Männer 2: HABO bricht in Hälfte zwei komplett ein

Nach einer guten ersten Halbzeit (naja zumindest ersten guten 20 Minuten) verliert die HABO völlig den Faden und muss am Ende noch eine deutliche Klatsche hinnehmen. Schade, denn Asperg wäre durchaus schlagbar gewesen, allerdings muss man dazu 60 Minuten am oberen Limit spielen.

Eine sehr ausgeglichene Partie sahen die Zuschauer in der Rundsporthalle in Durchgang eins. Das 1:0  der Hausherren beantwortete der starke Justus Weller auf Linksaußen postwendend mit dem 1:1. Nach 14 Minuten stand es 7:7 und auch nach 27 Minuten war der Spielstand beim 14:14 noch ausgeglichen. Asperg legte auf 15:14 vor und die HABO nahm nochmal eine Auszeit. Kurz danach kassierten die Gastgeber eine Zeitstraft. Somit hatte man in Überzahl noch ca. 50 Sekunden für den Ausgleich. Doch die SG agierte nun zu fahrig und schenkte den Ball noch zweimal her. Fast mit der Sirene setzte Asperg noch zu einem Distanzwurf an, dieser blieb zwar kurz im Abwehrblock hängen wurde jedoch so unglücklich abgefälscht, dass er zum 16:14 Pausenstand führte.

Zwar lag man nun im Hintertreffen, trotzdem war man voll im Spiel und hatte noch alle Möglichkeiten offen. Warum jetzt jedoch nichts mehr gelang wird wohl ein Rätsel bleiben. Im Angriff agierte die HABO nun Ideenlos, aber noch viel schlimmer in der Abwehr bekam die HABO nun überhaupt keinen Zugriff mehr und der TSV hatte leichtes Spiel. Beim 24:21 nach 39 Minuten war man noch in Schlagdistanz. Bis zur 45, Minute stellte Asperg nun jedoch die Weichen auf Sieg und war beim 29:23 deutlich enteilt. Die HABO ergab sich nun ihrem Schicksal. In der 53. Minute lag man bereits mit 34:24 zurück. Der 38:25 Rückstand spricht eine deutliche Sprache.

Eine bittere Pille für die Friedl-Truppe, aber diese gilt es nun abzuhaken, denn egal wie hoch die Pleite auch ausfiel es ging auch „nur“ um 2 Punkte. Am morgigen Dienstag spielt die HABO 2 im Pokal beim Landesligisten Bönnigheim und wird versuchen neues Selbstvertrauen zu tanken. Anpfiff ist um 20:15 Uhr. 

HABO: Mike Ringle, Markus Faigle;  Alexander Schick(1), Michael Schick(3), Tim Beiermeister (3), Colin Höcht, Kenan Günsoy, Justus Weller(7), Lars Müller(6/1) Kai Schwab, Robin Kellermann, Chris Pantle(2), Moritz Pitschmann(2),Markus König(1/1) Bank: Simon Friedl

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