Eine knappe un bittere 23:25-Niederlage haben die Landesliga-Handballerinnen der HABO SG am Sonntag beim SC Korb hinnehmen müssen. ,,Wir haben am anfang alles im Griff gehabt und wenig Gegentore bekommen. doch leider haben wir selbst vorne auch wenig unterbekommen" sagt HABO-Trainer Timo Peter, der ergebnistechnisch dennoch bis zur 25. Minute zufrieden war. 8:8 stand es da. ,,Unerklärlicherweise haben wir das Ding dann aber noch vor der Pause aus der Hand gegeben", moniert er en Spielstand von 8:10 nach 30 Minuten. Nach der Pause wurde es noch schlimmer. ,,Wir haben sehr viele Schritt- und Abspielfehler gemacht und waren zudem auf den Halbpositionen viel zu uneffektiv. Dadruch sind wir noch weiter in rückstand geraten", berichtet Peter. Zwischenzeitlich führten die Gastgeberinnen mit 10:17 (39.), was den HABO-Trainer zu einer besonderen Maßnahme bewegte. Er zog Rechtaußen Nicole Hegendorf in den rechten Rückraum und diese schlug voll ein. ,,Mit ihr haben wir eine richitge Aufholjagd gestartet, die am ende aber leider nicht mehr belohnt wurde."

HABO SG: Goebel, Mäule - Müller (1), Attaguile (6), Zimmermann, Danner (1), Kapfenstein (9), K.Döttinger, L.Döttinger, Hegendorf (3), Körner, Sturm, Wagner (3). 

 

von Julia Spors, MBZ (29.10.2019)

Vielleicht läuft es ja in fremde Halle besser für die erste Frauenmannschaft der HABO SG. Nach vier Niederlagen in Folge, darunter drei vor heimischen Publikum, treten die Buffalos am Sonntagnachmittag in Korb an. Anpfiff ist am 27.10.2019 um 15 Uhr in der Ballspielhalle in Korb.

Es läuft derzeit nicht rund für die Landesligahandballerinnen der HABO, die nach einer Negativserie mit 4:8 Punkten ins untere Tabellendrittel abgerutscht sind. „Wir sind momentan weit weg von dem, was wir eigentlich spielen können. Gegen Hohenlohe haben wir das nur eine Halbzeit gezeigt, jetzt müssen wir diese Leistung über die komplette Spielzeit bringen.“ zeigt sich Timo Peter angesichts des negativen Laufs seiner Mannschaft ratlos. Nun haben die Buffalos den Aufsteiger aus Korb vor der Brust, der mit 4:4 Punkten den Platz vor ihnen einnimmt und in heimischer Halle noch ohne Sieg ist und für einen schnellen Handball steht. „Wir müssen zurück in die Spur finden und als Team auftreten, so können wir vor allem in der Offensive einen weiten Schritt nach vorne machen. Im Angriff spielen wir oft jeder für sich, das wollen wir am Wochenende wieder besser machen.“ gibt Peter vor, der jedoch wieder eine durchwachsenen Trainingswoche hinter sich hat. So fehlt weiterhin Melina Sturm und auch Sophie Müller, Jiska Sussek und Alisa Mäule sind gesundheitlich angeschlagen. „Wer am Wochenende auf der Platte steht, wird sich wohl erst kurzfristig entscheiden.“ erklärt Peter.

 Lange Gesichter und hängende Köpfe. Es war kein schönes Bild, das die Landesliga-Handballerinnen der HABO SG nach Abpfiff der Partie gegen die HSG Hohenlohe in der Wunnensteinhalle abgaben. Während die weiterhin verlustpunktfreien Gäste Arm in Arm am Mittelkreis tanzten und zur Melodie von „Hey, Pippi Langstrumpf“ ein umgedichtetes „Hey, Hohenlohe“ sangen, um ihren 32:25-Auswärtssieg zu feiern, war die Enttäuschung bei den Buffalos groß.

Dabei sah es phasenweise so aus, als ob die Gastgeberinnen der HSG den Zahn an diesem Tag vielleicht ziehen könnten. Einen 1:4-Rückstand in der sechsten Minute drehten die Buffalos bis zur 18. Minute nämlich in eine 10:8-Führung. „Der Grundgedanke war eigentlich, von Beginn an eine 3-2-1-Abwehr zu spielen, in etwas defensiverer Variante, um das gute Kreisläuferspiel der HSG zu unterbinden. Das hat aber nicht wirklich funktioniert. Die Helferbereitschaft war nicht ausreichend und die Lücken zu groß. Dadurch waren speziell für Miriana Attaguile auf der Eins die Wege zu weit“, begründete HABO-Coach Timo Peter die schnelle Umstellung nach nur fünf Minuten auf eine defensivere 5:1, mit Attaguile als „Indianer“ weiter auf der Spitze. Das zeigte Wirkung: Die Abwehr gewann deutlich an Sicherheit und kam immer häufiger zum Ballgewinn. In Kombination mit Saskia Kapfensteins schnellen und einfachen Toren aus der zweiten Welle heraus, hatte die HABO bis zum 12:10 in der 23. Minute die Nase vorn. „Ab der zehnten Minute haben wir nicht schlecht gespielt, dann kamen einfach zu viele Fehler dazu und es hat die Locker-heit gefehlt“, so Peter. Das Resultat war ein 13:13 zur Pause.

Im zweiten Durchgang hielt die HABO dank der drei Treffer von Saskia Kapfenstein genau bis zum 16:16 in der 36. Minute mit. Dann zog die HSG innerhalb von fünf Minuten auf 21:16 davon. „Eigentlich hatten wir uns vorgenommen, die HSG in der zweiten Hälfte wieder mehr unter Druck zu setzen und in der Abwehr Aktionen wieder früh zu unterbinden – am Ende hat dann der Gegner genauso gespielt, aber eben nicht wir“, ärgerte sich Timo Peter. Stattdessen verloren die Buffalos mit jedem Fehlwurf an Körpersprache. „Statt sich nach einem Fehler gegenseitig aufzupushen, haben wir zu viel kommentarlos hingenommen. Wobei man aber auch neidlos anerkennen muss, dass es die beiden Kreisläufer der HSG sehr gut gemacht haben“, gab der Coach zu. So betrug der HABO-Rückstand in der 54. Minute beim 20:30 deutliche zehn Tore. Weil die Hohenloherinnen das Tempo am Ende etwas rausnahmen, konnte die HABO noch auf sieben Tore verkürzen.

HABO SG:
Mäule, Goebel, Sussek – Attaguile (1), Zimmermann (3), Danner (1), Kapfenstein (13/4), Braunstein (1), K. Döttinger (1), Wagner (3), L. Döttinger (1), Hegendorf (1), Körner, Sturm.

von Tanja Schaaf, MBZ (21.10.2019)

Nach drei Niederlagen in Folge ist es für die erste Frauenmannschaft der HABO SG an der Zeit, die Negativserie zu stoppen. Gelegenheit dazu haben sie am Samstag, den 19.10.2019 gegen die HSG Hohenlohe. Anpfiff ist um 18 Uhr in der Wunnensteinhalle in Großbottwar.

„Wir müssen unsere Köpfe wieder frei bekommen und uns auf das konzentrieren was wir können – nämlich schnellen sicheren Handball spielen.“ lautet die Ansage von Timo Peter kurz vor der Partie gegen den Gegner der HSG Hohenlohe. „Beide Teams kennen sich aus zahlreichen Begegnungen sehr gut, es wird schwer einen Favoriten zu finden.“ sagt Peter, der jedoch aufgrund der Negativserie seines Teams die Favoritenrolle eher der noch ungeschlagenen HSG zuschieben möchte. Die HSG ist bekannt für große Spielerinnen, eine offensive und aggressive Abwehr und eine Torhüterin, die die HABO-Frauen schon ein ums andere Mal den Zahn ziehen konnte. Viel wird davon abhängen, wie die Buffalos auf den negativen Lauf reagieren, Peter erhofft sich „eine Trotzreaktion“, um zwei Punkte verbuchen zu können. Verzichten muss er dabei auch Melina Sturm und Sophie Müller, ansonsten sind jedoch alle Spielerinnen fit und bereit, sich aus dem Tief herauszukämpfen.

Ganz knapp haben die Frauen 1 am Samstagabend einen Heimsieg verpasst. Die Gäste vom HC Oppenweiler/Backnang gewannen mit 21:20.

Crunchtime in der Bottwartalhalle: Dreieinhalb Minuten vor Schluss ist beim Spielstand von 19:19 alles offen. Bis dahin hatte in der intensiven Partie mal der HC, mal die HABO die Nase vorn. Jetzt bekommen die Hausherrinnen einen Siebenmeter zugesprochen, doch Oppenweilers Torhüterin Paula Heitzler kann den Strafwurf parieren. Immerhin bleibt die HABO in Ballbesitz, es leistet sich dann allerdings ein Stürmerfoul. Stattdessen gehen die Gäste in Führung: Denise Schaber mogelt den Ball aus dem Rückraum an der eigentlich gut aufgelegten Torhüterin Jiska Sussek zum 19:20 vorbei. Eine Minute vor Schluss egalisiert Miriana Attaguile zum 20:20, aber innerhalb von Sekunden führt der HC wieder. Es bleiben 34 Sekunden, um wenigstens einen Punkt zu retten. Der Abschluss kommt etwas zu früh, die Harzkugel bleibt im Block hängen. Jubelnde Gäste, fassungslose HABO-Frauen. Die Enttäuschung ist groß.

Nach dem letztwöchigen Desaster in Leonberg wäre diesmal ein Sieg drin gewesen. Das weiß auch Coach Timo Peter. „Wir haben zu viele Fehler gemacht und zu viel liegen lassen. Die Torhüterin haben wir zur Königin geschossen. Sie hat ihr Eck konsequent – und wir entscheiden uns nach einem Wurf über den Block trotzdem für die Torwartecke“, sagte er.

Der zerfahrene Anfang des Bezirksderbys zeigte die Bedeutung der Partie für beide Teams. Während der HC bis dato ungeschlagen war und das natürlich auch bleiben wollte, hatte die HABO, wie bereits erwähnt, ihre erste Saisonniederlage wiedergutzumachen. Doch nicht nur in Sachen Nervosität begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe: Bis zur Schlussphase wechselte die Führung gleich mehrmals. Nach dem ersten Durchgang lagen gerade die Murrtälerinnen mit 8:11 in Front. Da sie sich als absolut unentbehrlich für das HC-Spiel erwiesen hatte, ließ Coach Timo Peter Spielertrainerin Reka Kantona-Lukacz nach Wiederanpfiff manndecken. Die Maßnahme fruchtete: Der HABO gelang in der 38. Spielminute der Ausgleich zum 13:13 durch Katrin Döttinger, dann innerhalb einer Minute sogar die Führung über einen Doppelpack von Saskia Kapfenstein. Länger war Reka Kantona-Lukacz aber nicht bereit, sich das Spielgeschehen aus der Distanz mitanzusehen. Aus einer harmlosen, völlig fairen Abwehrbewegung ihrer Gegenspielerin Rosalie Wagner wurde durch eine eindrucksvolle Schauspieleinlage ihrerseits ein zeitstrafenwürdiges Foul. „Lukacz ist einfach zu clever für eine Manndeckung. Weil sie erkennt, dass der Schiedsrichter gerade nicht hinsieht, geht sie zu Boden. Der Schiri muss Rosi dann praktisch zwei Minuten geben, obwohl sie nichts gemacht hat. Deshalb habe ich auf einen zweiten Manndeckungsversuch verzichtet. Garantiert wäre unsere Abwehrspielerin wieder geflogen“, erklärte Timo Peter seine Entscheidung. Trotzdem verteidigte sein Team von da an die Führung - bis zur unglücklichen Schlussphase.

Anders als Oppenweilers Spielertrainerin Reka Katona-Lukacz konnte Peter auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Normalerweise hat deren Schwester Judit das Zepter in der Hand, doch sie weilt im Urlaub. Auch die dritte Lukacz-Schwester fehlte verletzt, ebenso wie die Ex-Steinheimerin Larissa Ziegler. Beim Rückspiel werden Ziegler und Judit Lukacz vermutlich wieder mitmischen. Um es vorsichtig auszudrücken: Dem neuen Spitzenreiter Punkte abzuluchsen, wird im Rückspiel nicht einfacher werden. Ganz im Gegenteil.


Bottwar SG                                                                                                                                 
Mäule, Sussek (im Tor) – Attaguile (3), Braunstein (1), K. Döttinger (1), L. Döttinger, Hegendorf, Kapfenstein (9), Körner, J. Sturm (1), M. Sturm, Müller, Wagner (2), Zimmermann (3/1),

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