Am Mittwoch, den 13.04.22 treffen die Landesliga-Handballerinnen der HABO SG auf den TSV Bönnigheim 2 und spielen um den fünften Sieg in Folge. Anpfiff ist in der Sporthalle in Bönnigheim um 20:15 Uhr.

Ende Oktober trafen beide Teams das erste Mal aufeinander. Im Hinspiel konnte sich die HABO deutlich mit 32:24 durchsetzen, auch wenn das deutlich klingt, überzeugend war der Sieg der Buffalos los nicht. „ Wir standen ganz am Anfang unserer Entwicklung und auch unsere Defensive war nicht annähernd so stabil wie heute. Wir haben vor allem Kreisläuferin Sina Hildenbrand nicht in den Griff bekommen und ihr zu viel Raum gegeben,“ erinnert sich Konny Baboi nur ungern zurück, ist sich aber auch sicher, dass ihre Mädels in den letzten drei Spielen genug Selbstbewusstsein getankt haben, um auch zur ungewohnten Uhrzeit den Bönnigheimern, die mit 12: 18 Punkten den 8. Tabellenplatz einnehmen, zwei Punkte abzuluchsen. „ Bei dem TSV spielen immer wieder neue Spielerinnen, was es schwer macht, sich auf sie einzustellen. Für uns gilt es,  die Achse zwischen Rückraumspielerin Carolin Steinert und Sina Hildenbrand besser zu unterbinden. Beide zählen zu den gefährlichsten Torschützinnen ihres Teams,“ bereitet Baboi ihre Abwehr vor, die gegen die SG Schozach-Bottwartal Anlaufschwierigkeiten in der Verteidigung des Rückraums hatte. „ Wenn wir über 60 Minuten das abrufen, was wir können und mit einem hohen Tempo spielen, wird es Bönnigheim gegen uns schwer haben zu punkten,“ freut sich Baboi auf das Aufeinandertreffen mit dem TSV.

Die Buffalos drehen in der zweiten Halbzeit richtig auf und setzen sich gegen die SG Schozach-Bottwartal 2 am Ende deutlich mit 22: 33 durch.

Trainerin Konny Baboi muss in der Kabine wohl genau die richtigen Worte gefunden haben, denn ihr Team zeigte sich nach dem Seitenwechsel deutlich verändert. „In den ersten 30 Minuten sind wir nicht so gut ins Spiel gekommen, unsere Defensive hat deutlich länger gebraucht, um zu gewohnter Stärke zurückzufinden,“ erklärt Baboi. Vor allem Ann-Katrin Richter konnte schalten und walten wie sie wollte und stellte die HABO-Defensive vor Probleme. Fünf ihrer sechs Tore erzielte die Rückraumspielerin in den ersten 13 Minuten. „Glücklicherweise kamen wir vorne besser ins Spiel und haben so die Schwächen hinten kompensieren können,“ sagt Baboi, deren Team jedoch viele technische Fehler und Fehlwürfe produzierte und somit nur mit einem mageren drei Tore Vorsprung (12:15) in die Halbzeit ging. Nach dem Seitenwechsel drehten die Buffalos auf und binnen weniger Minuten setzen sie sich von 13:17 (32.) auf 13:21 (37.) durch die an diesem Abend äußerst treffsichere Franziska Ziegler entscheidend ab. „Die Manndeckung gegen Janina Spieth hat die Wende gebracht, darauf hat die SG keine Antwort mehr gefunden,“ sieht die HABO-Trainerin den Schlüssel zum Erfolg in der taktischen Maßnahme. Aber auch die Gastgeberinnen zogen diese Karte und nahmen Melanie Danner, die bis dahin erfolgreichste HABO-Schützin in die kurze Deckung. Im Gegensatz zur SG verfehlte dieser Schachzug jedoch bei der HABO seine Wirkung, denn nun sprangen Hannah Weigel, Mara Schäufele und Linda Zimmermann in die Presche und auch Youngster Svea Richter und Lara Bauer konnten sich in ihrem zweiten Spiel für die Aktiven in die Torschützenliste eintragen. Beim Stand von 14:24 (41.) durch Weigel betrug der Vorsprung erstmals 10 Tore und die Buffalos verwalteten diesen gegen deutlich schwächer werdende Gastgeberinnen bis zum Abpfiff beim Stand von 22:33. „Wir haben uns durch die deutliche Leistungssteigerung in Halbzeit zwei die Punkte wirklich verdient. Unser Rückraum hat heute sehr gut funktioniert, vor allem die A-Jugendlichen haben heute richtig gute Würfe gezeigt,“ findet Baboi lobende Worte für ihre treffsicheren Spielerinnen aus der zweiten Reihe, die an diesem Abend 19 der 33 Tore erzielen konnten.

HABO SG: Goebel – Schuster, Danner (5), Wagner (5), Ziegler (6/4), Zimmermann (1), Körner (2), Richter (3), Bauer (1), Weigel (5), Schäufele (5).

Beim Nachholspiel gegen den SKV Oberstenfeld 2 am letzten Donnerstag in der Wunnensteinhalle in Großbottwar sah es für die Gastgeber lange Zeit danach aus, als könnte man dieses Derby wie auch schon im Hinspiel für sich entscheiden. Doch nach 45 Minuten wendete sich das Blatt zu Gunsten der Gäste, die sich dann am Ende doch etwas überraschend und in dieser Höhe sicher auch etwas zu hoch mit 30:25 durchsetzen konnten.

Eigentlich lief Alles nach Plan für unsere 1. Mannschaft. Von Beginn an lag man stets in Führung, beim 9:3 (14.) gar mit sechs Treffern. Während man sich im Angriff immer wieder gute Chancen herausspielen konnte und in Maximilian Schädlich (8) einen seiner besten Schützen hatte agierte man auch in der Abwehr sehr überlegt. Diese war sehr offensiv ausgerichtet, um die starken Rückraumschützen des SKV auf Distanz zu halten. Kam doch mal was durch, war Yannick Zieker im HABO – Gehäuse zur Stelle. Leider verpaßte man es in den folgenden Minuten diesen Vorsprung noch weiter auszubauen, da man dann doch die ein oder andere Großchance liegen ließ. Somit hielt man die Gäste weiterhin im Spiel, die bis zum Seitenwechsel auf 16:12 verkürzen konnten.

Diesen Vorsprung konnte man bis zum 18:14 (35.) noch aufrecht erhalten, doch dann kam nach und nach zu einem Bruch im Spiel der Jelinic – Truppe, über das Warum diskutierte man noch lange nach dem Spiel. War es die Verletzung von Jonathan Siegler, einige unglückliche und nicht immer nachvollziehbare Hinausstellungen gegen HABO – Truppe  oder was auch immer. Nach dem 21:19 (45.) durch Philipp Storz konnte die Zweite des SKV mit zwei schnellen Toren beim 21:21 (46.) zum  ersten Mal ausgleichen um dann unmittelbar später mit 22:23 (49.) das erste mal in Führung zu gehen. Von da an wollte dann so gar nichts mehr funktionieren auf Seiten der Buffalos. Da man aus dem Rückraum nicht mehr gefährlich war, lief auch das Spiel über den Kreis nicht mehr. So machte man es den Gästen leicht, das Spiel vollends für sich zu entscheiden. Diese agierten im Angriff einfach in dieser Phase abgeklärter, hatten in Manuel Koch und Martin Kienzle zwei starke Rückraumschützen, die es in Summe auf 18 Tore brachten.

Schade, dass man seine Leistung nicht über das ganze Spiel abrufen konnte und zwecks der schwachen Schlußphase völlig unterging, dass man über drei Viertel des Spiels eine starke Leistung zeigte. Aber wie heißt es so schön, am Ende ka… die Ente halt.

Ob es das letzte Spiel für unsere Erste war stand bei Redaktionsschluß noch nicht fest, da noch nicht klar war, ob das verlegte Spiel gegen Weilimdorf noch nachgeholt wird oder nicht. Sollte dem nicht so sein, dankt die Mannschaft auf diesem Weg für die tolle Unterstützung der Fans, allen Sponsoren  und dem ganzen Team um das Team, dass den reibungslosen Ablauf unserer Spiele erst möglich gemacht hat.

Jürgen Sommer

Es spielten:  

Tor  : Yannick Zieker, Markus Faigle.

Feld : Maximilian Schädlich (8), Patrick Mustata (5), Max Körner (3/3), Tim Beiermeister (2), Yannick Auracher

          (2), Jonathan Siegler (2), Philipp Storz (2), Benedikt Weller (1), Robin Kellermann, Kevin Reutter, Luca

          Messerschmidt, Nils Erdmann.

Bank : Krunoslav Jelinic, Jürgen Sommer, Steven Retzlaff, Timo Fiederer.

 

Die 1. Frauenmannschaft der HABO SG meistert ihre Pflichtaufgabe souverän und setzt sich dank einer starken Teamleistung mit 29: 20 gegen die HSG Lauffen-Neipperg durch.

Jedoch startete der Tag mit einer Hiobsbotschaft, denn neben Saskia Kapfenstein fiel auch ihre Schwester Ann-Kathrin Kapfenstein krankheitsbedingt aus. So standen Trainerin Konny Baboi lediglich vier etatmäßigen Rückraumspielerinnen zur Verfügung, sodass Ramona Braunstein aus der zweiten Mannschaft kurzfristig einsprang. Bis zum 7: 5 nach einer guten Viertelstunde merkte man den Buffalos deutlich an, dass sie sich erst einspielen mussten. Dann stabilisierte sich der Angriff zusehends und vor allem Linda Zimmermann, die fünf ihrer insgesamt sechs Tore in den ersten 20 Minuten erzielte, übernahm viel Verantwortung und netzte nach einem schönen Ballgewinn in der Defensive zum 11:5 (21.) für die HABO ein. Der Schlüssel zum Erfolg war an diesem Abend wieder einmal die starke Defensivarbeit der Buffalos. „ Wir haben in der Abwehr unglaublich viel investiert und sind weite Wege gegangen, damit haben wir der HSG den Zahn gezogen. Das hat mir heute richtig gut gefallen,“ freut sich Baboi, dass sich die vielen Abwehrtrainingseinheiten endlich auszahlen. Die Gastgeberinnen spielten weiter ihr Spiel, zeigten schöne Einzelaktionen im Angriff und konnten sich so bis zum 16:10 beim Seitenwechsel absetzen. Die zweite Halbzeit startete dann wie die erste endete, allerdings mit dem Unterschied, dass es nun Melanie Danner war, die ihr Team anführte und sieben ihrer insgesamt acht Tore im zweiten Durchgang erzielen konnte. „Mela hat nach einem schwächeren Start in der ersten Halbzeit richtig aufgedreht und viel Verantwortung übernommen. Auch in der Defensive ging der ein oder andere Ballgewinn auf ihr Konto,“ holt sich die Rückraumspielerin auch ein Sonderlob ihrer Trainerin ab. Die HABO baute ihren Vorsprung kontinuierlich aus und spätestens beim Tor von Youngster Mara Schäufele zum 25: 16 (44.) war die Partie entschieden. Am Ende leuchtete das deutliche 29:20 von der Anzeigetafel. „ In der Abwehr machen wir das gerade richtig gut und bringen die Gegner so in die Bredouille. Gegen Strohgäu haben wir schon nur 19 Tore zugelassen heute wieder nur 20. Wenn das so weitergeht, können wir auch im Derby unsere zwei Punkte einsammeln, egal mit welcher Mannschaft,“ zieht Baboi ein positives Fazit und richtet ihren Blick bereits jetzt auf das Derby gegen die SG Schozach-Bottwartal 2, das am Samstagabend in der Langhanshalle in Beilstein ansteht.

HABO SG: Goebel - Ziegler (6/2), Zimmermann (6), Danner (8), Braunstein, Weigel, Wagner (3), Körner (1) , Schuster (1), Schäufele (4).

Für die 1. Frauenmannschaft der HABO SG stehen in dieser Woche gleich zwei richtungsweisende Spiele an. Zunächst trifft man am Donnerstagabend, den 7.April um 20:30 Uhr in der Bottwartalhalle in Kleinbottwar auf die HSG Lauffen- Neipperg, am Samstagabend steht dann das Lokalderby bei der SG Schozach-Bottwartal 2 in der Langhanshalle in Beilstein an.

„Das werden zwei richtig schwere Spiele für uns,“ ist sich HABO-Trainerin Konny Baboi sicher und erklärt: „Lauffen spielt einen unfassbar unangenehmen Handball, der durch körperbetontes Eins gegen Eins geprägt wird. Damit haben wir schon im Hinspiel zu unsere Probleme gehabt.“ Damals trennten sich beide Teams mit einem denkbar knappen Ergebnis, am Ende konnte sich die HABO in der harzfreien Halle jedoch mit einem Tor Unterschied durchsetzen. Vor allem mit dem druckvollen Spiel der Gastgeberinnen, die momentan mit 12: 16 Punkten den sechsten Tabellenplatz belegen, kamen die Buffalos an diesem Abend nur schwer zurecht. „ Erst als wir auf eine offensivere 5 - 1 Deckungsvariante umgestellt haben, sind wir besser ins Spiel gekommen. Das wird auch am Donnerstag unser Ziel sein,“ gibt Baboi die Route klar vor und hofft, dass ihr Team eine ähnlich starke defensive Leistung zeigen kann, wie am vergangenen Spieltag gegen die HSG Strohgäu, als eben diese für den Gegner kaum zu bezwingen war.

Am Samstagabend steht dann um 17:45 Uhr das erste Aufeinandertreffen mit der SG Schozach-Bottwartal 2 an, die mit 16: 10 Punkten nur einen Platz hinter der HABO SG rangiert. „Wir mussten die Partien coronabedingt immer wieder verlegen, sodass wir nun innerhalb von nur  vier Wochen gleich zweimal gegeneinander spielen werden,“ erklärt Baboi, die ihr Team wohl vor allem auf die Richter-Schwestern und Janina Spieth vorbereiten wird. Alle drei sind für Tore im zweistelligen Bereich von der Außenbahn und über den Rückraum gut und müssen demnach in den Griff bekommen werden. Außerdem weiß man bei einer zweiten Mannschaft nie, wer auftritt, was eine optimale Vorbereitung schwer macht. „Wir müssen uns einfach auf unsere Stärken, wie unseren Teamgeist und unsere Abwehrarbeit konzentrieren und alle Derbyrivalitäten aus dem Kopf bekommen. Wenn wir es schaffen unser Spiel zu spielen, werden wir in beiden Spielen erfolgreich sein können und vier extrem wichtige Punkte bei uns behalten“, erklärt Baboi, die erneut auf die Unterstützung aus der A-Jugend und zweiten Fauenmannschaft zählen kann, um das Mammutprogramm mit kleinem Kader stemmen zu können.  

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