Am Samstagabend, den 23.04.22 ist die abstiegsgefährdete HB Ludwigsburg II zu Gast bei den Buffalos. Anpfiff ist um 19 Uhr in der Bottwartalhalle in Kleinbottwar.

Die Ausgangslage dürfte vor diesem Spiel wohl kaum unterschiedlicher und damit klarer sein. Die HABO rangiert weiter in Lauerstellung hinter der HSG Heilbronn auf Platz 2, die HBL steht noch sieglos am Tabellenende, womit sich die Frage nach der Favoritenrolle und des Ziels für Buffalos-Trainerin Konny Baboi nicht stellt: „Wir wollen definitiv nicht das erste Team sein, dass der HB Punkte überlässt, werden sie aber auch nicht unterschätzen, sondern uns wie jedes Mal auf unser Spiel fokussieren“. Das Spiel der HABO zeichnet momentan vor allem die gute Defensiv- und Torhüterleistung aus, auch wenn diese gegen den TSV Bönnigheim im letzten Auftritt kleinere Risse bekam. „Ich denke, wenn wir ähnlich geordnet auftreten und in unser Konterspiel kommen, dürften wir unserer Favoritenrolle gerecht werden,“ prognostiziert Baboi, deren Team sich jedoch im Hinspiel zumindest im ersten Durchgang vor allem beim Torabschluss schwertat, am Ende sich aber doch deutlich mit 16:27 durchsetzen konnte. Der Kader dürfte Baboi nach der notwendigen Osterpause bis auf Saskia Kapfenstein beim Vorhaben „Doppelter Punktgewinn“ vollständig und fit zur Verfügung stehen.

Die Landesliga-Handballerinnen der HABO SG setzen sich am Mittwochabend gegen den TSV Bönnigheim 2 mit 16:23 durch und stehen nun wieder auf dem zweiten Tabellenplatz.

„Man hat den Mädels heute deutlich angemerkt, dass es innerhalb von sechs Tagen das dritte Spiel war, sowohl körperlich, als auch vom Kopf her,“ lautet das Fazit von HABO-Trainerin Konny Baboi, deren Team die Müdigkeit sichtlich in den Beinen steckte. Bis zum Stand von 6: 6 (13.) agierten beide Teams auf Augenhöhe, durch einen 0:4-Lauf vor der Halbzeit konnten sich die Buffalos das erste Mal ein wenig absetzen, ehe beim Stand von 8: 13 die Seiten gewechselt wurden. „Die Abwehr war heute nur teilweise gut, auch wenn wir pro Halbzeit nur acht Tore bekommen haben, dafür hat Jessica Goebel heute wirklich stark gehalten und das kompensiert,“ lobt Baboi ihre Schlussfrau, die durch ihre Paraden das Team ein ums andere Mal im Spiel hielt. Auch im Angriffsspiel war deutlich Sand im Getriebe, die Buffalos agierten hektisch, konnten ihre Aktionen nicht richtig aufbauen und verstrickten sich in zahlreichen Einzelaktionen, die nur selten zum Torerfolg führten. Als Melanie Danner ihr Team 10 Minuten vor dem Abpfiff mit 13:20 in Führung brachte, sahen die Buffalos wie der gefühlte Sieger aus. Doch der TSV lies sich nicht abschütteln und holte Tor um Tor auf, näher als vier Tore (16:20, 54.) kamen sie jedoch nicht an die Gäste heran, die am Ende zwar keinen schönen, aber ungefährdeten 16: 23 Sieg einfahren und sich neben dem fünften Sieg in Folge auch den zweiten Tabellenplatz zurückerobern konnten. „ Das war sicherlich kein gutes Spiel von uns, aber manchmal ist alles was zählt, zwei Punkte zu gewinnen. Heute war so ein Abend,“ hat Baboi wenige Minuten nach dem Abpfiff den Auftritt ihrer Mädels schon abgehakt und freut sich nach dem Mammutprogramm der letzten Woche ihrem Team über Ostern eine kleine Verschnaufpause vor dem Saisonendspurt geben zu können. Am 23.04.22 geht es für die Buffalos dann gegen das Tabellenschlusslicht der HB Ludwigsburg in der Wunnensteinhalle weiter.

HABO SG: Goebel - Ziegler (2/1), Zimmermann (3), Danner (5), Braunstein, Weigel (1), Wagner (3), Bauer (2), Körner (2), Schuster (1), Kapfenstein (2), Schäufele (2).

Am Mittwoch, den 13.04.22 treffen die Landesliga-Handballerinnen der HABO SG auf den TSV Bönnigheim 2 und spielen um den fünften Sieg in Folge. Anpfiff ist in der Sporthalle in Bönnigheim um 20:15 Uhr.

Ende Oktober trafen beide Teams das erste Mal aufeinander. Im Hinspiel konnte sich die HABO deutlich mit 32:24 durchsetzen, auch wenn das deutlich klingt, überzeugend war der Sieg der Buffalos los nicht. „ Wir standen ganz am Anfang unserer Entwicklung und auch unsere Defensive war nicht annähernd so stabil wie heute. Wir haben vor allem Kreisläuferin Sina Hildenbrand nicht in den Griff bekommen und ihr zu viel Raum gegeben,“ erinnert sich Konny Baboi nur ungern zurück, ist sich aber auch sicher, dass ihre Mädels in den letzten drei Spielen genug Selbstbewusstsein getankt haben, um auch zur ungewohnten Uhrzeit den Bönnigheimern, die mit 12: 18 Punkten den 8. Tabellenplatz einnehmen, zwei Punkte abzuluchsen. „ Bei dem TSV spielen immer wieder neue Spielerinnen, was es schwer macht, sich auf sie einzustellen. Für uns gilt es,  die Achse zwischen Rückraumspielerin Carolin Steinert und Sina Hildenbrand besser zu unterbinden. Beide zählen zu den gefährlichsten Torschützinnen ihres Teams,“ bereitet Baboi ihre Abwehr vor, die gegen die SG Schozach-Bottwartal Anlaufschwierigkeiten in der Verteidigung des Rückraums hatte. „ Wenn wir über 60 Minuten das abrufen, was wir können und mit einem hohen Tempo spielen, wird es Bönnigheim gegen uns schwer haben zu punkten,“ freut sich Baboi auf das Aufeinandertreffen mit dem TSV.

Die Buffalos drehen in der zweiten Halbzeit richtig auf und setzen sich gegen die SG Schozach-Bottwartal 2 am Ende deutlich mit 22: 33 durch.

Trainerin Konny Baboi muss in der Kabine wohl genau die richtigen Worte gefunden haben, denn ihr Team zeigte sich nach dem Seitenwechsel deutlich verändert. „In den ersten 30 Minuten sind wir nicht so gut ins Spiel gekommen, unsere Defensive hat deutlich länger gebraucht, um zu gewohnter Stärke zurückzufinden,“ erklärt Baboi. Vor allem Ann-Katrin Richter konnte schalten und walten wie sie wollte und stellte die HABO-Defensive vor Probleme. Fünf ihrer sechs Tore erzielte die Rückraumspielerin in den ersten 13 Minuten. „Glücklicherweise kamen wir vorne besser ins Spiel und haben so die Schwächen hinten kompensieren können,“ sagt Baboi, deren Team jedoch viele technische Fehler und Fehlwürfe produzierte und somit nur mit einem mageren drei Tore Vorsprung (12:15) in die Halbzeit ging. Nach dem Seitenwechsel drehten die Buffalos auf und binnen weniger Minuten setzen sie sich von 13:17 (32.) auf 13:21 (37.) durch die an diesem Abend äußerst treffsichere Franziska Ziegler entscheidend ab. „Die Manndeckung gegen Janina Spieth hat die Wende gebracht, darauf hat die SG keine Antwort mehr gefunden,“ sieht die HABO-Trainerin den Schlüssel zum Erfolg in der taktischen Maßnahme. Aber auch die Gastgeberinnen zogen diese Karte und nahmen Melanie Danner, die bis dahin erfolgreichste HABO-Schützin in die kurze Deckung. Im Gegensatz zur SG verfehlte dieser Schachzug jedoch bei der HABO seine Wirkung, denn nun sprangen Hannah Weigel, Mara Schäufele und Linda Zimmermann in die Presche und auch Youngster Svea Richter und Lara Bauer konnten sich in ihrem zweiten Spiel für die Aktiven in die Torschützenliste eintragen. Beim Stand von 14:24 (41.) durch Weigel betrug der Vorsprung erstmals 10 Tore und die Buffalos verwalteten diesen gegen deutlich schwächer werdende Gastgeberinnen bis zum Abpfiff beim Stand von 22:33. „Wir haben uns durch die deutliche Leistungssteigerung in Halbzeit zwei die Punkte wirklich verdient. Unser Rückraum hat heute sehr gut funktioniert, vor allem die A-Jugendlichen haben heute richtig gute Würfe gezeigt,“ findet Baboi lobende Worte für ihre treffsicheren Spielerinnen aus der zweiten Reihe, die an diesem Abend 19 der 33 Tore erzielen konnten.

HABO SG: Goebel – Schuster, Danner (5), Wagner (5), Ziegler (6/4), Zimmermann (1), Körner (2), Richter (3), Bauer (1), Weigel (5), Schäufele (5).

Die 1. Frauenmannschaft der HABO SG meistert ihre Pflichtaufgabe souverän und setzt sich dank einer starken Teamleistung mit 29: 20 gegen die HSG Lauffen-Neipperg durch.

Jedoch startete der Tag mit einer Hiobsbotschaft, denn neben Saskia Kapfenstein fiel auch ihre Schwester Ann-Kathrin Kapfenstein krankheitsbedingt aus. So standen Trainerin Konny Baboi lediglich vier etatmäßigen Rückraumspielerinnen zur Verfügung, sodass Ramona Braunstein aus der zweiten Mannschaft kurzfristig einsprang. Bis zum 7: 5 nach einer guten Viertelstunde merkte man den Buffalos deutlich an, dass sie sich erst einspielen mussten. Dann stabilisierte sich der Angriff zusehends und vor allem Linda Zimmermann, die fünf ihrer insgesamt sechs Tore in den ersten 20 Minuten erzielte, übernahm viel Verantwortung und netzte nach einem schönen Ballgewinn in der Defensive zum 11:5 (21.) für die HABO ein. Der Schlüssel zum Erfolg war an diesem Abend wieder einmal die starke Defensivarbeit der Buffalos. „ Wir haben in der Abwehr unglaublich viel investiert und sind weite Wege gegangen, damit haben wir der HSG den Zahn gezogen. Das hat mir heute richtig gut gefallen,“ freut sich Baboi, dass sich die vielen Abwehrtrainingseinheiten endlich auszahlen. Die Gastgeberinnen spielten weiter ihr Spiel, zeigten schöne Einzelaktionen im Angriff und konnten sich so bis zum 16:10 beim Seitenwechsel absetzen. Die zweite Halbzeit startete dann wie die erste endete, allerdings mit dem Unterschied, dass es nun Melanie Danner war, die ihr Team anführte und sieben ihrer insgesamt acht Tore im zweiten Durchgang erzielen konnte. „Mela hat nach einem schwächeren Start in der ersten Halbzeit richtig aufgedreht und viel Verantwortung übernommen. Auch in der Defensive ging der ein oder andere Ballgewinn auf ihr Konto,“ holt sich die Rückraumspielerin auch ein Sonderlob ihrer Trainerin ab. Die HABO baute ihren Vorsprung kontinuierlich aus und spätestens beim Tor von Youngster Mara Schäufele zum 25: 16 (44.) war die Partie entschieden. Am Ende leuchtete das deutliche 29:20 von der Anzeigetafel. „ In der Abwehr machen wir das gerade richtig gut und bringen die Gegner so in die Bredouille. Gegen Strohgäu haben wir schon nur 19 Tore zugelassen heute wieder nur 20. Wenn das so weitergeht, können wir auch im Derby unsere zwei Punkte einsammeln, egal mit welcher Mannschaft,“ zieht Baboi ein positives Fazit und richtet ihren Blick bereits jetzt auf das Derby gegen die SG Schozach-Bottwartal 2, das am Samstagabend in der Langhanshalle in Beilstein ansteht.

HABO SG: Goebel - Ziegler (6/2), Zimmermann (6), Danner (8), Braunstein, Weigel, Wagner (3), Körner (1) , Schuster (1), Schäufele (4).

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.