Buffalos versagen am Ende die Nerven

15 Torlose Minuten bringen die 1.Frauenmannschaft der HABO SG um den Sieg.

In der 45.Minute war es Saskia Kapfenstein, die zum dritten Mal in Folge einnetze und ihr Team mit 23:22 in Front brachte. Zu diesem Zeitpunkt ahnte vermutlich noch keiner der Beteiligten, dass man an diesem Sonntagmittag das letzte Mal ein HABO-Tor bejubeln durfte, doch leider entsprach dies genau der Realität. „Wir haben am Ende die Nerven verloren, vor allem im Angriff haben sich die Fehler gehäuft“, erklärt HABO-Trainerin Konny Baboi. Bis zu diesem Zeitpunkt zeigte ihr Team einen starken Beginn und überrannte die HSG Heilbronn förmlich. 6:2 stand es nach acht Minuten, vorne traf Ann-Kathrin Kapfenstein und hinten hielt Jessica Goebel zwei Siebenmeter in Folge. Dieser Vorsprung konnten die HABo-Frauen bis zum 12:7 (21.) verwalten, ehe sich immer mehr Unkonzentriertheiten einschlichen und man vor allem in der Abwehr mit dem schnellen und körperbetonten Spiel der Gäste nicht mehr so gut klarkam. „Vor allem haben wir nach 20 Minuten aufgehört als Mannschaft vorne zu spielen. Ab dem Zeitpunkt haben wir den Ball nicht mehr laufen lassen und waren deshalb unter Druck.“ Meint Baboi. So holte die HSG Tor um Tor auf und war beim Pausenpfiff schon auf 15:13 herangekommen. „Wir hatten nach der Umstellung auf die 5-1 Abwehr vor allem auf unsere linkten Seite Probleme, da waren wir schlichtweg zu passiv. Das hat Heilbronn ausgenutzt“, moniert Baboi, deren Team jedoch nach zwei schnellen Toren nach Wiederanpfiff den Faden wiedergefunden zu haben schien. Bis zum 20:17(37.) konnten die Buffalos das Spiel noch offen gestalten, durch die Häufung der Fehler lud man die Gäste jedoch zur Aufholjagd ein, die diese auch sofort nutzen und beim 20:20 (42.) erstmals ausgleichen konnten. Dem jungen Team der Buffalos war deutlich das Nervenflattern anzumerken, viele technische Fehler prägten vor alle das Angriffsspiel. In einer hektischen Schlussphase war es dann die HSG die den kühleren Kopf bewahrte und sich am Ende durchsetzen konnte.

HABO SG: Goebel, Kogel – Humm, Ziegler (5), Zimmermann, Danner, S.Kapfenstein (8), Weigel, Wagner (3), Körner, A.Kapfenstein (7), Schäufele

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