Die Buffalos der HABO SG müssen sich in der Landesliga dem SV Leonberg/Eltingen mit 25:28 geschlagen geben.

Die Siegesserie nach fünf Spielen ohne Niederlage ist für die HABO-Frauen am Sonntagnachmittag zunächst gerissen. Auch wenn mit dem SV Leonberg der momentan Drittplatzierte der Liga zu Gast in der Wunnensteinhalle war, war Timo Peter sich sicher, dass sein Team nach den positiven Auftritten auch gegen ein Spitzenteam ein Wörtchen um zwei Punkte mitzureden hatte. Die HABO kam jedoch schwer ins Spiel und es zeichnete sich schnell ab, dass der Ball und die Spielerinnen an diesem Tag nicht die besten Freunde sein sollten. Bereits nach wenigen Minuten standen zahlreiche technische Fehler in Form von mangelhaften Abspielen, Fangfehlern und mehrere liegengelassene Großchancen zu Buche. „Wir sind durch die Fehler schwer ins Spiel gekommen. Hinten waren wir zu harmlos, vorne hat uns die offensive 4:2-Abwehr von Leonberg überrascht,“ erklärt Peter, dessen Team zunächst kein Mittel gegen die stark offensiv deckenden Halbpositionen der Gäste fand. Resultat war ein 6:11 Rückstand nach 20 Minuten, der jedoch noch höher ausgefallen wäre, hätte Jessica Goebel im Tor nicht eine bärenstarke Leistung gezeigt und gleich mehrere Rückraumwürfe und drei Siebenmeter gehalten. „Jessi hat uns da im Spiel gehalten. Erst kurz vor dem Seitenwechsel haben wir dann besser agiert.“ kommentiert Peter den 11:14-Pausenrückstand. Im zweiten Durchgang zeigte sich zunächst ein ähnliches Bild: Die HABO verlor den Ball, die Gäste aus Leonberg nutzen jeden noch so kleinen Fehler bedingungslos aus und konnten sich auf 12:18 (34.) absetzen. Dann war es Lisa Döttinger, die mit vier Toren in Folge fast im Alleingang ihr Team zurück ins Spiel brachte, ehe Melanie Danner beim Stand von 19:19 den Rückstand schließlich egalisierte. „Jessica Popken hat das im Angriff in ihrem ersten Heimspiel wirklich gut gemacht und so die Räume für Lisa geschaffen. Warum auch immer sind wir dann ins alte Muster verfallen, zwei Fehler vorne, zwei liegengelassene Chancen und vier Gegentore binnen weniger Minuten haben uns dann wiederholt zurückgeworfen,“ spricht Peter den erneuten 19:23 Rückstand an. Ein Rückstand, der trotz großem Kampfgeist der HABO bis zum Schluss nicht erneut aufgeholt werden konnte. Linda Zimmermann verkürze drei Minuten vor dem Ende zwar nochmal auf 24:25, am Ende standen die Buffalos aber mit leeren Händen da. „Leonberg war heute ein Tick abgezockter und hatte am Ende das Momentum auf seiner Seite. Auch waren wir mit einige konfusen Schiedsrichterentscheidungen nicht einverstanden und haben uns da vielleicht das ein oder andere Mal ein bisschen zu sehr ablenken lassen. Alles in Allem haben wir zu viele Fehler gemacht und dadurch die Big Points leider liegengelassen.“ zieht Peter, dessen Team nun mit 14:14 Punkten auf dem 6.Tabellenplatz steht, ein eher nüchternes Fazit.


HABO SG: Goebel, Mäule – Attaguile, Zimmermann (3), Kapfenstein (3), Braunstein, K.Döttinger, Hegendorf (3), Danner (5/2), R.Wagner (4), L.Döttinger (5), Körner, Popken (2), A.Wagner.

Am kommenden Sonntag, den 26.01.20 trifft das Landesligateam von Timo Peter auf die SG Leonberg/Eltingen. Anpfiff gegen den Tabellendritten ist um 16.45 Uhr in der Wunnensteinhalle in Großbottwar.

Nach zwei Siegen in diesem Jahr hat das Team von Timo Peter am dritten Spieltag nun einen ganz anderen Kaliber vor der Brust. ,,Die Spiele in Nordheim und Kochertürn werden kein Maßstab sein. Leonberg ist eine ganze Nummer größer." weiß Peter, dessen Team im Hinspiel in ähnlicher Situation steckte. Auch da kamen die Buffalos mit zwei Siegen im Rücken nach Leonberg und verloren letztendlich deutlich mit 31:22. ,,Da haben zwar einige Spielerinnen gefehlt, wir standen aber in der Abwehr nicht kompakt genug und vorne hat niemand Verantwortung übernommen", erinnert sich Peter. Diesmal steht lediglich hinter dem Einsatz von Kreisläuferin Miriana Attaguile ein Fragezeichen und auch die Abwehrleistung des vergangenen Wochenendes macht Mut. 50 Minuten haben die HABO-Frauen in Kleinbottwar eine überragende Abwehr gestellt und nur 18 Gegentore zugelassen, auch weil Jessica Goebel im Tor einen sehr guten Tag erwischte. ,,Leider haben wir dann in den letzten zehn Minuten den guten Eindruck durch viele Tore zunichte gemacht. Kochertürn war kein Team, dass diese Nachlässigkeit bestrafen konnte, Leonberg wird so etwas nicht ungenutzt lassen." ist sich der Coach sicher, weiß aber auch, ,,dass wenn wir über 60 Minuten in der Abwehr so arbeiten, wie letzte Woche, dann haben wir sicherlich eine Chance".

 

Gegen die HSG Kochertürn/Stein zeigt der Handball-Landesligist am Samstagabend in der Bottwartalhalle 49 Minuten lang eine überragende Abwehrleistung.

Steinheim-Kleinbottwar - Einen ungefährdeten 30:25 (16:10)- Erfolg haben die Landesliga-Handballerinnen der HABO SG am Samstag gegen die HSG Kochertürn/Stein gefeiert. Das Ergebnis in Kleinbottwar hätte sogar höher ausfallen können, hätten die Gastgeberinnen in den letzten elf Minuten nicht vermeidbare Tore kassiert.

Zu Beginn taten sich die HABO-Frauen im Abschluss schwer. Die Abwehr stand aber sehr kompakt, und Torhüterin Jessica Goebel zeigte gute Paraden. Zudem warfen die Kochertürner Spielerinnen mehrmals daneben. So hieß es nach einer Viertelstunde 5:3. In der Folge zeigten sich die Gastgeberinnen deutlich treffsicherer und spielten sich geradezu in einen Rausch: Saskia Kapfenstein erzielte sechs ihrer insgesamt sieben Tore vor der Pause. Einen der sehenswertesten Treffer der ersten Hälfte steuerte Jasmin Körner zum 10:5 (22.) bei. Sie fing den weiten Abwurf von Goebel und verwandelte nach wenigen Schritten frei vor der Keeperin. Bis zur Pause zog die HABO auf 16:10 davon.

Danach bahnte sich zunächst ein Kantersieg an. Erneut ließ die HABO in der ersten Viertelstunde nur drei Tore zu. Dreimal scheiterten die Gäste dabei von der Siebenmeterlinie. Mit den Strafwurf-Entscheidungen war Coach Timo Peter nicht immer einverstanden. Tatsächlich stand den zehn Siebenmetern für die Gäste nur ein einziger für die HABO gegenüber.

Davon unbeeindruckt machten die Gastgeberinnen über weite Strecken das Spiel und zogen beim 27:15 auf zwölf Tore davon. Diesen Treffer markierte Saskia Kapfenstein – von der Siebenmeterlinie (48.). Danach klappte mehrere Minuten nichts mehr bei der HABO, die fünf Tore in Serie kassierte. In der Schlussphase fand sie aber wieder zu ihrem erfolgreichen Angriffsspiel und siegte letztlich hoch verdient mit 30:25.

„Beim 27:15 war das Spiel gegessen. Und da wir das Hinspiel gewonnen hatten, mussten wir nicht auf den direkten Vergleich achten. Dennoch ärgert man sich als Trainer natürlich, wenn man in der Schlussphase noch so viele Treffer kassiert“, meinte Timo Peter. Der Coach war insgesamt jedoch sehr zufrieden mit dem Auftritt seines Teams. „In der ersten Halbzeit und zum Teil auch in der zweiten haben wir eine überragende Abwehrleistung gezeigt. Trotz der späten Gegentore war es eine starke Leistung. Und letztlich ging es ja ohnehin nur um zwei Punkte.“

HABO SG:
Goebel, Arndt – Hegendorf, Attaguile (4), Zimmermann (3), Danner (5), K. Döttinger (2), Braunstein (6), L. Döttinger, Körner (1), Kapfenstein (7/1), Wagner (2).

von Simon David (MBZ, 20.01.20)

Ab dem 1.6.2020 wird es einen Wechsel bei der Trainerposition für die 1. Frauenmannschaft geben.

Kornelia Baboi – eine „alte“ Bekannte im Bottwartal – wird die neue Trainerin unserer 1.Frauenmannschaft.

Konny hatte von 2012 – 2015 die 1. Frauenmannschaft des TV Großbottwar in der Regionalliga trainiert und ist von daher keine Unbekannte im Bottwartal.

Nach dem Kantersieg gegen den TSV Nordheim steht am kommenden Samstag, den 18.01.2020 auch der erste Heimspieltag des Jahres an. Gegner der 1.Frauenmannschaft ist um 20 Uhr die HSG Kochertürn/Stein.

,,Natürlich freuen wir uns über den Erfolg in Nordheim, wissen aber auch, dass wir diesem Sieg nicht allzu viel Bedeutung zusprechen dürfen." sagt Timo Peter, der sich bewusst ist, dass mit der HSG Kochertürn/Stein zwar auch ein Team aus dem unteren Tabellendrittel in der Bottwartalhalle zu Gast ist, aber gleichzeitig auch ein Gegner, der wesentlich stärker als Nordheim einzuschätzen ist. Die HSG steht mit 6:16 Punkten auf Platz 9 und musste sich bereits im Hinspiel nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit im zweiten Druchgang deutlich gegen die Buffalos geschlagen geben. Vor allem die Kreisläuferinnen Katrin Döttinger und Miriana Attaguile drehten in dieser Partie mächtig auf und erzielten über die Hälfte der HABO-Tore. ,,Das Kreisläuferspiel wird auch diesmal ein Faktor sein, den wir ausnutzen müssen. Gleichzeitig muss aber auch unsere Abwehr stabil stehen." gibt Peter vor. Zwei Punkte sind sind wie auch vergangene Woche Pflicht, will man das Ziel Platz 5 nicht vollkommen aus den Augen verlieren. ,,Uns erwarten in den kommenden Spielen vor allem Gegner aus dem oberen Drittel. Alles was hinter uns steht, muss geschlagen werden" lautet die deutliche Ansage des HABO-Trainers.

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