In einem hart umkämpften und knappen Derby sichert sich die HABO SG durch ein 29:29 den nötigen Punkt und bejubelt nach einer Saison voller Höhen und Tiefen am Ende einen starken 2.Platz hinter dem Aufsteiger der HSG Heilbronn.

Dass dem Team eine lange und kräftezehrende Saison in den Beinen steckte und man mit Mela Danner und Franzi Ziegler zwei weitere Ausfälle kompensieren musste, zeichnete sich bereits in den ersten Minuten der Partie gegen die SG Schozach-Bottwartal II ab. So waren gerade einmal knapp zwei Minuten gespielt, da lag die die HABO  nach zwei technischen Fehlern bereits mit 0:3 zurück und kam nur schwer in die Partie. Dank Mara Schäufele, die sich am Ende als neunfacher Torschützin als glänzende Vertretung für Mela Danner erwies und sowohl aus dem Rückraum, als auch vom Siebenmeterpunkt überzeugte, holte die HABO Stück für Stück auf und hatte den Rückstand beim 5:5 (7.) bereits egalisiert. „Danach haben wir wirklich gut gespielt, uns in der Defensive stabilisiert und vorne viel Druck gemacht,“ erklärt Trainerin Baboi. Resultat war eine 14:9-Führung (22.), der Knoten schien geplatzt. Doch noch vor der Pause verfielen die Buffalos in Hektik und scheiterten reihenweise an der eingewechselten und gut aufgelegten Torhüterin der Gäste, sodass die SG bis zur Halbzeit auf 16:15 verkürzen konnte.

Im zweiten Durchgang gestaltete sich eine Partie auf Augenhöhe, keines der Teams konnte sich wirklich absetzen. Auch weil beide Defensivreihen gut arbeiteten und die Verteidigung deutlich ruppiger wurde. Dass in einem Derby nur zwei gelbe Karten und keine einzige Zweiminutenstrafe vergeben wurde, spricht für die Fairness zwischen den Teams und kommt wohl selten vor. Ab dem 23:25 (52.) wurde die Partie jedoch deutlich hektischer und es schien, als würde das Pendel zugunsten der Gäste ausschlagen. „Wir hatten wenig Wechselmöglichkeiten und uns sind vor allem in der Abwehr die Kräfte etwas ausgegangen,“ sucht Baboi nach einer Erklärung. In einer spannenden Schlussphase, in der die SG mehrmals zwei Tore vorlegte, war es Linda Zimmermann, die sich nach einem Gegentreffer ein Herz fasste, blitzschnell reagierte und nach einer schönen Einzelaktion den umjubelten und so wichtigen 29:29-Ausgleich erzielte. Im letzten Angriff bündelten die Buffalos nochmal alle Kräfte und verhinderten ein weiteres Tor, sodass der letzte Torwurf scheiterte und man am Ende eine gerechte Punkteteilung feiern konnte, die für die HABO SG den zweiten Tabellenplatz bedeutete. „Ich bin sehr stolz auf die Leistung der Mädels. Wir waren kaum mehr als 8 Spielerinnen, mussten zahlreiche Rückschläge und Verletzungen hinnehmen. Wir haben das als Team gemeistert, weil jeder für jeden Verantwortung übernommen hat, jeder hat sein Bestes gegeben. Wir haben uns diesen zweiten Platz als Mannschaft erkämpft. Jetzt haben sich alle eine Pause verdient, “ findet auch Baboi nur lobende Worte für die Leistung ihres Teams und zieht ein insgesamt mehr als positives Saisonfazit.

HABO SG: Goebel – Zimmermann (4), Braunstein (1), Weigel (2), Wagner (2), Körner (5), Schuster (3), Kapfenstein (3), Schäufele (9/6).

Im Derby gegen die SG Schozach-Bottwartal II beschließt die 1.Frauenmannschaft der HABO SG am heutigen Montagabend um 20:30 Uhr in der Wunnensteinhalle die Saison 2021/22.

Genau vier Wochen ist das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams her, da Coronabedingt beide Spiele verlegt werden mussten. Im Hinspiel konnte sich die HABO durch eine starke zweite Halbzeit mit 22:33 durchsetzen, einen ähnlichen Auftritt erwartet Konny Baboi auch im Heimspiel von ihrem Team, auch wenn sie zwei wichtige Spielerinnen ersetzen muss. „Franzi Ziegler, die im Hinspiel sehr treffsicher war muss krankheitsbedingt passen, und Mela Danner, die zeitweise sogar in Manndeckung genommen wurde, ist beruflich verhindert,“ schildert Baboi, die sich jedoch sicher ist, dass andere in die Presche springen werden. „Die Situation ist für uns ja keine unbekannte, wir improvisieren quasi schon die ganze Saison,“ schmunzelt sie. Dabei wäre mindestens ein Punkt wünschenswert, denn nach der Niederlage gegen die HSG Kochertürn/Stein vergangene Woche, könnte eben genau diese den Buffalos im Schlussspurt im Falle einer Niederlage den zweiten Platz noch streitig machen. „Ich würde mir wünschen, dass sich die Mädels für eine starke Saison mit dem zweiten Platz belohnen, das hätte niemand von uns erwartet,“ sagt Baboi, deren Team dafür vor allem Janina Spieth und die Richter-Schwestern in den Griff bekommen muss, von denen beinahe alle Aktionen ausgehen. Gelingt dies, ist die HABO sicherlich der Favorit auf die letzten Punkte, die in dieser Saison in der Landesliga vergeben werden.

Die HABO SG macht im Spitzenspiel der Landesliga gegen die HSG Kochertürn/Stein zu viele technische Fehler und muss sich am Ende knapp mit 23:25 geschlagen geben.

Nach sechs Siegen in Folge ist am Montagabend die Serie der HABO gerissen. Das dies unbedingt im so wichtigen Spiel gegen den direkten Verfolger aus Kochertürn passiert ist, hat laut Trainerin Baboi vor allem zwei Gründe: „Wir sind wie im Hinspiel im Angriff gescheitert, was daran lag, dass wir kaum in unser Spiel gefunden haben. Unsere Aktionen waren sehr statisch, wir waren kaum in Bewegung, der Ball lief nicht schnell genug und wir haben uns in Einzelaktionen verzettelt. Das hat die HSG ausgenutzt, um unser Spiel früh zu stören und uns zu Fehlern zu zwingen.“ lautet ihr Fazit. Von Beginn an zeigte sich, warum beide Teams an der Spitze der Landesliga stehen und sie nur wenige Punkte trennen. Keines der Teams konnte sich absetzen, bis zum 14:12 (33.) durch Jasmin Körner agierte man auf Augenhöhe, die Führung in einer kampfbetonten ersten Halbzeit wechselte ständig, ehe die Gäste einen Gang zulegten und die HABO mit einem 0:5-Lauf auf 14:17 (38.) unter Druck setzten. Nach einer Auszeit begann dann jedoch das Pendel umzuschlagen, die Buffalos konnten ihrerseits vier Tore in Folge erzielen und wieder mit 18:17 (43.) in Führung gehen. Einen maßgeblichen Anteil zu dieser Aufholjagd leisteten Torhüterin Jessica Goebel, die gleich zwei Siebenmeter entschärfte und Rückraumspielerin Mela Danner, auf deren Konto drei dieser vier Treffer gingen. „Was danach passiert ist, ist schwer zu erklären. Eigentlich hatten wir die HSG soweit, dass sie schon angeschlagen waren. Komischerweise sind dann aber wir wieder in unser altes Muster verfallen und haben zahlreiche Bälle weggeschmissen, sind hektisch geworden und haben die HSG durch unsere eigenen Fehler zurückgeholt und zum Torewerfen eingeladen,“ ist Baboi ratlos. Eine doppelte Unterzahl, ein verworfener Strafwurf und weitere technische Fehler der Hausherrinnen leisteten dann den entscheidenden Beitrag zum Kippen der Partie. Die HSG nutzte die Schwächephase, setzte sich eine Minute vor Ende entscheidend auf 22:25 ab und revanchierte sich nach der knappen Hinspielniederlage erfolgreich im Rückspiel. Zwar konnte die HSG den doppelten Punktgewinn feiern, Platz zwei und die damit verbundene Vizemeisterschaft ist der HABO aber noch nicht zu nehmen. Im zweiten Anlauf und gleichzeitig letztem Saisonspiel am kommenden Montag (09.05.2022) genügt den Buffalos ein Unentschieden gegen die SG Schozach-Bottwartal, um den zweiten Tabellenplatz zu sichern.

HABO: Goebel – Ziegler (3/2), Zimmermann (3), Danner (7), Weigel (1), Wagner (1), Klinger (1), Körner (3), Schuster, Kapfenstein (1), Schäufele (3).

Am Montagabend, den 02.Mai 2022 findet zum Saisonendspurt nochmal ein Spitzenspiel in der Wunnensteinhalle statt. Angepfiffen wird die Partie zwischen der zweitplatzierten HABO und der drittplatzierte HSG Kochertürn/Stein um 20:30 Uhr.

„Wir wollen diese Saison unbedingt auf Platz 2 beenden. Das wäre ein großer Erfolg für uns,“ lautet die deutliche Ansage von HABO-Trainerin Konny Baboi vor den letzten beiden Partien der Runde. Um dieses Ziel zu erreichen, muss entweder die HSG Kochertürn/Stein oder in der darauffolgenden Woche die SG Schozach-Bottwartal besiegt werden. Am liebsten wäre es Baboi, wenn gleich der erste Matchball verwandelt werden könnte, auch wenn die HSG deutlich stärker einzuschätzen ist, als die SG. „Kochertürn spielt eine wahnsinnig unangenehme Defensive, die kaum einen Spielfluss zulässt. Da muss viel Bewegung ins Angriffsspiel und der Ball muss schnell laufen, bevor das Spiel durch Fouls unterbrochen wird,“ erklärt Baboi. Eben mit dieser Defensive kam ihr Team im Hinspiel jedoch nur schwer zurecht, verzettelte sich immer wieder in Einzelaktionen und tat sich in der eigenen Defensivarbeit schwer, gewann ein körperbetontes Spiel am Ende durch eine klare Leistungssteigerung im zweiten Durchgnag nur denkbar knapp mit einem Tor. Ähnlich kämpferisch dürfte es auch im Rückspiel zugehen, auch wenn die Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die Verbandsliga an die HSG Heilbronn geht. „Bis jetzt wurden wir nur vom Aufsteiger geschlagen und das soll auch so bleiben,“ richtet die HABO-Trainerin ihr Augenmerk auf die HSG, bei der vor allem Toptorschützin Stephanie Dähnel in den Griff bekommen werden muss. „Sie müssen wir früh stören, sonst kann sie ein Spiel im Alleingang an sich reißen und entscheiden. Gefährlich ist nicht nur ihr Eins gegen Eins, sondern auch ihr Blick für den Kreisläufer, “ hat Baboi ihr Team auf die starke Rückraumspielerin eingestellt. Auch im vorletzten Spiel möchten die Buffalos ihre Siegesserie ausbauen und den zweiten Platz sichern, mit einer stabilen Defensivarbeit ist dies auch zur ungewohnten Anpfiffzeit ein durchaus  realistisches Unterfangen.

In einem torreichen Spiel setzt sich die HABO SG gegen das Tabellenschlusslicht der HB Ludwigsburg II mit 41:20 durch.

Bis zum 5:3 (11.) konnte die ersatzgeschwächt angereiste Württembergligareserve noch mit den Buffalos mithalten, ehe die Gastgeberinnen ihre Nervosität ablegen und sich binnen weniger Minuten auf 10:3 (19.) absetzen konnten. „Wir waren am Anfang wieder sehr hektisch und haben ein bisschen gebraucht, um ins Spiel zu finden. Nach einer guten Viertelstunde sind wir dann aber endlich in unser schnelles Spiel gekommen und konnten uns durch einfache Tore absetzen,“ erklärt HABO-Trainerin Konny Baboi. Vor allem die Paraden von Jessica Goebel und die damit verbundenen Gegenstöße, die vorzugsweise die neunfache Torschützin Franziska Ziegler in Tore ummünzen konnte, erwiesen sich schnell als Mittel zum Erfolg. Das es zur Halbzeit „nur“ 15:9 stand, lag an der löchrigen und nicht ganz so konsequent agierenden SG-Defensive, die vor allem der sechsfachen HB-Torschützin Victoria Schwarz zu viele Freiräume gewehrte. „Vorne haben wir teilweise wunderschöne Angriffe gespielt, uns aber leider nicht durch Tore dafür belohnt,“ ist für Baboi der zweite Faktor für die knappe Halbzeitführung schnell gefunden. Im zweiten Durchgang ging der HB dann mehr und mehr die Puste aus und die Buffalos starteten das muntere Torewerfen. So erzielte Franzi Ziegler bereits 12 Minuten vor dem Ende den 30.Treffer, Youngster Hannah Weigel den deutlich umjubelteren und teureren 40. in der Schlussminute. „Die Kräfte der HB haben immer mehr nachgelassen und so kamen wir in unser Tempospiel und jede Spielerin konnte ihren Teil zum am Ende auch in der Höhe verdientem Sieg beisteuern,“ freut sich die HABO-Trainerin nicht nur über 26 Tore in Halbzeit zwei und zwei Punkte, sondern dass sich all ihre Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten.

HABO SG: Goebel – Ziegler (9), Danner (8/1), Zimmermann (2), Wagner (3), Kapfenstein (5), Schuster (4), Richter (2), Weigel (2), Schäufele (3), Körner (3).

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