Am kommenden Samstag, den 14.03.2020 treffen drei aktive Mannschaften auf die Teams des SV Kornwestheim. Den Auftakt machen die Bezirksligafrauen um 16 Uhr, im Anschluss messen sich die Männer in der Landesliga um 18 Uhr und zur Primtime spielt die 1.Frauenmannschaft um 20 Uhr.

Nach der Niederlage der Landesligafrauen am vergangenen Wochenende gegen Strohgäu, ist die Qualifikation für die neue Verbandsebene nun auch rechnerisch nicht mehr möglich. Für das Team von Timo Peter gilt es dennoch, die Saison erfolgreich abzuschließen. Schließlich stehen noch drei Partien in der Liga und das Pokalhalbfinale auf dem Terminplan. Der SV Kornwestheim ist sicherlich der Gegner, der im Restprogramm der Buffalos als der größte Brocken eingeschätzt werden kann. ,,Kornwestheim spielt oben mit, hat lediglich drei Partien verloren. Die Favoritenrolle ist sicherlich klar." sagt Peter, dessen Team sich jedoch im Hinspiel nur knapp geschlagen geben musste. ,,Unser Hauptproblem war es dort einmal mehr, dass wir unsere Leistung nicht konsequent 60 Minuten abrufen können. Am Ende sind wir vollkommen eingebrochen und haben das Spiel am Schluss aus den Händen gegeben," erinnert sich der HABO-Trainer zurück. Zu oft scheiterten die Buffalos rückblickend vor dem gegnerischen Tor, zu harmlos war die Defensivarbeit, viele Fehler prägten das Spiel. Dies gilt es an diesem Wochenende zu vermeiden, auch weil die HABO seit Langem mal wieder vollständig auftreten kann. Lediglich Ramona Braunstein war unter der Woche krank, wird aber wohl einsetzbar sein.

Die wohl letzte Chance, noch auf Platz fünf der Landesliga vorzurücken, haben die Handballerinnen der HABO SG mit dem 27:33 (12:15) bei der HSG Strohgäu II vergeben. Mit einem Sieg hätte die Mannschaft von Trainer Timo Peter auf einen Punkt an die HSG-Zweite ranrücken können, nun sind es fünf Zähler Rückstand auf Rang fünf. „Wir haben über das komplette Spiel zu viele Fehlwürfe gehabt. Wir waren sicher nicht schlechter und hatten wohl eher mehr Torchancen als der Gegner. Aber so viel verballert haben wir schon lange nicht mehr“, analysiert Peter.

Eine entscheidende Phase der Partie waren die letzten Minuten vor und die ersten nach der Pause. Da wurde aus einem 12:12 ein 12:19 aus HABO-Sicht. „Diese Phase war suboptimal“, umschreibt es Peter vorsichtig und ergänzt: „Auch in der Abwehr hat oft die Absprache nicht gestimmt oder wir waren zu spät dran. Da hat man gemerkt, dass mehrere Spielerinnen gesundheitlich angeschlagen waren.“ Näher als auf vier Tore kamen die HABO-Frauen bis zum Spielende nicht mehr heran, den Schlusspunkt zum 27:33 setzte Ramona Braunstein.

 HABO SG: Kogel, Goebel – Attaguile, Danner (4), Kapfenstein (9), Braunstein (4), K. Döttinger (1), Wagner (4), L. Döttinger (1), Hegendorf (2), Nandelstaedt (1), Eisele, Popken (1).

Lars Laucke (MBZ, 10.03.2020)

Am kommenden Sonntag, den 08.03.2020 treffen die Buffalos auf die HSG Strohgäu II. Anpiff ist um 16.45 Uhr in der Neuen Sporthalle in Hemmingen.

Die Partiel gegen die HSG war wohl eines der kuriosten Spiele der Hinrunde und ist HABO-Trainer Timo Peter noch bestens in Erinnerung. Und das nicht nur, weil sein Team nach einem zähen Match mit zahlreichen Unterbrechungen knapp mit 31:30 als Sieger vom Feld ging, sondern auch, weil die HABO-Frauen sich mit diesem Sieg aus einer Negativserie geholt haben. Am Wochenende haben sich die Vorzeichen nur bedingt geändert. Die HSG steht mit 21:11 Punkten auf dem 5.Tabellenplatz und geht somit als Favorit in die Partie, auch wenn die HABO durch den souveränen Sieg gegen den SC Korb am vergangenen Wochenende ordentlich Selbstbewusstsein getankt hat. Die HSG hingegen fiel zuletzt eher mit einer überraschend deutlichen Niederlage gegen Kochertürn und einem Unentschieden gegen Lauffen auf, beides Teams aus dem unteren Tabellendrittel. ,,Strohgäu zeigt immer wieder zwei Gesichter und es ist stark von ihrer Tagesform abhängig, wie sie spielen. Ich rechne mir schon Chancen aus, dass wir auch die zweite Partie für uns entscheiden können." ist Peter optimistisch, auch wenn sich die Personallage in seinem Team nur bedingt verbessert hat. Zwar sind beide Torhüterinnen wieder mit an Bord, aber Miriana Attaguile und Linda Zimmermann sind immer noch nicht fit und auch Jasmin Körner wird am Wochenende fehlen. So steht Peter nur eine etatmäßige Kreisläuferin zur Verfügung und auch in der Defensive werden sich die Ausfälle bemerkbar machen. ,,Jasmin hat gegen Korb ein starkes Spiel gemacht, vorne wie hinten. Da werden wir intern improvisieren müssen, um auf der Kreisläuferposition für Katrin Döttinger Entlastung schaffen zu können." erklärt Peter, der sich jedoch sicher ist,dass man auch mit einem kleinen Kader ein Wörtchen um die Punkte mitzusprechen hat. ,,Wir haben jetzt noch vier Spiele und wollen das Maximum an Punkten herausholen. Wo wir am Ende dann stehen, wird sich zeigen." gibt der HABO-Trainer die Marschroute für den Entspurt eindeutig vor.

Gegen den SC Korb, der am kommenden Sonntag, den 01.03.2020 zu Gast im Bottwartal ist, haben die Buffalos noch eine Rechnung offen. Anpiff gegen den direkten Tabellennachbarn ist um 14.45 Uhr in der Riedhalle in Steinheim.

,,Ich lehne mich glaube ich nicht allzu weit aus dem Fenster, wenn ich sage, dass wir in Korb eines unserer schlechtestes Spiele der Hinrunde abgeliefert haben", sagt Timo Peter, der sich mit seinem Team im November beim momentan Tabllenachten knapp geschlagen geben musste. Allerdings nicht, weil die Korber Damen einen Glanztag erwischten, sondern eher, weil die Buffalos nach der ersten Halbzeit das Handballspielen völlig einstellten. An diesem Sonntagmittag will es die HABo trotz ugewohntem Spielort um einiges beser machen und die Punkte im Bottwartal halten. Die Gäste stehen in einer sicheren und defensiven Abwehrvariante, sodass es laut Peter vor allem auf ein druckvolles Angriffsspiel ankommen wird. ,,Außerdem müssen wir wieder ballsicherer werden. Korb hat schnelle Außenspielerinnen, die an guten Tagen mit ihren Gegenstößen ein Spiel alleine entscheiden können" warnt Peter vor fahrlässigen Ballverlusten, die sofort bestraft werden. Jessica Goebel, die in Korb vor allem in der ersten Halbzeit stark parierte, wird wie ihre Kollegin Alisia Mäule aus privaten Gründen fehlen, sodass auf der Torhüterposition improvisiert werden muss. Dazu konnte Miriana Attaguile krankheitsbedingt über die Faschingspause nicht trainieren, hinter ihrem Einsatz steht also auch noch ein Fragezeichen.

 Die Landesligafrauen der HABO SG verlieren beim Tabellenzweiten der HSG Hohenlohe nach einer verkorksten ersten Halbzeit mit 27:30.

„Da war mehr drin“, lautet das einfach Fazit von Jochen Leyrer nach der Partie seines Teams in Hohenlohe. Leyrer, der den erkrankten Timo Peter an diesem Tag vertrat, musste ohne Ramona Braunstein planen, und war vor allem auf der rechten Seite zur Improvisation gezwungen. Dementsprechend verunsichert startete die HABO in die Partie und fand vor allem in der Defensive nicht zu alter Stärke. Die schnellen Spielerinnen der HSG tanzen die Gäste immer wieder zu leichtfüßig aus, kaum eine Lücke blieb ungenutzt. „Dazu kam, dass wir vorne viel zu langsam und behäbig gespielt haben, oder schlichtweg unsere Chancen nicht genutzt haben.“ moniert Leyrer, dessen Team deshalb schnell mit 1:5 (7.) im Hintertreffen lag. Zahlreiche Kombinationen wurden ausprobiert, die Abwehr defensiver gestaltet, dennoch zog die HSG kontinuierlich davon, auch weil der HABO im Angriff die Durchschlagskraft fehlte. Diese Fehler nutzen die Gastgeberinnen routiniert und liefen einen Gegenstoß nach dem anderen, so dass auch nach dem Seitenwechsel beim Stand von 8:17 (33.) bereits nichts mehr möglich schien. Doch die Buffalos kämpften sich, angeführt von den nun treffsicheren Außenspielerinnen Lisa Döttinger und Rosalie Wagner zurück in die Partie und waren beim Stand von 18:21 (45.) wieder in Schlagdistanz. Zwei fragwürdige Zweiminutenstrafen zerstörten jedoch den Lauf der Buffalos und so ging ihnen am Ende die Zeit für die Überraschung beim Aufstiegsaspiranten aus. „Wir bringen uns selbst um den Lohn. Wir haben die HSG durch unsere Fehler stark gemacht,“ ärgert sich Leyrer über die verpasste Chance, zwei Punkte aus Hohenlohe zu entführen.


HABO SG: Goebel,Mäule – Attaguile(4),Zimmermann(1),Kapfenstein(6/1),K.Döttinger,Hegendorf,Danner(4),R.Wagner(7),Körner,Popken, Eisele, L.Döttinger(5).

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