Die Landesligafrauen der HABO SG verlieren beim Tabellenzweiten der HSG Hohenlohe nach einer verkorksten ersten Halbzeit mit 27:30.

„Da war mehr drin“, lautet das einfach Fazit von Jochen Leyrer nach der Partie seines Teams in Hohenlohe. Leyrer, der den erkrankten Timo Peter an diesem Tag vertrat, musste ohne Ramona Braunstein planen, und war vor allem auf der rechten Seite zur Improvisation gezwungen. Dementsprechend verunsichert startete die HABO in die Partie und fand vor allem in der Defensive nicht zu alter Stärke. Die schnellen Spielerinnen der HSG tanzen die Gäste immer wieder zu leichtfüßig aus, kaum eine Lücke blieb ungenutzt. „Dazu kam, dass wir vorne viel zu langsam und behäbig gespielt haben, oder schlichtweg unsere Chancen nicht genutzt haben.“ moniert Leyrer, dessen Team deshalb schnell mit 1:5 (7.) im Hintertreffen lag. Zahlreiche Kombinationen wurden ausprobiert, die Abwehr defensiver gestaltet, dennoch zog die HSG kontinuierlich davon, auch weil der HABO im Angriff die Durchschlagskraft fehlte. Diese Fehler nutzen die Gastgeberinnen routiniert und liefen einen Gegenstoß nach dem anderen, so dass auch nach dem Seitenwechsel beim Stand von 8:17 (33.) bereits nichts mehr möglich schien. Doch die Buffalos kämpften sich, angeführt von den nun treffsicheren Außenspielerinnen Lisa Döttinger und Rosalie Wagner zurück in die Partie und waren beim Stand von 18:21 (45.) wieder in Schlagdistanz. Zwei fragwürdige Zweiminutenstrafen zerstörten jedoch den Lauf der Buffalos und so ging ihnen am Ende die Zeit für die Überraschung beim Aufstiegsaspiranten aus. „Wir bringen uns selbst um den Lohn. Wir haben die HSG durch unsere Fehler stark gemacht,“ ärgert sich Leyrer über die verpasste Chance, zwei Punkte aus Hohenlohe zu entführen.


HABO SG: Goebel,Mäule – Attaguile(4),Zimmermann(1),Kapfenstein(6/1),K.Döttinger,Hegendorf,Danner(4),R.Wagner(7),Körner,Popken, Eisele, L.Döttinger(5).

Am kommenden Samstag, den 15.02.2020 treffen die Buffalos auf die HSG Hohenlohe. Anpfiff gegen den Tabellenzweiten der Landesliga ist um 18 Uhr in der Creutzfelder Sporthalle in Pfedelbach.
Zahlreiche Partien spielten die beiden Teams bereits gegeneinander, man stieg zusammen auf, man stieg zusammen ab, die HSG Hohenlohe ist der HABO SG also bestens bekannt. Doch dieses Jahr scheinen die Gastgeber stärker aufzutreten und befinden sich das erste Mal im Kampf um den Aufstieg wieder, während die Buffalos nur noch minimale Chancen auf eine direkte Qualifikation für die neue Verbandsliga haben. ,,Hohenlohe hat der Trainierwechsel gut getan, sie spielen einen schnellen Handball und sind uns körperlich überlegen,“ weiß Timo Peter, der damit vor allem die großen Kreisläuferinnen anspricht, die die HABO-Defensive in den Griff bekommen muss. Optimistisch stimmt ihn die deutlich ansteigende Formkurve in seiner Abwehr, die sich zunehmend stabilisiert und immer weniger Tore zulässt. Dazu kommt der gute Heimauftritt gegen die HSG, bei dem man 30 Minuten in Führung lag und sich erst auf den letzten Metern schlagen lassen musste. ,,Hohenlohe spielt eine robuste Abwehr, wenn wir jedoch ins schnelle Spiel kommen, haben sie ihre Probleme. Das kann am Samstag unsere Chance sein,“ erklärt Peter, der sich zusätzlich über die überstandene Grippewelle seines Temas freuen kann. Bis auf Linda Zimmermann, deren Einsatz noch offen ist, sind alle Spielerinnen an Bord und wollen beim Aufstiegsaspiranten für eine kleine Überraschung sorgen.

Die Buffalos der HABO SG entscheiden ihr Auswärtsspiel gegen die HSG Ca-Mü-Max mit 27:17 für sich.

Bereits nach wenigen Aufwärmbahnen wurde den HABO-Spielerinnen klar, dass das Harzverbot in der Cannstatter Halle und die vielen krankheitsbedingten Ausfälle an diesem Tag wohl eher kleinere Probleme darstellen sollten. „Eine solch rutschige Halle ist ein absolutes No Go. Unser einziges Glück war, dass der Gegner mit den Rahmenbedingungen fast noch schlechter ausgekommen ist, als wir.“ kommentiert Trainer Timo Peter die unterirdischen Voraussetzungen der Landesligapartie. Allen Umständen zum Trotz starteten die Buffalos dann jedoch konzentriert und mit viel Tempo in die Partie und konnten sich schnell einen 4:7 (16.) Vorsprung herauswerfen. Vor allem die Defensive stand erneut bombensicher und sollte doch noch ein Wurf der HSG auf das Tor kommen, gab es schließlich noch Torhüterin Jessica Goebel, die sich wiedermal als starker Rückhalt für ihr Team präsentierte. Resultat der guten Abwehr- und Torhüterleistung war es, dass die HSG mit Unterstützung des Pfostens und der Latte bis zur Halbzeit nur noch einen Treffer erzielen konnten, während die HABO-Frauen Tor um Tor davonzogen. Vor allem Ramona Braunstein nutzte die Lücken der HSG-Defensive und erzielte durch schöne Einzelaktionen vier ihrer am Ende sieben Tore in der ersten Halbzeit. Beim Stand von 5:13 wurden die Seiten gewechselt uns nach einer kurzen Schwächephase, in der die Gastgeber auf 7:13 (33.) verkürzen konnten, fand die HABO-Defensive zu alter Stärke zurück. Beim Treffer von Nicole Hegendorf zum 7:18 (36.) nur wenige Minuten später war das Spiel bereits entschieden. Bis zum Abpfiff verwalteten die Buffalos den Vorsprung und nahmen durch den zehn-Tore-Sieg erfolgreich Revanche für die Heimniederlage der Hinrunde. „Das war heute eine geschlossene Mannschaftsleistung allen Umständen zum Trotz. Die Abwehr war wenig gefordert und stabil. Vorne waren wir einfach effektiver als der Gegner. Wir haben uns trotz der miesen Trainingswoche, dem Harzverbot und dem rutschigen Boden nie aus der Ruhe bringen lassen.“, freut sich Peter über die nächsten zwei Punkte für sein Team.


HABO SG: Goebel, Kogel – Attaguile (2), Zimmermann (3), Kapfenstein (9/3), Braunstein (7), K.Döttinger, Hegendorf (2), Danner (2), R.Wagner, Körner (1), Popken (1), Eisele.

 

Besonders gut stehen die Vorzeichen für die Partie der ersten Frauenmannschaft der HABO SG gegen die HSG Ca-Mü-Max nicht. Anpiff gegen den direkten Konkurenten ist am Samstagabend um 18 Uhr in der Sporthalle des Elly-Heuss-Knapp-Gymnasiums in Stuttgart-Bad Cannstatt.

Zwei schwere Wochen liegen hinter HABO-Trainier Timo Peter. ,,Fast der halbe Kader liegt krank im Bett. Wir konnten kaum mit mehr als acht Leuten trainieren." hadert er mit der aktuellen Personallage in seinem Team. Zu Lisa Döttinger, die bereits letzte Woche nicht dabei sein konnte, gesellten sich neben Jessica Popken und Linda Zimmermann auch noch Jasmin Körner und Torhüterin Jessica Goebel. Fraglich ist also, mit welchem Kader Peter am Samstag nach Stuttgart reisen kann. ,,Wer fit ist und wer nicht, dass wird alles kurzfristig entschieden. Ich rechne aber noch mit der ein oder anderen krankheitsbedingten Absage." ist Peter ehrlich. Neben der angespannten Personallage ist auch das Harzverbot in der Stuttgarter Halle Thema gewesen. ,,Das macht ein Handballer nie gern. Wir haben unter der Woche ohne Harz trianiert und versuchen uns darauf einzustellen. Das darf in keinem Fall als mögliche Ausrede dienen." stellt der HABO-Trainer klar, der mit seinem Team trotz aller Umstände doppelt punkten möchte. Gegen die HSG setzte es im Hinspiel eine zu deutliche und vorallem unnötige Niederlage in heimischer Halle, eine Niederlage für die nun Revanche genommen werden muss. Optimistisch stimmt den Trainer der Auftritt seines Teams gegen den Tabellenführer aus Oppenweiler, gegen den man ganze 40 Minuten sehr gut mithalten konnte und vor allem in der Abwehr glänzte. ,,Ziel muss es sein diese Leistung wieder auf das Feld zu bringen und das diesmal über 60 Minuten. Dann haben wir trotz dünnem Kader gute Chancen." erklärt Peter vorsichtig optimistisch.

Am kommenden Samstag ist die erste Frauenmannschaft der HABO SG zu Gast bei der HC Oppenweiler / Backnang. Anpfiff gegen den amtierenden Tabellenführer ist am 01.02.2020 um 20 Uhr in der Gemeindehalle in Opppenweiler.

Ein Tor trennten die Buffalos am vierte Spieltag der Hinrunde von einem Unentschieden gegen den Aufstiegsaspiranten der HCOP. ,,Wir waren eigentlich immer  vorne, haben aber in den Schlussminuten den Faden verloren und nichts Zählbares mitnehmen können. Das war sehr bitter", erinnert sich Peter, der mit seinem Team Revanche für die unglückliche Niederlage der Hinrunde nehmen will. Dass es auch gegen Teams aus dem oberen Tabellendrittel klappen kann, bewiesen die Buffalos gegen das Spitzenteam aus Leonberg am vergangenen Spieltag. Am Ende musste man sich wegen zahlreicher Fehler zwar  knapp mit drei Toren geschlagen geben, es wäre aber einiges mehr drin gewesen. ,,Die HCOP ist sicherlich Favorit und steht zurecht da oben. Wir können allerdings punkten, wenn wir unsere Fehlerquote minimieren und alles zusammenläuft." erklärt Timo Peter. Diesmal wird dies jedoch um einiges schwerer als im ersten Spiel, da die HCOP zum einen den Heimvorteil auf ihrer Seite hat, zum anderen auch wieder vollständig auftreten kann. ,,Damals ist Oppenweiler ziemlich dezimiert bei uns aufgelaufen, am Samstag werden sie meines Wissens nach vollständig sein." weiß Peter, der vor allem die erfahrene Reka Katona-Lukacs als gefährlich und spielentscheidend einschätzt. ,,Wenn wir sie unter Kontrolle bekommen, haben wir schon einen großen Schritt gemacht. Allerdings muss bei uns von den Torhüterinnen, über die Defensive, bis hin zum Angriffsspiel alles zusammenpassen, wenn wir gewinnen wollen." ist sich Peter sicher. Bei diesem Unterfangen wird er vermutlich auf Lisa Döttinger verzichten müssen, die nach ihrem starken Auftritt gegen Leonberg die ganze Woche krankheitsbedingt fehlte und wohl kaum zu Einsatzzeiten kommen wird. Auch Neuzugang Jessica Popken fehlt aus privaten Gründen. ,,Lisa ist die einzige Linksaußen, Jessi eine wichtige Rückraumspielerin mit viel Übersicht.  Wir werden da im Falle eines Ausfalls sowohl in der Defensive, als auch im Angriffsspiel improvisieren müssen." sagt Peter.

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