Schwache Angriffsleistung bringt HABO um den Sieg

Gegen den Aufsteiger der HSG Hohenlohe konnte man nach deutlichem Rückstand nicht nachlegen und musste sich am Ende mit 20:25 geschlagen geben.

Die Aufholjagd der HABO-Truppe in der 47. Minute, als man sich mit einem 5:0 Lauf wieder auf 19:21 an die Gäste aus Hohenlohe heranarbeitete, kam leider zu spät. Nach einer doppelten Zeitstrafe gegen Alex Schäfer und seinen Gegenspieler trafen die Gäste viermal in Folge und sorgten damit für die Vorentscheidung. Der Angriff war an diesem Abend das große Problem auf Seiten der Gastgeber. Aus dem Rückraum kamen zu wenig Impulse gegen die körperlich überlegene defensive 6:0-Abwehr der HSG. Somit war auch das Spiel über den Kreis nur selten möglich. In der Defensive dagegen agierte man deutlich besser und hatte vor allem in der Anfangsphase in Routinier Ede Merzbacher im Tor einen sicheren Rückhalt. Dass man das Spiel bis zur Halbzeit nicht ausgeglichener gestalten konnte, lag auch an einigen unüberlegten Aktionen auf Seiten der Bottwartäler. So auch kurz vor der Halbzeit, als man überhastet abschloss und so dem Gegner die Chance gab nochmal zu schnellen Toren zu kommen. So ging man dann mit einem 8:11 Rückstand in die Halbzeitpause. Alles Wachrütteln und Motivieren der HABO Trainer in der Kabine brachte leider auch keine Veränderung. Nach Wiederanpfiff gab es leider keine Leistungssteigerung im Spiel nach vorne, immer wieder rannte man sich in der Gästeabwehr fest und kam man doch mal durch, scheiterte man mehrmals auch freistehend am sicher aufspielenden Schlussmann der HSG. So auch bei den ersten vier Strafwürfen, bei denen die HABO jedes Mal seinen Meister im Gästekeeper fand.Einziger Lichtblick war dann die schon erwähnte Aufholjagd, wo es kurzzeitig danach aussah, als könnte man das Spiel noch drehen, leider ohne Erfolg. Noch mehr als die zwei verlorenen Punkte schmerzt allerdings eine weitere Verletzung von Jonathan Siegler. Dieses Mal hat es ihn am Finger erwischt und es droht eine längere Pause. Da auch Max Körner schon länger Rückenschmerzen hat, droht man erstmal, ohne die zwei etatmäßigen Spielmacher auskommen zu müssen. Auch Moritz Schädlich wird zunächst nicht mehr zur Verfügung stehen, da er ab sofort in Rosenheim studiert. Umso wichtiger, dass man beim nächsten Spiel am kommenden Samstag um 15:30 Uhr bei HSG Böblingen/Sindelfingen wieder auf Tom Hochmuth und Bene Weller zurückgreifen kann. Sicher trotzdem keine leichte Aufgabe, aber wenn man wieder eine Leistung wie gegen Mundelsheim abrufen kann wird auch auswärts was zu holen sein.   

HABO SG: Merzbacher, Wien. Moritz Schädlich 4, Schäfer 3, Körner 3, Mustata 3, Erdmann 2, Siegler 1, Leistner 1, Max Schädlich 1, Fähnle 1, Messerschmidt 1, Beiermeister, Tingler

von Jürgen Sommer

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