolviert.

Das nächste FSJ beginnt am 15. August 2022 und dauert 12 Monate. Die oder der FSJ’ler erhalten in dieser Zeit ein Taschengeld in Höhe von 310 € monatlich, 24 Tage Urlaub und Sozialversicherungsleistungen. Ebenso besteht ein Anspruch auf Kindergeldleistungen.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.bwsj.de. Bewerbungen mit Lebenslauf sind ab sofort möglich an die Handballabteilung des TV Großbottwar unter

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Axel Döttinger

Abteilungsleiter Handball

TV Großbottwar        

Im 6. Saisonspiel hat es die HABO 3 jetzt das erste Mal erwischt. 32 eigene Tore reichten dabei nicht zu einem Punktgewinn.

Nach dem auch Chris Pantle mit seiner Platzwunde noch passen musste, half Steffen Eckstein bei der Trefz-Sieben im rechten Rückraum aus. Zu dem konnte Nico Betz wieder mit auflaufen. Doch von Beginn an nahm die HB Ludwigsburg das Zepter in die Hand und setze der HABO mit Tempohandball zu. Wenn in der Anfangsphase nicht noch Markus Faigle einige 100%ige entschärfen hätte können, wäre man bereits hier aussichtslos zurückgelegen. So stand es nach 10 Minuten aber nur 6:3 für Ludwigsburg. Auch noch kurz vor der Pause beim 14:12 war man noch in Schlagdistanz. Jetzt bestrafte man sich jedoch selber. 20 Sekunden vor der Pause hatte man nochmals Ballbesitz (Spielstand 16:13) und hätte verkürzen können. Doch der Ball landete im Seitenaus und Ludwigsburg konterte nochmals zum 17:13 Pausenstand.

Nach der Pause machte die HB ernst und zog bis zur 35. Minute bereits vorentscheidend auf 21:14 weg. Der Rest war ein munteres Scheiben schießen auf beiden Seiten bis hin zum Endstand von 39:32. 32 Tore gelangen der HABO zuvor in noch keinem Saisonspiel, mit 39 Gegentreffern kann man allerdings nur schwer punkten. Am Ende muss man eingestehen, dass Ludwigsburg an diesem Tag einfach die bessere Mannschaft war.

Die nächste Chance zu punkten hat die Trefz-Truppe bereits am kommenden Freitag. Dann spielt man im Nachhochspiel  bei der SG Weissach. Anpfiff ist um 19 Uhr in Weissach im Tal.

HABO 3: Markus Faigle, Jakob Weller; Philip Zimmermann(4), Sebastian Zimmermann(6/1), Steffen Eckstein(2), Daniel Schweinle(2), Patrick Rygoll(1), Marcel Gombert(7), Jannik Horrer(3), Marian Handl(1), Marcel Feil(2), Samuel Gruber(1), Nico Betz(3) Bank Michael Trefz, Oliver Mutter

Quelle: Alexander Schick

Die Landesliga-Handballerinnen der HABO SG gewinnen bei der HB Ludwigsburg II mit 16:27.

Zu Beginn war den Buffalos noch deutlich anzumerken, dass man doch ein bisschen nervös war, da man mit Timo Peter und der HB Ludwigsburg einen Gegner vor der Brust hatte, der schwer einzuschätzen war. Vier Jahre war Peter HABO-Trainier und man war sich bewusst, dass er das Team samt Stärken und Schwächen bestens kennt. „Am Anfang waren wir sehr hektisch in unseren Aktionen, lediglich Franziska Ziegler hat einen kühlen Kopf behalten“, verteilt HABO-Trainerin Konny Baboi ein Sonderlob an ihre Außenspielerin, die die ersten drei Tore für ihr Team erzielte. Bis zum 6:5 (14.) gestaltete sich eine Partie auf Augenhöhe, weil es den Buffalos nicht gelang, das Tor zu treffen, immer wieder scheiterte man an der gut aufgelegten HB-Torhüterin. Nach der Anfangsviertelstunde fanden die Gäste dann jedoch immer besser in die Partie, vor allem das schnelle Konterspiel über die erste Welle lief deutlich besser und so waren es Rosalie Wagner, Jasmin Körner und Franziska Ziegler, die ein ums andere Mal über den Gegenstoß erfolgreich waren. „Wir standen in der Defensive wirklich gut und so kamen wir zu leichten Ballgewinnen, die unsere Außenspielerinnen und Jasmin Körner bestens verwerten konnten,“ freut sich Baboi. Die HABO zog Tor um Tor davon, lief zeitweise völlig allein und freistehend auf das gegnerische Tor zu und baute den Vorsprung über die Halbzeit auf 22:10 (40.) aus. Ganze 13 Minuten verhinderten die HABO-Defensive Torerfolge der HB, die Würfe, die aufs Tor kamen, entschärfte Jessica Goebel, die erneut ein guter Rückhalt für ihr Team war. Bereits zu diesem Zeitpunkt hatten die Gastgeberinnen der HABO nichts mehr entgegenzusetzen und gaben sich ihrem Schicksal hin, sodass die Buffalos trotz vieler Fehler in der Schlussphase kaum Gefahr liefen, das Spiel aus der Hand zu geben. Am Ende gelang der Württembergligareserve zwar noch etwas Ergebniskosmetik, den klaren Auswärtssieg der Buffalos konnten sie jedoch nicht mehr verhindern. „Wir haben phasenweise uns dem Niveau des Gegners angepasst und ähnlich chaotisch gespielt wie Ludwigsburg. Dennoch war das wieder überzeugend und man merkt, dass wir auch mit einem kleinen Kader über 60 Minuten ein hohes Tempo gehen können.“ sagt Baboi, deren Team nach dem vierten Sieg in Folge mit 10:2 Punkten auf den 2.Tabellenplatz klettert.

HABO SG: Goebel – Humm, Ziegler (6), Zimmermann (1), Danner (1), S.Kapfenstein (3/1), Wagner (5), Körner (7), A.Kapfenstein (4), Schäufele.

Es wird wohl so einige Wiedersehen geben, wenn am Samstag, den 13.11.21 um 15.15 Uhr die HABO auf die HB Ludwigsburg II trifft. Nicht nur, dass mit Timo Peter der ehemalige HABO-Trainer nun auf Seiten der HB das Zepter in der Hand hat, mit Fabienne Zuddas und Jana Eisele trugen auch zwei Spielerinnen einmal das HABO-Trikot.

Die Gastgeber stehen nach drei Niederlagen mit 0:6 Punkten zwar deutlich hinter den Buffalos (8:2), unterschätzen will Konny Baboi die Württembergligareserve dennoch nicht. ,,Die HB wird alles tun, um ihre ersten Punkte zu verbuchen. Wir müssen von Beginn an wach sein und dagegenhalten, vor allem in der Defensive", erklärt Baboi, deren Team sich in den letzten Partien im Abwehrverhalten deutlich verbesserte. Vorne hapert es hingegen phasenweise noch, zu selten spielen die Buffalos ohne Ball und in Bewegung. Da man gegen de HB jedoch körperlich unterlegen sein wird, muss dies in den Augen von Baboi klappen. ,, Wir haben immer wieder schöne Aktionen im Angriff, wenn wir das über längere Phasen abrufen können, bin ich mir sicher, dass wir wieder zwei Punkte feiern dürfen." Ein wichtigter Punkt wird wohl auch sein, wie die Mädels mit dem Wiedersehen mit TImo PEter umgehen, schließlich trainierte er einige von ihnen mehrere Jahre lang und wird sein Team sicherlich auf die ein oder andere Stärke und Schwäche des Gegners hingewiesen haben. ,,Wir dürfen das nicht so sehr in unsere Köpfe lassen, sondern einfach das spielen, was wir können." lautete die Ansage von Konny Baboi.

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