HABO Team steht sich selbst im Weg

Bei Tabellenführer NSU Neckarsulm muss man sich vor allem nach einer schwachen ersten Halbzeit am Ende mit 28:33 geschlagen geben.

Im zweiten Durchgang versuchte man sich nochmal in Abwehr und Angriff gegen die drohende Niederlage zu wehren, doch den teilweise 8 Tore betragende Rückstand konnte man nicht mehr aufholen. Die Gastgeber waren es auch, die von Beginn deutlich machten, dass sie Ihre weiße Weste mit drei Siegen in Folge weiter behalten wollten und hatten auch den klar besseren Start in diese Partie. Auf Seiten der HABO Akteure konnte man leider nicht an die so starke Leistung vor einer Woche gegen Böblingen anknüpfen.

Während sich die Bottwartäler schon in der Anfangsphase viele technische Fehler leisteten, wussten das die NSU Akteure für sich zu nutzen und lagen schnell mit 5:1 (7.) vorne. Immer wieder profitierten Sie in der ersten Halbzeit von Fehlern der Gäste und hätte nicht Tarek Rizk bei seinem ersten Saisonspiel in der Anfangsphase einige Würfe der Gastgeber entschärfen können, wäre man noch einem größeren Rückstand hinterhergerannt.

Beim 13:7 (20.) für die NSU folgte somit die erste HABO Auszeit und das Trainergespann schien die richtige Ansage gemacht zu haben. Es folgten drei Tore der Buffalos in Folge und in Ballbesitz hätte man sogar noch näher ran kommen können, doch wieder vertändelte man den Ball und vergab so die Chance, das Spiel wieder ausgeglichener gestalten zu können. Ähnlich dann auch die Situation vor der Halbzeit. Anstatt die Zeit etwas runterzuspielen, um eine letzte Wurfchance zu generieren, verlor man den Ball und fing sich noch einen Konter zum 17:12 Halbzeitstand ein.

Leider änderte sich am Spielverlauf auch zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht viel. Die Gastgeber lagen gar beim 21:13 (37.) das erste Mal mit 8 Toren vorne. Dass dieser Vorsprung nicht noch größer wurde, lag auch an Max Wien, der nun immer wieder Würfe der NSU Angreifer entschärfen konnte. Dies schien auch seine Mitspieler nochmal etwas zu pushen. Man agierte nun viel engagierter und kam auch im Angriff vor Allem über die Außen immer wieder zu Toren. Doch Neckarsulm hielt weiter dagegen. So kam man leider näher als beim 29:25 (57.) nicht mehr an die NSU heran, die auch in der Schlussphase nichts mehr anbrennen ließ. Daran änderte dann auch der von Max Wien gehaltene Strafwurf nach Ende der regulären Spielzeit nichts mehr.

Nach dem anstehenden spielfreien Wochenende geht es dann zum nächsten Auswärtsspiel beim TSV Bönnigheim. Vielleicht folgt dann ja wie in den letzten Wochen auf eine Niederlage wieder die nötige Reaktion. Wer dabei neben Max Wien das Torhütergespann bilden wird muss sich noch zeigen, da Ede Merzbacher nach einer Knieverletzung im Training letzte Woche erst mal nicht mehr mit eingreifen kann und Tarek Rizk sich beim Spiel gegen die NSU den Oberschenkel gezerrt hat. Heißt noch enger zusammenrücken, was ja in Böblingen auf beeindruckende Weise funktioniert hat.

HABO SG: Rizk, Wien – Hochmuth (5), Fähnle (5), Schäfer (4/2), Maximilian Schädlich (4), Mustata (3), Justus Weller (3), Beiermeister (2), Körner (1), Erdmann (1), Bene Weller (1), Buck , Messerschmidt.

von Jürgen Sommer

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.