HABO-Frauen mit Start-Ziel-Sieg

Dank einer überzeugender Mannschafsleistung feiern die Buffalos in der vollbesetzen Wunnensteinhalle gegen die SG Heuchelberg ihren 34:22 Heimsieg.

Sieben Minuten dauert es, bis die HABO beim Stand von 3:3 endlich ins Rollen kam. Es folgte ein 3:0-Lauf der Gastgeberinnen, der erst von einer Auszeit der Gäste jäh unterbrochen wurde. Aber auch davon zeigte sich vor allem die Defensive wenig beeindruckt und auch Carina Lüders im Tor erwischte wieder einen Sahnetag und konnte zahlreiche Paraden zeigen. „Carina hat vor allem von Außen richtig stark gehalten und uns wieder richtig geholfen. Aber auch die Abwehr stand wieder aggressiv und hatte vor allem die schnelle rechte Seite der Gäste super im Griff,“ freut sich Konny Baboi über guten Start ihres Teams, dass sich bereits in der ersten Halbzeit dann Tor um Tor absetzen konnte und durch Jasmin Körner den ersten sechs-Tore Vorsprung (14:8, 22.) erspielte. Während in den letzten Partien der Ball im Angriff wenig flüssig lief und auch das Spiel über den Gegenstoß nicht funktionierte, zeigte sich die HABO an diesem Abend wie ausgewechselt. „Wir haben uns vorne viel bewegt und den Ball immer bis zur besser positionierten Mitspielerin gebracht. Vor allem Linda Zimmermann hat das auf der Mitte richtig gut gemacht und viele Lücken geschafft, war aber auch selbst torgefährlich. Dazu waren wir sehr sicher im Abschluss und konnten unsere Ballgewinne aus der Defensive in der ersten Welle in einfache Tore umwandeln,“ sieht Baboi eine deutliche Leistungssteigerung in der Angriffsleistung ihres Teams als Mittel zum Erfolg. Bereits zur Halbzeit erzielten die Buffalos schon 19 Tore, genau so viel leuchteten am vergangenen Wochenende noch nach 60 Minuten von der Anzeigetafel.  

Auch der Start in den zweiten Durchgang glückte, die HABO machte genau dort weiter, wo sie aufhörten. Beinahe jede Spielerin konnte sich nun beim Torewerfen auszeichnen und Nicole Heß, die die verletzungsbedingt ausgefallene Jessica Goebel wieder bestens vertrat, war wie Lüders ein starker Rückhalt. Beim 24:14 (41.) durch Saskia Zink war die Partie so gut wie entschieden, auch weil beim Gegner sichtbar die Kräfte schwanden. „Unsere Defensive war sehr konsequent und das hat Heuchelberg viel abverlangt. Da war kaum ein Durchkommen,“ erklärt Baboi, deren Team in den letzten 20 Minuten die Spielfreude deutlich anzumerken war. So bediente Rosalie Wagner Feride Günsoy in der Schlussphase zweimal exzellent. Die Kreisläuferin erzielte  nicht nur vier ihrer insgesamt fünf Treffer in den letzten vier Minuten, sondern setzte mit einem sehenswerten Heber über die Gästetorhüterin dann auch den 34:22 Schlusspunkt. „Ich habe 25 Tore gefordert und 34 bekommen,“ schmunzelt Baboi „heute bin ich sehr erleichtert und freue mich über die zwei Punkte, die wir wirklich dank einer starken und souveränen Mannschaftsleistung uns mehr als verdient haben“, resümiert die sichtlich gelöste HABO-Trainerin.

HABO SG: Lüders, Heß – Single (1), Ziegler (7/4), Zimmermann (3), Danner (3), Schäufele, Weigel (1), Wagner (4), Zink (3), Günsoy (5), Körner (2), Kapfenstein (5).

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