Die Landesliga-Handballerinnen der HABO SG gewinnen bei der HB Ludwigsburg II mit 16:27.

Zu Beginn war den Buffalos noch deutlich anzumerken, dass man doch ein bisschen nervös war, da man mit Timo Peter und der HB Ludwigsburg einen Gegner vor der Brust hatte, der schwer einzuschätzen war. Vier Jahre war Peter HABO-Trainier und man war sich bewusst, dass er das Team samt Stärken und Schwächen bestens kennt. „Am Anfang waren wir sehr hektisch in unseren Aktionen, lediglich Franziska Ziegler hat einen kühlen Kopf behalten“, verteilt HABO-Trainerin Konny Baboi ein Sonderlob an ihre Außenspielerin, die die ersten drei Tore für ihr Team erzielte. Bis zum 6:5 (14.) gestaltete sich eine Partie auf Augenhöhe, weil es den Buffalos nicht gelang, das Tor zu treffen, immer wieder scheiterte man an der gut aufgelegten HB-Torhüterin. Nach der Anfangsviertelstunde fanden die Gäste dann jedoch immer besser in die Partie, vor allem das schnelle Konterspiel über die erste Welle lief deutlich besser und so waren es Rosalie Wagner, Jasmin Körner und Franziska Ziegler, die ein ums andere Mal über den Gegenstoß erfolgreich waren. „Wir standen in der Defensive wirklich gut und so kamen wir zu leichten Ballgewinnen, die unsere Außenspielerinnen und Jasmin Körner bestens verwerten konnten,“ freut sich Baboi. Die HABO zog Tor um Tor davon, lief zeitweise völlig allein und freistehend auf das gegnerische Tor zu und baute den Vorsprung über die Halbzeit auf 22:10 (40.) aus. Ganze 13 Minuten verhinderten die HABO-Defensive Torerfolge der HB, die Würfe, die aufs Tor kamen, entschärfte Jessica Goebel, die erneut ein guter Rückhalt für ihr Team war. Bereits zu diesem Zeitpunkt hatten die Gastgeberinnen der HABO nichts mehr entgegenzusetzen und gaben sich ihrem Schicksal hin, sodass die Buffalos trotz vieler Fehler in der Schlussphase kaum Gefahr liefen, das Spiel aus der Hand zu geben. Am Ende gelang der Württembergligareserve zwar noch etwas Ergebniskosmetik, den klaren Auswärtssieg der Buffalos konnten sie jedoch nicht mehr verhindern. „Wir haben phasenweise uns dem Niveau des Gegners angepasst und ähnlich chaotisch gespielt wie Ludwigsburg. Dennoch war das wieder überzeugend und man merkt, dass wir auch mit einem kleinen Kader über 60 Minuten ein hohes Tempo gehen können.“ sagt Baboi, deren Team nach dem vierten Sieg in Folge mit 10:2 Punkten auf den 2.Tabellenplatz klettert.

HABO SG: Goebel – Humm, Ziegler (6), Zimmermann (1), Danner (1), S.Kapfenstein (3/1), Wagner (5), Körner (7), A.Kapfenstein (4), Schäufele.

Es wird wohl so einige Wiedersehen geben, wenn am Samstag, den 13.11.21 um 15.15 Uhr die HABO auf die HB Ludwigsburg II trifft. Nicht nur, dass mit Timo Peter der ehemalige HABO-Trainer nun auf Seiten der HB das Zepter in der Hand hat, mit Fabienne Zuddas und Jana Eisele trugen auch zwei Spielerinnen einmal das HABO-Trikot.

Die Gastgeber stehen nach drei Niederlagen mit 0:6 Punkten zwar deutlich hinter den Buffalos (8:2), unterschätzen will Konny Baboi die Württembergligareserve dennoch nicht. ,,Die HB wird alles tun, um ihre ersten Punkte zu verbuchen. Wir müssen von Beginn an wach sein und dagegenhalten, vor allem in der Defensive", erklärt Baboi, deren Team sich in den letzten Partien im Abwehrverhalten deutlich verbesserte. Vorne hapert es hingegen phasenweise noch, zu selten spielen die Buffalos ohne Ball und in Bewegung. Da man gegen de HB jedoch körperlich unterlegen sein wird, muss dies in den Augen von Baboi klappen. ,, Wir haben immer wieder schöne Aktionen im Angriff, wenn wir das über längere Phasen abrufen können, bin ich mir sicher, dass wir wieder zwei Punkte feiern dürfen." Ein wichtigter Punkt wird wohl auch sein, wie die Mädels mit dem Wiedersehen mit TImo PEter umgehen, schließlich trainierte er einige von ihnen mehrere Jahre lang und wird sein Team sicherlich auf die ein oder andere Stärke und Schwäche des Gegners hingewiesen haben. ,,Wir dürfen das nicht so sehr in unsere Köpfe lassen, sondern einfach das spielen, was wir können." lautete die Ansage von Konny Baboi.

Eine starke Defensiv- und Torhüterleistung sichert der HABO SG einen ungefährdeten 12:28-Sieg gegen den TSV Hardthausen.

Ganz entspannt sah man Konny Baboi nach ungefähr 38 gespielten Minuten am Spielfeldrand, sogar ein leichtes Lächeln huschte über ihr Gesicht. Sichtlich zufrieden verfolgte die HABO-Trainerin die zweite Halbzeit ihres Teams, in der so ziemlich alles gelang. Schon in der ersten Halbzeit zeigten die Buffalos, dass sie an diesem Tag unbedingt gegen Hardthausen gewinnen wollten, vor allem die Defensive überzeugte. Ganze sieben Minuten dauerte es, bis Torhüterin Jessy Goebel das erste Mal hinter sich greifen musste, nur sieben Tore waren es in der ersten Halbzeit allgemein, insgesamt hielt die HABO-Schlussfrau fünf Siebenmeter und zeigte sich als starken Rückhalt für ihr Team. „In der Defensive und beim Torwart habe ich heute kaum etwas zu meckern, da war alles okay. Lediglich im Angriff haben wir uns in der ersten Halbzeit schwergetan,“ sieht Baboi das Problem in der nur „knappen“ 7:12 Halbzeitführung. Vor allem die gegnerische Torfrau und das fehlende Harz machten den Buffalos das Leben schwer, zahlreiche Würfe waren zu unplatziert und das Angriffsspiel zu unstrukturiert und überhastet. Dies sollte sich jedoch nach dem Seitenwechsel schnell ändern. Die Buffalos profitierten vom Torhüterwechsel des TSV und der starken Defensive, durch die es an diesem Abend kein Durchkommen gab. Zudem gelang nun auch vorne durch schnelle Pässe und das Spiel ohne Ball beinahe alles und so setzten sich die Gäste mit einem 0:7-Lauf von 9:14 (40.) auf 9:21 (48.) ab. Damit zog man dem TSV den Zahn, der Gegner gab sich auf und die HABO Damen überrollten den Gastgeber in den Schlussminuten förmlich. „Wir haben in der zweiten Halbzeit sehr gut gedeckt und so den TSV zur Verzweiflung gebracht. Die wenigen Würfe, die aufs Tor kamen, hat Jessy Goebel super pariert. Da hat heute alles zusammengepasst,“ resümiert Baboi, deren Team sich durch diesen Sieg nun mit 8:2 Punkten im oberen Tabellendrittel festsetzen konnte.

HABO SG: Goebel - Humm (3), Ziegler (3), Zimmermann (1), Danner, S.Kapfenstein (7), Weigel, Wagner (3), Körner (4), A.Kapfenstein (5), Schäufele (1)

Am kommenden Sonntag, den 31.10.21 treffen die HABO-Frauen um 17 Uhr auf den TSV Hardthausen. Angepfiffen wird die Partie in der Buchsbachtalhalle in Hardthausen.

Mit 2:4 Punkten stehen die Gastgeberinnen momentan auf dem 7. Tabellenplatz der Landesliga. Zwar steht die HABO mit 6:2 Punkten deutlich besser da, unterschätzen darf man den Gegner trotz der Tabellensituation allerdings sicherlich nicht. „Hardthausen ist nicht nur harzfrei, sondern auch ein unangenehmer Gegner, der immer für eine Überraschung gut ist,“ erklärt Konny Baboi, die sich deshalb auf die Stärken ihres Temas konzentrieren möchte. Zu diesen gehört zweifelsohne die Schlussviertelstunde, in der die Buffalos in den letzten Partien stets eine starke Abwehr hinlegen und somit wichtige Siege einfahren konnten. „Wenn wir dies endlich über eine längere Zeit so sicher spielen können, können wir jeden Gegner schlagen.“ Ist sich Baboi sicher, der aber auch das Angriffsspiel ihres Teams im Auftritt gegen Bönnigheim Mut für den kommenden Auftritt macht. Vor allem Jasmin Körner spielt ihre Rolle am Kreis momentan sehr überzeugend, reißt Lücken in der Defensive und ist auch als Torschütze gefährlich. „Wir müssen uns gegen die 3-2-1 Defensive des Gegners viel bewegen und vor allem den Ball laufen lassen,“ fordert die HABO-Trainerin viel Bewegung ohne Ball von ihrem Team. Gelingt dies, könnten die Buffalos sich weiter auf Punktejagd begeben und im oberen Tabellendrittel festsetzen.

Die Landesliga-Handballerinnen der HABO SG gewinnen gegen den TSV Bönnigheim II souverän mit 32:24.

Am Ende war es dann doch der erwartet souveräne und deutliche Sieg, den die HABO SG gegen Bönnigheim einfahren konnten. Bis zum 22:20 (44.) sah dies allerdings nicht ganz so souverän aus, wie es sich HABO-Trainerin Konny Baboi vielleicht gewünscht hätte​: „Wir haben zu Beginn den TSV zwar immer auf Abstand halten können, waren immer vorne, aber wirklich absetzen konnten wir uns nicht." Das lag in ihren Augen vor allem daran, dass man in der Defensive kaum ein Mittel gegen Sina Hildenbrand fand, die entweder selbst zum Torerfolg kam oder einen Siebenmeter und eine Zeitstrafe für ihr Team rausholen konnte. „Da waren wir schlichtweg zu offensiv." sagt Baboi, die ihr Team in einer Auszeit 17 Minuten vor dem Abpfiff nochmal einschwor und an den Kampfgast appellierte. Schließlich sahen die Gastgeberinnen schon beim Stand von 21:16 (41.) schon wie der sichere Sieger aus. Eine Ansage, die fruchtete, denn die HABO-Frauen zogen Tor um Tor davon, setzen sich durch vier Tore in Folge von Saskia Kapfenstein, die im Zusammenspiel mit Jasmin Körner am Kreis bestens funktionierte, entscheidend auf 26:21 (49.) ab. „Ihre Tore waren da wichtig. Gleichzeitig standen wir aber in der Schlussviertelstunde auch viel besser in der Abwehr und haben nur noch vier Tore bekommen," sieht Baboi den Schlüssel zum Erfolg in der Defensiv- und Torhüterleitung. Am Ende durfte man neben dem viel umjubelten ersten Aktiven-Treffer von Youngster Mara Schäufele auch den nächsten doppelten Punktgewinn feiern, gegen den die konditionell unterlegenen Gäste nichts mehr entgegen zu setzen hatten. „Das war heute eine geschlossene Mannschaftsleistung. Jede Spielerin hat immer wieder Verantwortung übernommen und so ihren Teil zum Sieg beigetragen" freut sich Baboi über den Auftritt ihres Teams, das nun mit 8:2 Punkten auf dem 3.Tabellenplatz zu finden ist. 

HABO: Goebel - Humm (1), Ziegler (5), Zimmermann (1), Danner (2), S. Kapfenstein (11/3), Weigel, Wagner (4), Körner (4), A.Kapfenstein (3), Schäufele (1)

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.