Ärgerliche Niederlage für die Buffalos

Am Samstagabend lief für die 1.Frauenmannschaft der HABO SG in der Ferne bei der HSG Heilbronn einiges schief und so musste das Team von Konny Baboi eine bittere 25:24-Niederlage hinnehmen.

Bereits vor dem Anpfiff sorgte die Nachricht, dass man ohne Zuschauer anreisen musste, für schlechte Stimmung. Ohne Harz und ohne Zuschauer gegen einen motivierten und ambitionierten Aufsteiger anzutreten, wird eine große Herausforderung, waren sich alle Beteiligten sicher. Auch Baboi warnte ihr Team von den wendigen und kleinen Spielerinnen der Hausherrinnen. ,,Wenn man die HSG spielen lässt, dann machen sie über 60 Minuten lag Tempo und Druck. Sie haben nichts zu verlieren. Wir mussten im Endeffekt nur ihren Spielfluss durch eine aggressive Abwehr unterbrechen", lautete die Vorgabe, die sich in der Umsetzung bereits von Beginn an allerdings als schwierig herausstellte. Die HABO-Abwehr war zu brav, zu passiv und zu langsam, sodass man sich bereits in der ersten Halbzeit nicht absetzen konnte. Dazu kam, dass die Buffalos einen rabenschwarzen Tag vor dem gegnerischen Tor erwischten, ganze zwölf freie Torchancen wurden alleine im ersten Durchgang nicht genutzt. ,,Wenn man hinten nicht aggressiv steht und vorne seine Tore nicht schießt, dann wird es gegen jeden Gegner schwer," erläutert Baboi, deren Team bereits in Halbeit eins mit mehreren Toren in Führung hätte gehen können, eventuell sogar müssen.

So wechselte man aber mit einem Tor Rückstand (12:13) die Seiten und auch in Halbzeit zwei verpasste die HABO-Defensive den nötigen Zugriff, um das Spiel der HSG zu unterbrechen. Entweder verlor man das direkte Eins gegen Eins oder war zu langsam im Abwehrverbund, was meistens eine Zeitstrafe und einen Siebenmeter nach sich zog. Erst eine Umstellung auf eine offensivere 5:1-Abwehrvariante brachte zwischenzeitlich den gewünschten Effekt. ,,Von der 40. - 55. Minute standen wir deutlich besser in der Abwehr und haben den Gegner endlich mal zu Fehlern gezwungen", erklärt Baboi, deren Team sich durch einen 8:3 Lauf von 15:18 auf 23:21 absetzen konnte. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Buffalos sechs Minuten vor dem Ende alle Trümpfe in der Hand, sich die Punkte doch noch zu sichern. Doch das sollte an diesem Abend einfach nicht gelingen, sodass die Gastgeberinnen den Rückstand schnell egalisieren konnten. Im letzten Angriff hatten die Buffalos dann in Überzahl die Chance, den Siegtreffer zu erzielen, doch bezeichnend für die ganze Partie verlor die HABO den Ball durch einen technischen Fehler, der einen schnellen Gegenstoß und den Siegtreffer für die HSG bedeutete. ,,Natürlich sind wir enttäuscht. Wir haben kein gutes Spiel gemacht, uns vorne wie hinten zu wenig bewegt und wir konnten leider nicht das umsetzten, was wir uns vorgenommen haben. Wir werden weiter an unseren Schwächen arbeiten und aus den Fehlern, die wir gemacht haben, lernen", bleibt Baboi dennoch optmistisch.

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