Um 16.30 Uhr trifft die 1.Frauenmannschaft der HABO am Sonntag, den 24.10.2021 auf den TSV Bönnigheim II.

Denkbar knapp konnten sich die Buffalos im letzten Spiel gegen Lauffen durchsetzen, wenn es nach Konny Baboi geht, muss es ihr Team am kommenden Wochenende in Großbottwar nicht ganz so spannend machen. „Wenn wir in der Defensive so konsequent decken, wie in den Schlussminuten in Lauffen, denke ich müssten wir den Grundstein für den Erfolg legen“, sagt die HABO-Trainerin, die jedoch vor der BWOL-Reserve warnt. Mit Sina Hildenbrand und den Ziegler-Geschwistern stehen beim Gegner nämlich Namen in der Kaderliste, mit denen man Erfahrungen aus höheren Ligen verbindet. „Sina Hildenbrand spielt auf allen Positionen, sorgt aber vor allem am Kreis für ordentlich Wirbel. Inwieweit die anderen beiden eingesetzt werden, bleibt eine Überraschung.“ erklärt Baboi. Für die HABO-Fans dürfte der TSV von letzter Saison bestens in Erinnerung sein, schließlich überzeugten die Buffalos in der früh abgebrochenen vergangenen Runde in ihrem Auftaktspiel mit einen Kantersieg. „Dagegen hätte ich diesmal natürlich auch nichts.“, schmunzelt Baboi, deren Team jedoch über 60 Minuten eine couragierte Angriffs- und Abwehrleistung zeigen muss, um die Punkte in der Wunnensteinhalle zu behalten.

Die Buffalos erkämpfen sich bei der HSG Lauffen-Neipperg einen 28:29-Sieg.

Sichtlich erleichtert trafen sich die Landesligafrauen der HABO SG nach dem Abpiff im Mittelkreis der Halle, denn die Schlussphase in der Partie gegen die HSG Lauffen-Neipperg war nichts für schwache Nerven. 26:29 brachte Ann-Kathrin Kapfenstein ihr Team gut sieben Minuten vor dem Ende in Führung, dass es bis zum Abpfiff noch eine solche Zitterpartie werden sollte, wunderte wohl alle Beteiligte. Doch die HABO traf in den Schlussminuten lediglich noch das Aluminium, ganze vier Würfe landeten an Pfosten oder Latte und so kam die HSG nochmal gefährlich nahe. „Wir haben es durch das Auslassen bester Möglichkeiten am Ende versäumt den Sack viel schneller zuzumachen.“ erklärt Konny Baboi, die durch eine Abwehrumstellung in der Schlussviertelstunde den Grundstein für den Erfolg legte. Bis zu diesem Zeitpunkt gestaltete sich zwischen beiden Teams eine Partie auf Augenhöhe, keiner konnte sich entscheidend absetzen, auch weil auf beiden Seiten quasi keine Abwehrleistung zu finden war. So stand es bereits zur Halbzeit 17:16. „33 Tore in 30 Minuten sind sehr viel. Wir haben in der Abwehr überhaupt keinen Zugriff gefunden“, sagt Baboi, die neben einer 6:0-Variante auch die offensive 3-2-1 ausprobierte. So wirklich fruchtete jedoch keine, oft waren die Buffalos den berühmten Schritt zu spät. Resultat waren ganze neun Zwei-Minutenstrafen, davon sechs in der zweiten Halbzeit, was dazu führte, dass die HABO mit 21:24 (39.) ins Hintertreffen gelang, ehe Baboi die Abwehr erneut umstellte. „In der 5-1 standen wir am Ende deutlich sicherer. Mela Danner, Franzi Ziegler und Mara Schäufele haben da einen guten Job gemacht.“ sagt Baboi. Die Buffalos holten also aus der stabilen Defensive heraus Tor um Tor auf und als Melanie Danner den letzten direkten Freiwurf der Gastgeberinnen blockte, durfte man sich über den 29:28- Auswärtssieg und zwei Punkte freuen. „Heute haben wir über weite Strecken wieder als Team zusammengespielt. Auch wenn wir in der Abwehr immer noch nicht stabil stehen, haben die Mädels in den letzten Minuten alles reingeworfen und sich so den Sieg erkämpft“, resümiert die HABO-Trainerin.

HABO SG: Goebel – Humm (1), Ziegler (4), Zimmermann (3), Danner (1), S.Kapfenstein (11/2), Weigel, Wagner (6), Körner (2), A.Kapfenstein (1), Schäufele.

Nach zwei Heimauftritten in Groß- und Kleinbottwar müssen die Buffalos das erste Mal in die Ferne reisen. Am Samstag, den 16.10.2021 kämpft man bei der HSG Lauffen-Neipperg um zwei Punkte. Anpfiff ist um 17.45 Uhr in der Sporthalle in Lauffen am Neckar.

Die enttäuschende Niederlage gegen die HSG Heilbronn mussten die Landesligadamen aus dem Bottwartal schnell abhaken, um den Fokus auf die nächste Partie nicht aus den Augen zu verlieren. Gegen die punktgleiche HSG gilt es dieses Wochenende wieder ein anderes Gesicht zu zeigen. „Wir haben uns die Woche auf unser Angriffsspiel konzentriert, dass wieder deutlich disziplinierter werden muss. Wir müssen den Ball laufen lassen, auch wenn der Spielstand knapp ist.“ gibt Trainerin Konny Baboi die Marschroute vor. Ganz vernachlässigen möchte sie die Defensive deshalb jedoch nicht, auch hier zeigten die Buffalos zuletzt Schwächen im aggressiven Spiel nach vorne. „Da sind wir leider immer noch zu passiv und zu nett, damit wir das Spiel schneller unterbrechen können“, erklärt Baboi und wünscht sich mehr Aggressivität auf die ballführende Spielerin ihres Teams. Gerade bei der körperlich überlegenen HSG wird dies in ihren Augen der Schlüssel zum Erfolg sein. Auch die harzfreie Halle, in der die HSG ihre Heimspiele bestreitet, möchte die HABO-Trainerin nicht allzu sehr in den Köpfen ihrer Mädels sehen: „Wenn wir mit Überzeugung unsere Aktionen spielen und bei den Würfen nicht groß über das fehlende Harz nachdenken, darf und wird das kein Thema sein.“

15 Torlose Minuten bringen die 1.Frauenmannschaft der HABO SG um den Sieg.

In der 45.Minute war es Saskia Kapfenstein, die zum dritten Mal in Folge einnetze und ihr Team mit 23:22 in Front brachte. Zu diesem Zeitpunkt ahnte vermutlich noch keiner der Beteiligten, dass man an diesem Sonntagmittag das letzte Mal ein HABO-Tor bejubeln durfte, doch leider entsprach dies genau der Realität. „Wir haben am Ende die Nerven verloren, vor allem im Angriff haben sich die Fehler gehäuft“, erklärt HABO-Trainerin Konny Baboi. Bis zu diesem Zeitpunkt zeigte ihr Team einen starken Beginn und überrannte die HSG Heilbronn förmlich. 6:2 stand es nach acht Minuten, vorne traf Ann-Kathrin Kapfenstein und hinten hielt Jessica Goebel zwei Siebenmeter in Folge. Dieser Vorsprung konnten die HABo-Frauen bis zum 12:7 (21.) verwalten, ehe sich immer mehr Unkonzentriertheiten einschlichen und man vor allem in der Abwehr mit dem schnellen und körperbetonten Spiel der Gäste nicht mehr so gut klarkam. „Vor allem haben wir nach 20 Minuten aufgehört als Mannschaft vorne zu spielen. Ab dem Zeitpunkt haben wir den Ball nicht mehr laufen lassen und waren deshalb unter Druck.“ Meint Baboi. So holte die HSG Tor um Tor auf und war beim Pausenpfiff schon auf 15:13 herangekommen. „Wir hatten nach der Umstellung auf die 5-1 Abwehr vor allem auf unsere linkten Seite Probleme, da waren wir schlichtweg zu passiv. Das hat Heilbronn ausgenutzt“, moniert Baboi, deren Team jedoch nach zwei schnellen Toren nach Wiederanpfiff den Faden wiedergefunden zu haben schien. Bis zum 20:17(37.) konnten die Buffalos das Spiel noch offen gestalten, durch die Häufung der Fehler lud man die Gäste jedoch zur Aufholjagd ein, die diese auch sofort nutzen und beim 20:20 (42.) erstmals ausgleichen konnten. Dem jungen Team der Buffalos war deutlich das Nervenflattern anzumerken, viele technische Fehler prägten vor alle das Angriffsspiel. In einer hektischen Schlussphase war es dann die HSG die den kühleren Kopf bewahrte und sich am Ende durchsetzen konnte.

HABO SG: Goebel, Kogel – Humm, Ziegler (5), Zimmermann, Danner, S.Kapfenstein (8), Weigel, Wagner (3), Körner, A.Kapfenstein (7), Schäufele

Am kommenden Sonntag, den 10.10.2021 treffen die Buffalos in der Kleinbottwarer Bottwartalhalle um 16.30 Uhr auf die HSG Heilbronn.

Auch wenn die letzte Saison sehr kurz war, lassen sich doch einige Parallelen zu diesem Jahr ziehen. Letztes Jahr gewann die HABO ihr Auftaktspiel deutlich gegen den Aufsteiger aus Bönnigheim und musste sich dann gegen Heilbronn denkbar knapp mit einem Tor im zweiten Spiel geschlagen geben. Dieses Jahr konnte das Team von Konny Baboi ihr Auftaktspiel gegen einen Aufsteiger wieder deutlich gewinnen, und der Gegner heißt auch im zweiten Anlauf wieder Heilbronn. „Wir wollen im Gegensatz zu letztem Jahr nach dem guten Start nicht gleich eine Niederlage kassieren. Es wird sicherlich nicht leicht, doch wir haben uns gut vorbereitet und sind bereit, den Schwung aus dem ersten Spiel mitzunehmen“, erklärt Baboi. Entscheidender Unterschied könnte diesmal sein, dass die Partie nicht in der harzfreien fremden Halle stattfindet und die Buffalos zwei Wochen Zeit zur Vorbereitung hatten, für die HSG ist es jedoch der erste Auftritt in dieser Saison. Ob dieser Unterschied zu einem Vorteil wird, darüber möchte Baboi nicht urteilen. Wichtiger ist ihr, dass sich ihr Team auf die eigenen Stärken konzentriert. „Natürlich ist das Spiel der letzten Saison noch im Kopf, aber wir müssen uns davon lösen. Die HSG ist weitestgehend zusammengeblieben und spielt vermutlich immer noch einen druckvollen und schnellen Handball. Wir müssen aus unseren Fehlern lernen und kompakter und aggressiver in der Defensive stehen, das haben wir letztes Jahr nicht gut gemacht,“ erklärt Baboi. Die angesprochene Abwehrleistung sollte, auch wenn der Gegner diesmal deutlich stärker einzuschätzen ist, ähnlich wie gegen den TV Mundelsheim sein. Da zeigte die HABO-Abwehr und Torhüterin Jessica Goebel eine starke Partie und lies insgesamt nur 14 Gegentore zu. „Wenn wir ähnlich viele Tore bekommen, bin ich optimistisch, dass wir auch diese Partie für uns entscheiden können.“ so die HABO-Trainerin.

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