Nach der bitteren Niederlage gegen die HSG Heilbronn und die damit verbundene eingebüßte Tabellenführung heißt es für die Buffalos nun wieder zu siegen und die richtige Reaktion zu zeigen. Gegner am Sonntag, den 06.03.22 ist der TSV Hardthausen. Anpfiff ist um 16.30 Uhr in der Wunnensteinhalle in Großbottwar.

Wenn die HABO SG an das Hinrundenspiel gegen Hardthausen zurückdenkt, so dürfte dies die gewünschten positiven Emotionen hervorrufen. „Wir haben in der ungeliebten Halle von Minute 1 bis 60 sehr überzeugend agiert und dem TSV kaum eine Chance gelassen.“ erinnert sich Konny Baboi gerne an den deutlichen 12:28-Auswärtserfolg im Oktober zurück. Ähnlich möchte die HABO-Trainerin auch an diesem Wochenende auftreten, weiß aber, dass Hardthausen immer für eine Überraschung gut ist. „Sie spielen sehr körperbetont und haben große Spielerinnen, die wir in den Griff bekommen müssen,“. Läuft alles nach Plan und die Buffalos haben nach der entscheidenden Niederlage den Kopf frei, gehen sie jedoch sicherlich als Favorit in die Partie und können mit Hilfe einer aggressiv arbeitenden Defensive und dem gewohnt schnellen Konterspiel den Auftakt zu einer neuen Siegesserie am Sonntagnachmittag starten.

Es hätte die Wachablösung an der Tabellenspitze der Handball-Landesliga der Frauen werden können. Denn nachdem Spitzenreiter HSG Heilbronn zuletzt in Kochertürn die erste Saisonniederlage kassiert hatte, wäre der Tabellenzweite HABO SG mit einem Sieg im Nachholspiel in Heilbronn an der HSG vorbeigezogen. Doch daraus wurde trotz einer zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Führung nichts. Am Ende unterlag das Team von Trainerin Kornelia Baboi deutlich mit 21:28 (13:12).

Dabei ging es richtig gut los für die Gäste: Nach 18 Minuten war die HABO SG mit 10:5 vorne. Doch bereits bei der Pausensirene war der Vorsprung beim 13:12 auf nur noch ein Tor geschmolzen. „Heilbronn hat offensiv auf zwei Kreisläuferinnen umgestellt, die beide ziemlich groß sind. Eine davon haben wir einfach nicht in den Griff bekommen“, erklärt Kornelia Baboi den Bruch im Spiel. „Zudem sind wir vorne dann zu hektisch gewesen und haben einige Chancen liegen gelassen.“

Als die Gäste am Ende mit drei Toren hinten war, setzte Baboi alles auf eine Karte und stellte auf Manndeckung um.  Das ging nach hinten los, „dadurch wurde es so deutlich“. Nach der zweiten Saisonniederlage ist die HABO SG auf Platz drei zurückgefallen, hat allerdings zwei Spiele und zwei Minuspunkte weniger auf dem Konto als die jetzt zweitplatzierte HSG Kochertürn/Stein.  Nächster Gegner ist am 6. März der TSV Hardthausen.

 

HABO SG: Goebel - Pohl, Ziegler (7), Zimmermann (1), Danner (1), S.Kapfenstein (3), Weigel, Wagner (3), Körner (1), A.Kapfenstein (4), Schäufele.

 

von Lars Laucke (MBZ)

Am kommenden Mittwoch, den 23.02.22 treffen die Buffalos auf den Tabellenführer der HSG Heilbronn. Anpfiff ist um 20:00 Uhr in der Römerhalle in Heilbronn-Neckargartach.

Der Kampf um die Tabellenführung sollte bereits vor drei Wochen steigen, damals wurde coronabedingt das Spiel von den Gastgeberinnen abgesagt, nun steigt das Nachholspiel zu ungewöhnlicher Spielzeit am Mittwochabend. Noch vor drei Wochen sahen die Konstellationen vor dem Aufeinandertreffen der beiden Spitzenteams der Landesliga anders aus, Heilbronn stand ohne Verlustpunkte auf Platz 1, hatte sich so eben gegen Mundelsheim durchsetzen können und konnte auch die Buffalos im Hinspiel in fremder Halle mit 2 Toren schlagen. Die HABO hatte sich gegen die HSG Strohgäu warmgeschossen und war heiß auf das Duell. Vorzeichen, die sich nun geändert haben. Vor der Partie musste die HSG am vergangenen Wochenende die erste Niederlage gegen Kochertürn hinnehmen, die Buffalos haben seit Strohgäu kein Spiel mehr bestritten. „Das könnte ein Nachteil für uns sein, wir sind durch die zahlreichen Absagen aus dem Spielrhythmus und konnten unsere Dinge nicht mehr unter Wettkampfbedingungen testen,“ erklärt HABO-Trainerin Konny Baboi, die ihrem Team jedoch seit dem Aufeinandertreffen mit der HSG am zweiten Spieltag eine deutliche Leistungssteigerung zuspricht. „Wir sind in der Defensive stabiler und mutiger geworden und im Angriff läuft der Ball deutlich besser, das müssen wir nutzen.“ Abzuwarten bleibt, wie die HSG mit der deutlichen Niederlage vom Wochenende zurechtkommt und welche Reaktion der Tabellenführer zeigen wird. Fakt ist, dass sich zwei Teams auf Augenhöhe, die in der Tabelle punktgleich dastehen, begegnen und die Tagesform letztendlich über Sieg oder Niederlage entscheiden wird. „Heilbronn ist mit seinen kleinen schnellen Spielerinnen, die ständig ihre Chance im Eins gegen Eins und im Spiel über den Kreis suchen, ein sehr unangenehmer Gegner. Diese Achse gilt es für uns zu unterbinden.“, legt Baboi ihr Hauptaugenmerk auf die Abwehrarbeit ihres Teams. Dass die HABO sich keinesfalls verstecken muss, zeigt die beeindruckende Siegesserie von mittlerweile sieben Siegen. „Wir haben ordentlich Selbstbewusstsein getankt und gute Spiel gezeigt, nun müssen wir unsere Nerven im Griff behalten. Wir haben nichts zu verlieren und versuchen uns mit Tempohandball und Teamgeist die Tabellenführung zu erkämpfen – auch an einem Mittwochabend.“ zeigt sie Baboi kämpferisch.

Auch die Drittplatzierte HSG Strohgäu kann die Siegesserie der Buffalos nicht stoppen. Das Team von Konny Baboi setzte sich am Sonntagnachmittag überraschend deutlich mit 39:24.
„Ich bin hochzufrieden und sehr stolz auf die gesamte Mannschaft. Das war eine überragende Teamleistung über 60 Minuten.“ freut sich die HABO-Trainerin über den Auftritt ihres Teams. Dieses startete fulminant und in den ersten Minuten fielen die Tore fast im Sekundentakt. So stand es nach 5 Minuten schon 6:4, ehe das Tempo ein wenig runtergeschraubt wurde. „Wir standen in der Abwehr zunächst nicht so sicher, da gab es oft Abstimmungsprobleme und wir waren zu offensiv. Das haben wir jedoch durch schnelle Tore vorne wieder kompensieren können.“ erklärt Baboi, deren Team sich bis zum 8:8 (14.) nicht entscheidend absetzen konnte. „Danach waren wir richtig gut im Spiel, sind ein hohes Tempo gegangen und viele Bälle hinten gewinnen können.“, sagt Baboi. Resultat war ein 8:0-Lauf innerhalb weniger Minuten auf 16:8 (24.), der den Gästen eindeutig den Zahn zog. Ab diesem Zeitpunkt agierte fast nur noch die HABO, traf beinahe bei jedem Wurfversuch und zeigte ein starke Defensivarbeit. Kurz nach der Halbzeit war es Saskia Kapfenstein, die erstmals zur 10-Tore-Führung traf (32.), zwei Mal Ann-Kathrin Kapfenstein und Jasmin Körner über den Gegenstoß erhöhten weiter. „Danach haben wir ein bisschen hektisch gespielt und den Faden etwas verloren, dadurch kam Strohgäu wieder etwas ran.“ sieht Baboi den einzigen Schönheitsfleck einer sonst überzeugenden Leistung. Näher als 30:20 (49.) ließen die Buffalos die HSG aber an diesem Tag nicht mehr an sich heran, im Gegenteil. Die Hausherrinnen fanden zur alten Stärke zurück und überrollten die Gäste am Ende förmlich. „Das war die perfekte Generalprobe für unser Spitzenspiel nächste Woche in Heilbronn. Der Sieg war auch in der Höhe absolut verdient.“ geht der Blick der HABO-Trainerin bereits jetzt zum nächsten Wochenende, wenn ihr Team beim Tabellenführer der HSG Heilbronn antritt und Revanche für die knappe 24:26-Hinspielniederlage nehmen will.

HABO SG: Goebel – Ziegler (2), Zimmermann (5), Danner (3), S.Kapfenstein (11/2), Weigel (1), Wagner (6), Körner (4), A.Kapfenstein (7), Schäuffele

Am kommenden Sonntag, den 30.01.22 ist die HSG Strohgäu II zu Gast in Kleinbottwar. Anpfiff ist um 16:30 Uhr in der Bottwartalhalle.


Der Start ist gelungen, nun wollen und müssen die Buffalos nachlegen. Nach dem deutlichen Sieg zu Beginn des Jahres gegen den TV Mundelsheim steht an diesem Wochenende jedoch ein anderes Kaliber in den Startlöchern. Die BWOL-Reserve der HSG Strohgäu belegt mit 10:4 Punkten den 4. Tabellenplatz, musste sich nur Tabellenführer Heilbronn und dem TSV Bönnigheim geschlagen geben und ist der HABO somit dicht auf den Fersen. „Es ist unser erstes Aufeinandertreffen, somit kennen wir den Gegner bis jetzt nur aus der vergangenen Saison,“ erklärt HABO-Trainerin Konny Baboi, die ihr Team deshalb an die eigenen Stärken erinnern möchte. „Wir haben in Mundelsheim über weite Strecken eine sehr gute Leistung gezeigt, im Angriff, sowie in der Abwehr. Wenn wir es schaffen, das schnelle Konterspiel über die Außen und den großen Rückraum der HSG in den Griff zu bekommen, könnten wir erfolgreich sein“, sieht sie den Schlüssel zum Erfolg in einer aggressiven und konsequenten Abwehr- und Torhüterleistung. Auch die HSG-Defensive, die im Schnitt lediglich 25 Tore zulässt, gilt es für die Buffalos zu knacken. „Strohgäu spielt auf den Halbpositionen sehr offensiv, da gilt es sich viel zu bewegen und Lösungen zu finden,“ bereitete Baboi ihr Team auf die Stärken des Gegners vor, erwartet aber im Allgemeinen einen offenen Schlagabtausch zweier Teams auf Augenhöhe.

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