Saison 2019 / 2020

In allen Vereinen gibt es Spielerinnen und Spieler, die handballerisch kürzer treten wollen. Daher wurden sowohl beim TV Großbottwar, als auch bei der HG Steinheim-Kleinbottwar zwei Damenmannschaften gebildet. Hier konnten junge Nachwuchsspielerinnen erste "Aktiven-Luft" schnuppern und "alte Hasen" konnten ihrer Leidenschaft Handball ohne Druck weiter nachgehen. Durch den Zusammenschluss der HABO SG ist daraus eine dritte Damenmannschaft entstanden, die die Leidenschaft am Handball teilt und Spaß an diesem Sport und dem Teamgeist hat. 

Durch die neue Formierung und das Rotieren innerhalb aller Damenmannschaften ist es allerdings eine Herausforderung zu wissen, mit wem man final zur Saison planen kann. Daher steht die Frauen 3 vor der Aufgabe mit dem "Rest" zu spielen und gleichzeitig die Jugendspielerinnen zu integrieren. Dass leider bisher kein/e neue/r Trainer/in für die Mannschaft gefunden wurde, macht es nicht einfacher.

Die HABO SG F3 startet in der Bezirksklasse - drücken wir alle Daumen, dass der Start klappt und es bei der Liga bleibt!

Trainingszeiten

Ftreitags in Kleinbottwar
18.30 - 20.00 Uhr

News & Berichte

Frauen3: 16:24 Auswärtssieg in Weissach im Tal

Am Sonntag konnte die 3. Damenmannschaft der HABO mit einem deutlichen Sieg, der eigentlich noch viel höher hätte sein können, zwei Punkte mit nach Hause bringen. Die erste Hälfte des Spiels war noch nicht besonders überzeugend, man war zwar die klar bessere Mannschaft, hatte aber oft Pech im Abschluß oder war zu hektisch in der Offensive und in der Defensive brachte man die Gastgeber durch eigene kleine Fehler erst richtig ins Spiel. Doch Sandra Sommer zeigte zwischen den Pfosten wieder eine tolle Leistung und so ging es 10:10 unentschieden in die Kabinen. Nach der Pause konnte Weissach direkt in Führung gehen, doch die Bottwartälerinnen konterten innerhalb sechs Minuten durch einen Doppelpack von Tami Bosch und drei Treffern von Sandra Lücke, zum 11:15. Danach war es ein völlig anderes Match, als in Halbzeit Eins. Den Gästen lief alles wie geschmiert, die Gastgeber waren völlig aus ihrem Konzept und brachten durch eine starke Abwehrarbeit der HABO nichts mehr zustande. In der 50. Minute führte man sogar mit 10 Toren, ließ es zum Schluss aber etwas langsamer angehen, gewann am Ende aber trotzdem deutlich und mehr als verdient 16:24.

Weiter geht es am Sonntag um 18.30 Uhr in der Bottwartalhalle gegen HC OB 2, welche an Position zwei in der Tabelle stehen.

Es spielten:

Sandra Sommer und Lena Schneider (beide Tor), Laura Fink, Simone Stegmeier, Moni Fies (3), Jasmin Kranich (4), Tami Bosch (3), Sandra Lücke (13/3), Steffi Ernst, Daniela Kannchen, Diana Gleichner (1), Annika Roth

Frauen 3 schlägt Tabellenführer 19:27

Am Samstag, 11.01.2020 war die F3 zu Gast in Vaihingen beim momentanen Tabellenführer Metter / Enz. Das Hinspiel in heimischer Halle konnte die HABO knapp für sich entscheiden, daher war klar, dass die Gastgeber alles in die Waagschale werfen würden, um zu gewinnen. Aber auch unsere Mädels waren hochmotiviert und das klare Ziel war, zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen.

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Nach erneuter Niederlage brennt der Baum

Im letzten Spiel der Hinrunde gelang es den Frauen 2 trotz guter Leistung nicht, wichtige Punkte in der Kleinbottwarer Bottwartalhalle zu behalten. Gegen den TV Mundelsheim setzte es mit 25:29 die neunte Niederlage dieser Saison.
Ohne Stefanie Kachelmuß, Yvette Leißa, Annika Tschentscher oder Verstärkung aus der A-Jugend, dafür aber mit Julia Grebing, Stefanie Schmieder und Jasmin Körner aus der dritten beziehungsweise ersten Damenmannschaft empfing die Landesligareserve am vergangenen Samstag den Tabellenzweiten von der Neckarschlaufe. Für die HABO war die Partie die letzte Möglichkeit der Hinrunde, zu punkten.
Leider nahmen die Gäste recht schnell die Zügel in die Hand. Zwar ließ die HABO-Abwehr kaum Durchbrüche zu, fing sich jedoch immer wieder empfindliche Schlagwürfe aus zweiter Reihe ein. Das eigene Angriffsspiel war hingegen viel zu statisch. Als es nach knapp zwanzig Minuten 5:10 stand, entschied sich das Trainergespann Zieker/ Kretschmann im Angriff auf zwei Kreisläuferinnen umzustellen. Prompt lief bei den Mundelsheimerinnen nicht mehr viel zusammen. Immer wieder kam die HABO über den Kreis oder über die Außenpositionen zu Torerfolgen. Dass die beiden Kreisläuferinnen Jasmin Körner und Sabrina Nandelstaedt beim TV Großbottwar zusammengespielt hatten, merkte man an der guten Arbeit, die sie im Mittelblock leisteten. Was jetzt noch an Schlagwürfen aufs Tor kam, konnte Nicole Arndt daher problemlos parieren. Insgesamt fiel dem TVM in dieser Phase nur recht wenig ein, lediglich ihre Torhüterin Jasmin Gerlach verhinderte, dass bis zur Halbzeit der Ausgleichstreffer noch nicht gefallen war und es stattdessen 9:11 stand. In zehn Minuten hatte die HABO nur noch ein Gegentor hinnehmen müssen.
Um nicht ausrechenbar zu werden, agierte die HABO nach der Pause zunächst wieder nur mit einer Kreisläuferin. Eigentlich war das Momentum jetzt auf Seiten der Heimmannschaft: Die technischen Fehler machte der Gegner, die Abwehr war eingestellt, im Angriff hatte man Mittel und Wege gefunden. Doch die HABO verfiel wieder in alte Muster. Aufgrund mehrerer technischer Fehler und überhasteten Würfen aus dem Rückraum erhöhten die Gäste innerhalb von vier Minuten wieder auf 10:14 sowie drei schnellen Gegentoren in Folge, konnten die Gäste innerhalb von drei Minuten wieder auf 10:14. Die erneute Umstellung auf zwei Kreisläufer konnte nicht verhindern, dass der TVM zu seinem Spiel zurückfand. Mit vielen Treffern aus der ersten und zweiten Welle und einer soliden Torhüterleistung konnten sie ihre Vier-Tore-Führung verteidigen. Eine Zeitstrafe gegen Jasmin Körner nutzten sie dann, um sich auf 16:23 bis zur 46. Minute abzusetzen. Die HABO zeigte nochmal eine Reaktion, als sie bis zur 54. Minute abermals auf 22:25 verkürzte, doch der Tabellenzweite war zu clever, um sich den 25:29-Auswärtssieg noch nehmen zu lassen.
Jetzt ist noch nicht mal Weihnachten, und trotzdem brennt bei der zweiten HABO-Mannschaft schon der Baum. Mit einem Punkteverhältnis von 2:18 überwintert sie auf dem vorletzten Tabellenplatz. Zwar zeigte die gute Leistung im letzten Hinrundenspiel, was möglich ist, davon kann sie sich allerdings auch nichts kaufen. Gelingt es in der Rückrunde nicht, unmittelbar den Schalter umzulegen, wird der Abstieg nur schwer zu verhindern sein. Bis es am 12. Januar 2020 um 17 Uhr zu Gast bei der HSG Neckar weitergeht, kann sie die mehr als nur verkorkste Hinrunde abhaken und neue Kräfte für den Abstiegskampf sammeln.
Für die HABO 2 spielten: Arndt, Sonntag (im Tor)- Beiermeister (3), Bernhardt (1), Fröhlich (2/1), Grebing, Körner (2), Löffelhardt (3/2), Nandelstaedt (1), Schmieder, Scholl (7), Wagner (2), Ziegler (2), Zuddas (2)

 

von Carina Scholl

Fortsetzung der Feldstudie: Frauen 2 verlieren erneut

Den Auftritt beim Tabellennachbarn SV Kornwestheim 2 haben die Frauen 2 am vergangenen Samstag mit einer 33:26-Niederlage ordentlich versiebt. Während die Reserve-Salamander ihren Punktestand auf 6:8 erhöhten und auf den achten Platz in der Bezirksliga vorrückten, steckt die zweite Büffelgarde mit zwei mikrigen Pünktchen auf dem vorletzten Platz fest. Selbst bei einem Sieg am kommenden Wochenende wird sie auf einem Abstiegsplatz überwintern. Mehr noch: Sie läuft Gefahr, den Anschluss ans Tabellenmittelfeld endgültig zu verlieren.
Ob ihnen der Unterschied zwischen Hektik und Schnelligkeit bekannt sei, wurden die HABO nach dem Spiel gefragt. Es sei kaum mitanzusehen, wie nachlässig sie die Bälle wegwerfen. Vereinzelte gute Aktionen zeigten doch, dass das Team eigentlich besser dastehen müsste.
Eigentlich. Aber wer im Spiel gefühlt 60 technische Patzer macht - pro Spielminute etwa einen - wird keine Punkte holen. Für Sie getestet. Danken Sie uns später für diese bahnbrechende Erkenntnis.
Manchmal entsteht das Gefühl, dass die HABO F2 zurzeit wortwörtlich eine Feldstudie macht, auf wie viele unterschiedliche Wege man ein Handballspiel verlieren kann. Wie wir jetzt wissen, lautet Variante 8 (aus neun Versuchen): Innerhalb kürzester Zeit mit 5:1 zurückliegen, dann bis zur 27. Spielminute bei vier bis fünf Toren Rückstand tatenlos zusehen. Sich schließlich kurz vor der Halbzeitpause an die unbedingte Notwendigkeit eines Sieges erinnern. Dann herausfinden, dass es gegen den Bezirksklasse-Aufsteiger genügt, sich zweieinhalb Minuten am Riemen zu reißen, um auf 16:14 zu verkürzen. Weil man im Kopf schon in der kuschligen Kabine ist, zwei Sekunden vor dem Halbzeitpfiff noch ein richtig unnötiges Gegentor kassieren. Stand zur Pause ist also 17.14. Grüße an die Konkurrenz: Die HABO-Abwehr steht euch immer offen.
Auch in der zweiten Halbzeit immer noch keine Idee haben, wie man sich bei einer vorgezogenen Abwehrspielerin auf Halblinks verhält. In der Zwischenzeit die Gegnerinnen durch die eigene Defensive laufen lassen, als ständen da nur überdimensionale Pilonen. Innerhalb von 376 Sekunden mit 22:16 zurückliegen. Weil das in dem ein oder anderen Spiel aber schon mal vorgekommen ist, sich in der 54. Minute noch schnell zwei Zeitstrafen abholen. Absurderweise gelingen in (doppelter) Unterzahl eher Torerfolge, als bei Gleich- oder Überzahl. Aufgrund von fünf Gegentreffern in zweieinhalb Minuten beim Zwischenstand von 31:22 einer richtig peinlichen Klatsche ins Auge sehen. Dank etwas Ergebniskosmetik zum Endstand von 33:26 dann doch nur mit sieben Toren verlieren. Uff. Also, das war ja mal knapp.
Die letzte Chance auf weitere Punkte in der Hinrunde bietet das nächstwöchige Heimspiel. Ob im Duell mit dem Tabellenzweiten TV Mundelsheim die riesensupermega Überraschung glückt? Das wird sich am Samstag, 23. November, um 18:00 Uhr in der Bottwartalhalle zeigen. Die Hoffnung stirbt zuletzt (alte Büffelweisheit)!
Für die HABO SG spielten: Arndt, Sonntag (im Tor) – Becker (4), Beiermeister (1), Eisele (3), Fröhlich (3), Löffelhardt, Nandelstaedt, Scholl (2), Tschentscher (4/4), Wagner (3), Ziegler (3), Zuddas (3),

 

von Carina Scholl

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