11.01.2020. Die zum Ende des vergangenen Jahres dreimal hintereinander unbesiegte Handballmannschaft der HABO hat ihr Rückrundenspiel bei der SG Schorndorf mit 26:32 verloren. Die HABO bot in der ersten Halbzeit noch Paroli und hatte zudem noch Wurfpech. Bei einem Rückstand von 13:12 wurden die Seiten gewechselt. Obwohl die HABO in der zweiten Halbzeit immer wieder den Anschluss schaffte machte sie insgesamt zu viele Fehler im Angriff und packte in der Abwehr nicht mehr richtig zu. So konnten die Remstäler in den letzten 5 Minuten den Sieg endgültig eintüten und gewannen verdient mit 26:32.

Ergebnis

SG Schorndorf vs. HABO 32:26 (13:12)

Die Landesligahandballer der HABO SG verlieren nach einem Leistungseinbruch in der zweiten Halbzeit gegen den SV Kornwestheim mit 20:33.
Hängende Köpfe, ein verletzter Julian Fähnle am Boden und ein ratloser Jürgen Buck in der Mitte des Spielfeldes prägten das Bild nach dem Abpfiff gegen den SVK am Samstagabend. So wirklich begreifen konnte wohl keiner, was in den letzten 30 Minuten in der Sporthalle Ost passiert ist, am allerwenigsten der HABO-Trainer selbst. „Wenn man in der Pause das Momentum auf seiner Seite hat, mit einem Tor hinten liegt, und dann eine solche zweite Halbzeit spielt, dann weiß auch ich nicht mehr, was los war.“ sagt Buck, dessen Team nach einer ansprechenden Leistung im ersten Durchgang mit 14:15 gegen den Aufsteiger zurücklag und demnach noch alle Chancen auf den nächsten Auswärtssieg hatte. Bis zum Seitenwechsel sah alles noch nach einer spannenden Partie aus. Zwar hatte die HABO bereits zu diesem Zeitpunkt die schnellen Flügelspieler des SV nicht im Griff und kassierte zahlreiche Gegenstoßtore, hielt jedoch zumindest im Angriff dagegen. Was genau in der Pause mit den HABO-Spielern geschah, ist unerklärlich. Fakt ist jedoch, dass der SV binnen weniger Minuten auf 20:14 (34.) davonziehen konnte und im HABO-Angriff so gar nichts mehr zusammenlaufen wollte. Zwei Auszeiten nahm Jürgen Buck bis zur 42. Minute, so wirklich fruchtete jedoch keine seiner Ideen, weder eine offensive Manndeckung, noch eine 3:3-Abwehr. „Wenn alle Spieler weit weg von ihrer Leistungsgrenze sind und man in einer Halbzeit sechs Tore schießt und gefühlt 20 Gegenstöße kassiert, dann muss sich jeder Spieler selbst die Antwort auf das Warum geben. Wir haben uns heute schlichtweg selbst geschlagen. “ gibt Buck die Verantwortung an jeden einzelnen Spieler ab. Dass die HABO mit Benedikt Weller und Julian Fähnle gleich zwei Verletzungen auf seiner Seite zu verbuchen hatte, rundet einen vollkommen verkorksten Auswärtsauftritt ab.
HABO SG: Wien (1), Faigle – Eckstein (3), Schäfer (6/4), Hochmuth, Körner (2), Siegler (4), Klumpp, Weller (1), Fähnle (2), Mustata (1), Gohl, Leistner, Rempfer.

 

von Saskia Kapfenstein, MBZ 18.11.2019

Gegen den TSV Schmiden 2 gelang den Landesliga-Handballern am Samstag-abend mit 32:24 der lang ersehnte erste Heimsieg.

Im fünften Anlauf hat es endlich ge-klappt. Dank einer grandiosen ersten Halbzeit leuchtete ein 32:24-Endstand von der Anzeigetafel der heimischen Bottwartalhalle. Ganz perfekt war der Auftritt gegen die zweite Garde des TSV Schmiden zwar nicht, HABO-Coach Jürgen Buck war dennoch mehr als zufrieden. „Wir wollten diesen Heimsieg unbedingt. Dass es am Ende geklappt hat, steht heute über allem.“
Tatsächlich war ganz klar, wer der Herr im Haus sein wollte. Die HABO-Buffalos scharten von der ersten Spielminute an mit den Hufen, kommunizierten untereinander lautstark. Folgerichtig gingen sie mit 2:0 in Führung. Die „Pumas“ vom TSV hingegen machten nur einen kleinen Katzenbuckel. Zweimal schepperte das Aluminum, der halbrechte Marvin Züfle ließ noch einen Unterarmknaller ins lange Eck heraus. Dann fegte die Büf-felherde aus dem Bottwartal mit einem 6:0-Lauf über sie hinweg. Erst in der 15. Spielminute gelang dem TSV der zweite Treffer. Zeitweise rührte die HABO-Abwehr nämlich Beton an, allen voran der Mittelblock aus Benedikt Wel-ler und Kai Klumpp. Das beobachtete auch Jürgen Buck: „Insbesondere in der ersten Halbzeit sind wir sehr effektiv in der Abwehr gestanden, was mit elf Minuten ohne Gegentor belohnt wurde. Im Angriff haben wir dann konsequent ge-spielt. Technische Fehler gab es von uns kaum.“ Das Angriffsspiel seines Teams war an diesem Abend wirklich wie aus einem Guss. Nach Ballgewinnen in der Defensive ging‘s rasant nach vorne, Positionsangriffe brauchte es kaum. Schmidens Plan, den wieder genesenen Spielmacher Jonathan Siegler in eigener Überzahl in Manndeckung zu nehmen, wurde so meist im Keim erstickt. Kam die HABO-Maschinerie doch einmal ins Stocken, wussten quirlige Spieler wie etwa der sechsfache Tor-schütze Max Körner die großen Räume zu nutzen. Folgerichtig war die Partie nach dieser nahezu perfekten ersten Halbzeit mit einem Spielstand von 17:9 eigentlich schon entschieden. Trotzdem hätte sich Jürgen Buck auch nach der Pause ein ähnlich kompromissloses Auf-treten gewünscht. „Wir sind etwas aus dem Rhythmus gekommen. Vier, fünf Chan-cen haben wir ganz frei liegengelassen. Zum Glück haben wir in der Schlussphase wieder Zugriff bekommen. Speziell in den letzten acht Minuten war es wieder der Angriffshandball der ersten Hälf-te“, analysierte er kritisch. Auch mit der Erfolgsquote vom Siebenmeterstrich dürfte er nicht ganz zufrieden sein. Nur die Hälfte der sechs gewährten Strafwürfe verwandelten seine Schützen.
All das ist jedoch Meckern auf hohem Niveau. Die Chancenverwertung tat der Freude über den Sieg keinen Abbruch, ebenso wenig wie der letzte Streich von Schmidens Marvin Züfle, der mit sieben Treffern erfolgreichster Torschütze der Partie war. In allerletzter Sekunde zog er nochmal knapp hinter der Mittellinie ab. Dass das Geschoss haargenau im Win-kel einschlug, ging im Siegesjubel der HABO völlig unter.

Bottwar SG
Wien, Zügel (im Tor) - Eckstein (4), Gohl (2/2), Fähnle (5), Kerner (6), Klumpp (3), Mustata (2), Leistner (1), Rempfer (1), Schäfer (2), Siegler (5/1), Weller (1)

Carina Scholl, MBZ 11.11.19

27.10.2019. In den letzten Spielen war die Defensive immer ein Trumpf der HABO. Doch diesmal stach dieser Trumpf nicht. Die HABO spielte im Angriff nicht schlecht und schoss selbst 32 Tore, aber die Fleiner netzten 39-mal ein und waren erkennbar die bessere Mannschaft. Die Tore fielen wie reife Früchte. Bereits zur Halbzeit stand es 23:17. Nach der Halbzeit spielte die HABO 5 Minuten lang eine gute Abwehr und verkürzte auf 23:20. Danach war aber wieder das gleiche Bild zu verzeichnen und einfache Abwehrfehler erlaubten den Fleiner wieder davonzuziehen. Mit 39:32 verlor die HABO deutlich.

Ergebnis

TV Flein vs. HABO  39:32 (23:17)

Kein Zusammenspiel in der Abwehr

Ohne den noch verletzten Mittelmann Jonathan Siegler wollte die HABO an die zuletzt gezeigte starke Leistung anknüpfen und auch auswärts punkten. Doch die Fleiner waren gleich zu Beginn im Spiel. Nicht so die HABO. Der überragende Sven Kroll narrte die Abwehr der HABO das eine oder andere Mal. Entweder bediente er seine Nebenleute hervorragend oder ging selber in die Lücken und netzte zum Tor ein. Einfache Abwehrfehler machten es ihm aber auch nicht sonderlich schwer. Ein Zusammenspiel war schwerlich zu erkennen. Trotz Abwehränderungen bekam die HABO kein Zugriff auf den Gegner. Hinzu kam, dass auch im Angriff vier technische Fehler produziert wurden, welche die Fleiner zu einfachen Toren im Gegenstoß einluden. Trotz guter Angriffseffektivität mit 17 geschossen Toren, kassierte die HABO 23 Gegentore in 30 Minuten.

Nach starken Beginn wieder ein Abflachen

Nach der Halbzeit hatte sich die HABO sichtlich was vorgenommen. Auf einmal stand die Abwehr und in der 35. Minute verkürzte der starke Alex Schäfer (15 Tore) auf 23:20. Die HABO war erst einmal wieder im Spiel. Doch dann war wieder das gleiche Bild zu verzeichnen und die Abwehr ließ sich wieder einfach ausspielen. Nach zwei vergebenen Angriffen erhöhten die Fleiner wieder innerhalb 2 Minuten auf 26:20. Letztendlich war die Messe da bereits gelesen, wenngleich die HABO in den letzten zehn Minuten noch einmal eine gute Moral zeigte und im Angriff schöne Tore erzielen konnte. Nun hat die HABO zwei Wochen Zeit, um im nächsten Heimspiel gegen Schmieden sich wieder von ihrer besseren Seite zeigen zu können.

Es spielten: Im Tor: Wien, Risk. Im Feld: Eckstein (4), Gohl , Fähnle (1), Klumpp, Körner, Leistner (3), Mustata (1), Pfitzemmaier (6), Rempfer (2), Schädlich, Schäfer (15/7), Weller. Auf der Bank: Trainer Jürgen Buck, Co- und Torwarttrainer Jürgen Steven Retzlaff, Physio Timo Fiederer.

Trainer Jürgen Buck: 5 Minuten Abwehrarbeit reichen einfach nicht, um gegen einen solchen starken Gegner gewinnen zu können. Wir waren gedanklich weit weg, um die Abwehr, egal in welcher Formation, besser spielen zu können. Der Angriff funktionierte in weiten Teilen, aber auch dort haben wir speziell in der ersten Halbzeit vier Fehler gemacht, welche die Fleiner zu einfachen Gegentore einluden.

05.10.2019. Die HABO wartet weiter auf den ersten Heimsieg in dieser Landesligasaison. Wie zuvor gegen die SG Schorndorf ging auch die zweite Begegnung in eigener Halle gegen den TSF Ditzingen verloren. Denkbar knapp scheiterte sie am Ende der Partie mit 23:26 Toren. Zur Halbzeit lag die HABO noch mit 10:13 im Rückstand, drehte aber die ausgeglichene Partie in der 56. Minute und ging mit 23:22 in Führung. Doch Ditzingen konnte sich durch Fehler der HABO nochmals aufrappeln und drehte das Spiel in den Schlussminuten.

Ergebnis

HABO SG vs. TSF Ditzingen        23:26 (10:13)

Im Angriff zu wenig Durchschlagskraft

Nach zwei siegreichen Auswärtsspielen im Gepäck und dem dadurch gewonnen Selbstvertrauen wollte die HABO gegen die Gäste aus Ditzingen den ersten Heimsieg erspielen. Doch trotz diesen guten Voraussetzungen spielte die HABO im Angriff zu zögerlich und entwickelte im Angriff zu wenig Durchschlagskraft. Dennoch stand es nach 20. Minuten noch ausgeglichen (9:9). In Folge konnten sich die Gäste aber einen Vorteil erspielen und gingen mit einer 13:10 Führung in die Kabine zur Halbzeit.

HABO kämpft sich ins Spiel zurück

Nach dem Seitenwechsel zeigten die HABO mehr Entschlossenheit in ihren Aktionen und glichen bereits in der 42. Minute zum 15:15 aus. Gerade Steffen Eckstein zeigte in diese Phase seine Qualitäten aus dem Rückraum mit vier Toren in Folge. Das Spiel blieb ab diesem Zeitpunkt umkämpft. Erst legte Ditzingen immer wieder ein Tor vor und die HABO glich postwenden aus. In der 48. Minute führte dann die HABO mit 19:18 und Ditzingen glich diesmal aus. Alles deutete auf eine spannende Schlussphase hin. Beim 23:22 für die HABO in der 56. Minute und eigenem Ballbesitz schienen sie alle Trümpfe in der Hand zu haben. Doch plötzlich pfiffen die Schiedsrichte ein Durchlaufen des Kreises ab und Ditzingen konnte ausgleichen. Danach scheiterte die HABO freistehend und Ditzingen legte in der 58. Minute wieder vor. Trainer Buck griff zur grünen Karte und stellte nochmals seine Spieler in der Auszeit auf den folgenden Angriff ein. Leider war der folgende Torwurf  zu schwach, den der Torhüter sogar fangen konnte. Ditzingen konnte auf 2 Tore erhöhen und die Messe war somit gelesen. Die wieder proppenvolle Halle in Kleinbottwar hatte ein spannendes und interessantes Spiel gesehen. Darüber waren sich alle einig. Dennoch war die Enttäuschung auf Seiten der HABO groß.

Es spielten: Im Tor: Wien, Zügel. Im Feld: Eckstein (7), Fähnle (1), Gehringer, Hochmuth (1), Klumpp, Körner, Mustata (1), Pfitzemmaier (1), Rempfer, Schädlich (1), Schäfer (9/4), Siegler (2),. Auf der Bank: Trainer Jürgen Buck, Co- und Torwarttrainer Jürgen Steven Retzlaff.

Trainer Jürgen Buck: In der ersten Halbzeit hatten wir zu wenig Durchschlagskraft im Angriff, besonders im Rückraum. In der zweiten Halbzeit sind wir über den Kampf ins Spiel gekommen und waren auch im Rückraum gefährlicher. Es war ein spannendes Spiel bis zum Schluss, in dem sich beide Mannschaften nichts geschenkt haben. Ditzingen hatte das bessere Ende für sich, da wir zwei Fehler zu viel machten. Das ist schade, aber wir müssen daraus lernen, abgezockter und effektiver zu spielen.

Vorschau: Am Samstag, den 12.10.2019, um 20.00 Uhr spielen die Männer HABO I auswärts gegen Bönnigheim (Sporthalle1, 74357 Bönnigheim, Schulstraße). Die Mannschaft hofft darauf, dass wieder viele Fans mitgehen. Von Großbottwar aus werden wieder kostenlose Mitfahrgelegenheiten angeboten. Interessierte Handballfreunde melden sich telefonisch bis Freitag, dem 11.10., 19 Uhr telefonisch unter 07148-8708 oder 0175-4105710 bei Willi Knorr (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

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