Die 2. Frauenmannschaft

F2web

Hintere Reihe v.l.: Corinna Beiermeister, Jennifer Löffelhardt, Ruby Fröhlich, Sabrina Sautter, Sarah Bernhardt, Stefanie Kachelmuß und Trainerin Janine Zieker

Vordere Reihe v.l.: Fabienne Zuddas, Annika Roth, Verena Sonntag, Alexandra Ziegler, Nicole Arndt, Yvette Leißa und Jana Eisele

Zum Team gehören auch: Laura Fink, Jasmin Kranich, Sabrina Nandelstaedt, Carina Scholl, Annika Tschentscher, Alea Wagner und Co-Trainer Klaus Kretschmann

Saison 2019 / 2020

„Die goldene Ananas“

Um mehr als dieses Obst ging es für uns Frauen 1 der HG in der letzten Saison nicht wirklich. Denn durch den bevorstehenden Zusammenschluss mit dem TVG, der in der Landesliga spielt/e, war ein Aufstieg nur mit einem gleichzeitigen Aufstieg oder Abstieg derer möglich. Dementsprechend „locker“ konnte man die Saison angehen, sollte man doch eigentlich als Landesligaabsteiger nichts mit dem Tabellenkeller zu tun haben.

Die ersten Spiele offenbarten dann allerdings die Problematik um die vielen Ab- und Zugänge in der Sommerpause. Mit Carina Scholl, Stefanie Kachelmuß und Yvette Leißa konnten zwar weitere Neuzugänge verzeichnet werden, aber berufs-, studien- und verletzungsbedingt fielen einige Stammkräfte aus, so dass man wieder einmal eine „neue“ Mannschaft formieren musste. So konnten wir weder auf den alt bewährten Mittelblock, noch auf einen eingespielten Rückraum zurückgreifen.

Dies machte sich dann vor allem in der ersten Saisonhälfte durch einige unnötige Minuspunkte zu viel auf unserem Konto bemerkbar, wobei wir einige Spiele sogar noch mit viel Glück oder noch größerem Unvermögen der Gegner für uns entscheiden konnten. Zur Rückrunde zeigte die Mannschaft dann allerdings ihr wahres Potential. Verstärkt durch Sabrina Nandelstaedt, die bereits vorzeitig vom TVG zu uns wechselte und durch die wieder genesene Miri Attaguile musste man sich nur dem späteren klaren und verdienten Aufsteiger HCOB Oppenweiler/Backnang geschlagen geben.

So konnte am Ende ein souveräner und verdienter zweiter Platz mit der goldenen Ananas und nahezu der gesamten Mannschaft auf Mallorca gefeiert werden.

Für die kommende Saison steht dann wohl wieder ein mannschaftlicher Umbruch an. Mit der neuen HABO SG soll jeder Spielerin die Möglichkeit geboten werden, sich in der Vorbereitung für die erste Mannschaft anzubieten. Da ich mir sicher bin, dass einige das nötige Potential dazu haben, bleibt abzuwarten, wie sich die Trainer der zukünftigen ersten Frauenmannschaft entscheiden und sich dementsprechend dann die neue zweite Frauenmannschaft der HABO SG zusammen setzen wird.

Sportliche Grüße

Jini Zieker

Trainingszeiten

Montags in Großbottwar
20.00 - 22.00 Uhr

Donnerstags in Steinheim
20.30 - 22.00 Uhr

News & Berichte

Kalte Füße machen Punkteträume zunichte

Auf bittere Art und Weise mussten die Frauen 2 am vergangenen Sonntagnachmittag erfahren, dass eine gute erste Halbzeit nichts bringt, wenn man in der zweiten wieder in alte Muster verfällt. Zeitweise deutlich führend, verloren sie gegen die HSG Marbach-Rielingshausen mit 30:33.
Da zurzeit alle über HABO-Heimsiege sprechen: Die Frauen 2 hatten auch noch keinen. Es dürfte ihnen jedoch angesichts der, sagen wir mal vorsichtig, subobtimalen Tabellensituation relativ wurscht sein, ob sie die dringend benötigten Punkte nun in Großbottwar, Kleinbottwar oder Untertupfingen holen.
Bis auf Kreisläuferin Yvette Leißa und Torhüterin Verena Sonntag (beide krank) war der Kader komplett. Um Nicole Arndt alias Bärbel alias Glitzer-Frisi (seit neustem) im Fall der Fälle im Kasten ablösen zu können, zog Feldspielerin Alexandra Ziegler deshalb die alten Torwart-Hosen wieder an. Doch Bärbel hielt glänzend. Überhaupt spielten alle am Anfang ganz gut. Zwar geriet die HABO erst mit 0:2 beziehungsweise 1:3 ins Hintertreffen, dann fand sie aber in die Partie. Corinna Beiermeister brachte ihre Farben in der 10. Minute erstmals mit 4:3 in Front. Einmal noch egalisierten die Schillerstädterinnen, dann spielte eigentlich nur noch die HABO. Dank einer soliden Abwehrleistung, einem reibungslosen Zusammenspiel im Angriff ohne Einzelaktionen und beinahe ohne technische Fehler (ja, tatsächlich. Wenig technische Fehler in der ersten Hälfte. Wahnsinn, gell? Aber freuen Sie sich nicht zu früh) gelang es den Gastgeberinnen, sich bis zur 14. Minute auf 8:4 abzusetzen. In der 21. Minute führten sie dann sogar mit 11:6. Daraufhin stellte die HSG auf eine 5:1-Abwehr um und verkürzte so bis zur 26. Minute auf 12:10. Nach einer kurzen Orientierungsphase bemerkte die HABO die gelb-blauen Scheunentore, die sich durch die vorgezogenen Abwehrspielerin auf den Halbpositionen auftaten, sodass es 90 Sekunden vor der Pause wieder 16:11 stand. Weil eine Halbzeitführung mit fünf Toren aber einfach zu schön gewesen wäre, machte sie noch kurz zwei technische Fehler, was Marbach mit zwei schnellen Toren zum 16:13 bestrafte. Aber immerhin. Selbst mit drei Toren Vorsprung war man in dieser Saison noch nie in die Kabinen gegangen. Das ließ hoffen.
Dann kam alles anders. Nach Wiederanpfiff war die HABO wieder ganz die Alte: Ballverluste noch und nöcher, keine Dynamik mehr im Angriff, Fehlwürfe vom feinsten. Außerdem stimmte es im Zentrum der Abwehr plötzlich überhaupt nicht mehr, sodass die Gäste entweder in der Mitte regelrecht durchspazierten oder über den linken Flügel abräumten. Resultat: HSG-Rückraumspielerin Theresa Duffner hatte am Ende 10 Tore auf dem Konto, HSG-Linksaußen Sina Weller sogar 13 Tore, inklusive vier Siebenmeter-Treffer. Die beiden sorgten quasi im Alleingang für den Ausgleich zum 18:18 (36). Obwohl der Rückstand lange Zeit nur ein oder zwei Tore betrug, schaffte es die HABO nicht, wieder den Schalter umzulegen. So konnten sich ihre Gäste kontinuierlich auf 27:32 bis zur 56. Minute absetzten. Die drei Tore zum 30:33-Endstand waren nur noch Ergebniskosmetik. Natürlich war die Enttäuschung riesengroß. Aus Angst, die Partie doch noch zu verlieren, hatten sich die in Führung liegenden Bottwartälerinnen selbst ein Bein gestellt. Weil das Selbstvertrauen völlig fehlt, konnten sie den Führungsverlust mental dann nicht wegstecken. Deshalb war die Niederlage in den Köpfen beim Ausgleich zum 18:18 eigentlich schon besiegelt, obwohl noch überhaupt nichts verloren war.
Jetzt ist guter Rat teuer. Es bleiben nur noch zwei Hinrundenspiele, um das klägliche Punktekonto aufzufüllen. Die beste Gelegenheit bietet sich dafür am kommenden Sonntag um 14 Uhr beim SV Kornwestheim. Anpfiff in der Sporthalle Ost ist um 14 Uhr.

Langsam wird es brenzlig: Frauen 2 verlieren erneut

Total blamiert haben sich die Frauen II am vergangenen Samstag, als sie zuhause dem TV Aldingen mit 18:22 unterlagen. Die Niederlage war nach dem kopflosen und unambitionierten Auftritt mehr als verdient, ebenso wie die daraus resultierende Ankunft im Tabellenkeller.

Vorneweg ein gut gemeinter Tipp für den Leser: Dieser Frauen-II-Spielbericht unterscheidet sich nur geringfügig von den anderen. Wenn Sie etwas Neues erfahren möchten, lesen Sie doch lieber die Berichte der anderen Mannschaften, werfen Sie einen Blick in eine Tageszeitung oder unterhalten Sie sich mit ihrer neugierigen Nachbarin. Aber angesichts des erneut ähnlichen Spielgeschehens ist hier einfach nicht mehr drin als das übliche Genörgel.

Natürlich fehlten Stammkräfte. Natürlich war der Druck nach dem schlechten Saisonstart groß. Und natürlich war klar, dass man den TV Aldingen nicht mit zehn Toren aus der Wunnensteinhalle schießen würde. Aber wenn man mit dem Kopf bei der Sache gewesen wäre, wenn man etwas (Bewegungs-)Bereitschaft gezeigt hätte, wenn man ein bisschen Zug zum Tor an den Tag gelegt hätte und die Bälle nicht unüberlegt weggeschmissen hätte, dann wäre da schon mehr drin gewesen. Ach, Konjunktiv, du dankbarer Modus. Was wären die Frauen 2 ohne dich? Vermutlich unbeschreiblich.
Zunächst gingen die Gäste durch die achtfache Torschützin Lena Klaus in Führung. Bis zur 13. Minute konnte die HABO mithalten, obwohl ihr bis dahin schon gefühlt zwanzig technische Fehler ohne jede Not passiert waren. Nach und nach gerieten die Bottwartälerinnen dann unter die Räder. Kaum ein Angriff endete mehr mit einem Torerfolg, was zum einen an den vielen Fehlpässen sowie der schwachen Chancenauswertung lag, zum anderen aber auch daran, dass das Spielkonzept trotz klarer Anweisungen nicht umgesetzt wurde. Mal mit bisschen Tempo auf die linke Seite, wo die Aldinger einen Angriff-Abwehr-Wechsel vornahmen? Nö. Schnelle Mitte im Allgemeinen oder beim Durchstoßen die notwendige Rückwärtsbewegung nach dem Pass machen? Ach was, viel zu anstrengend. Spielzüge, die den Rückraum in Wurfposition bringen könnten? Braucht keiner! Stattdessen setzte man lieber auf blöde Einzelaktionen, Kreisanspiele mit der Brechstange und meckerte albern gegen den Unparteiischen. Als es in die Kabinen ging, um sich den verdienten Einlauf von Trainerin Janine Zieker abzuholen, stand es daher schon 8:12. Der Weckruf fruchtete leider nicht. Es wurde sogar noch schlimmer: Weitere neun Minuten ohne Tor erbrachten einen 8:15-Rückstand. In den folgenden Minuten spielte die alarmierte HABO tatsächlich etwas druckvoller und leistete sich für ihre Verhältnisse wenige technische Fehler, sodass sie auf 12:15 (46.) verkürzen konnte. Dann aber verfiel sie wieder in alte Muster. Freundlich warfen sie den Gästen die Bälle in die Arme. Auch in der Defensive, die bis dahin ganz okay gewesen war, zeigten sie sich in dieser Phase etwas schnarchnasig. Ein deutlicherer Rückstand mit zeitweise sieben Toren war das Resultat. Immerhin gelang bis zum Schlusspfiff noch etwas Ergebniskosmetik zum 18:22-Endstand.

Nach diesem Wochenende fand sich die HABO II im Tabellenkeller wieder: Unter Betrachtung der Minuspunkte ist sie mit einem 2:10- Punkteverhältnis Bezirksligaschlusslicht. Gegen Tabellennachbar TSV Asperg muss sie deshalb am kommenden Samstag endlich mal den Schalter umlegen und beweisen, dass sie nicht absteigen möchte. Anpfiff ist in der Rundsporthalle in Asperg um 17 Uhr.

Für die HABO spielten: Sonntag (im Tor) – Beiermeister, Bernhardt, Danner (3), Fröhlich (4/3), Kachelmuß, Leißa (3), Nandelstaedt (3), Scholl (3), Tschentscher, Wagner (2), Ziegler

 

von Carina Scholl

Dezimierte Frauen 2 verpassen knapp die Überraschung

Es wäre ja auch zu schön gewesen: Mit 23:22 mussten sich die Frauen 2 der HABO nach einer umkämpften Partie am Ende doch dem TSV Bönnigheim 2 geschlagen geben. Obwohl die Bottwartälerinnen stark dezimiert anreisten, kratzten sie zeitweise an einer kleinen Sensation: Immerhin ist Bönnigheims Oberligareserve bislang ohne Punktverlust.

Egal, wie es ausgeht, wir halten zusammen – auch wenn es sich etwas abgedroschen anhört, konnte vor der Partie keine andere Devise gelten und wurde so auch vom Trainergespann Zieker/Kretschmann formuliert. Denn ohne die beiden Verletzten Sabrina Sautter und Ruby Fröhlich, ohne die erkrankte Fabienne Zuddas und ohne Jennifer Löffelhardt und Corinna Beiermeister, die privat verhindert waren, bestand der HABO-Rückraum plötzlich nur noch aus Stefanie Kachelmuß, Alea Wagner und Carina Scholl. Umso dankbarer war man über die Verstärkung aus der A-Jugend und der ersten Mannschaft: Mit Jana Eisele und Lisa Döttinger konnten noch zwei Mittespielerinnen gefunden werden. Große Chancen auf einen Punktgewinn rechnete sich trotzdem keiner aus, so nötig dieser auch gewesen wäre. Umso überraschender, dass die HABO nicht nur mithalten konnte, sondern zeitweise sogar das Spielgeschehen bestimmte.
Der Auftakt war gewohnt fehlerdominiert und völlig zerfahren. Den Gästen merkte man ihre Verunsicherung an. So stellte Bönnigheims Betreuerin Carolin Krieg nach dem Spiel verwundert fest: „Ihr habt ja NOCH mehr technische Fehler gemacht als wir!“ Damit hatte sie vollkommen recht. Tja, auf die HABO 2 ist halt Verlass… Aber die Abwehr stand gut und auch im Angriff lief es recht ordentlich zusammen, sodass der befürchtete Abschuss ausblieb. Vor allem das Spiel mit dem Kreis klappte in der ersten Halbzeit hervorragend: Sechs der ersten zehn Feldtore erzielten die Kreisläuferinnen Yvette Leißa, Sabrina Nandelstaedt und Annika Tschentscher. Fast schon verwundert stellten die HABO-Spielerinnen beim Klang der Halbzeitsirene fest, dass sie sogar mit einem Tor führten: Ein Spielstand von 10:11?! Gibt’s ja gar nicht.
Der Halbzeitstand war Balsam für das angeknackste Selbstbewusstsein. Dadurch gelang auch der Ausbau der Führung nach dem Seitenwechsel auf 11:15. Dann aber setzte die berühmte Angst vor dem Gewinnen ein. Anstatt ruhig und diszipliniert zu spielen, verfiel die HABO wieder in Hektik. Plötzlich nervös geworden, warf sie das Spielgerät wieder links und rechts durch die Gegend, als wäre es Konfetti. Die Gastgeberinnen pirschten sich bis zur 47. Spielminute wieder auf 17:17 heran und waren in der Schlussphase dann einfach cleverer. Vor allem TSV-Kreisläuferin Svenja Bäzner war nicht in den Griff zu bekommen, machte mit ihren fünf Toren in der letzten Viertelstunde den entscheidenden Unterschied aus. Auch der Siegtreffer in der 57. Minute zum 23:22 ging auf ihr Konto. Obwohl die HABO in den letzten drei Minuten kein Gegentreffer mehr zuließ und eine Minute vor Schluss nochmal in Ballbesitz kam, gelang der Ausgleich nicht mehr. Schade! Ein Remis wäre verdient gewesen. Wäre man etwas ballsicherer gewesen und hätte wenigstens einen der fünf freien Konter genutzt, könnte man jetzt mindestens einen Punkt mehr auf der Habenseite vorweisen. Hätte, wäre, könnte – Coach Kretschmann war danach trotzdem ganz zufrieden: „Das war um Welten besser als in der letzten Woche!“ Vielleicht wird es ja bis zum Spiel am kommenden Samstag gegen den TV Aldingen noch ein bisschen besser. Anpfiff in der Wunnensteinhalle ist um 16 Uhr.

Für die HABO spielten: Arndt, Sonntag (im Tor) – Bernhardt (2), Döttinger (5), Eisele, Kachelmuß (4), Leißa (2), Nandelstaedt (3), Scholl (3/1), Tschentscher (3/2), Wagner, Ziegler

von Carina Scholl

Frauen 2 weiterhin auf Formsuche

Wie viele technische Fehler passen in ein Frauen-Bezirksligaspiel? Einfache Antwort: Eine ganze Menge. Nach einem furiosen Fehler-Festival, zu dem sowohl die Gäste des TSF Ditzingen als auch die Frauen 2 der HABO beitrugen, stand am Samstagnachmittag die 30:35-Heimniederlage. So langsam wird es für das Team von Jini Zieker und Klaus Kretschmann mit lediglich zwei Punkten auf der Habenseite ungemütlich.

Es muss mit ihrer Rolle als Mutter zu tun haben, dass Jini Zieker seit dieser Saison so tiefenentspannt ist. In der Auszeit nach elf Minuten, als es gerade 1:3 stand, gab es nur ein genervtes „Wollt ihr mich eigentlich verarschen?“ Und auch im weiteren Verlauf der Partie blieb sie relativ gelassen. Dabei leistete sich die HABO zu viele technische Fehler im Angriff und zu viel Passivität in der Abwehr. Da können die Spielerinnen wirklich froh sein, dass ihre Trainerin zurzeit Besseres zu tun hat, als sich über ihre dusselige Handballmannschaft aufzuregen.
Das Ärgerliche ist ja nach wie vor, dass die HABO es eigentlich besser kann. Streckenweise war das auch in diesem Spiel zu beobachten: Nach einem zwischenzeitlichen Rückstand von 3:7 (15.) gewöhnte sich die HABO an die offensive Abwehr, wurde mutiger und ging konsequenter in die Eins-gegen-eins-Situationen. Deshalb schafften die Gastgeberinnen in der 22. Minute auch den Ausgleich: Annika Tschentscher traf vom Siebenmeterstrich zum 8:8. Die zackige Ditzinger Mittespielerin Shely Dogra hatte aber so gar keine Lust auf einen Führungswechsel und traf kurz darauf dreimal in Folge, weil die HABO glaubte, sich auf ihren jüngst geernteten Lorbeeren ausruhen zu können. Mir nichts, dir nichts stand es bis zur Halbzeit wieder 11:14.
Weil die Bottwartälerinnen gesehen hatten, dass hier eigentlich durchaus die Revanche für das unglücklich verlorene Pokalspiel gelingen könnte, stapften sie selbstbewusst aus der Kabine, gewillt, das Spiel zu drehen. Pustekuchen. Ditzingen erhöhte stattdessen rasch auf 11:16 (32.). Zwar war die HABO jetzt deutlich angriffslustiger, aber die schwache Abwehrleistung wurde halt nicht besser. Daran änderte auch die Entscheidung des Trainergespanns, die Halbspieler mit einer 4:2-Abwehr aus dem Spiel zu nehmen, nichts. Infolgedessen konnte sich die HABO trotz vieler einfacher Treffer zu keiner Zeit auf mehr als vier Tore annähern. Meist lag sie sogar mit fünf oder sechs Zählern zurück. Als endlich abgepfiffen wurde, stand es gerade 30:35. Selbst wenn die Partie bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag weiter gegangen wäre –zumindest an diesem Tag wäre kein Punktgewinn mehr drin gewesen. Wie gut, dass es ein Rückspiel gibt.

Gleich am Wochenende kann man versuchen, es wiedergutzumachen. Das dürfte gegen den TSV Bönnigheim zwar nicht einfach werden, aber mit ein bisschen mehr Konzentration, ist da sicher etwas Zählbares drin. Anpfiff ist in der Bönnigheimer Schulsporthalle um 18 Uhr.

Für die HABO spielten: Arndt, Kogel (im Tor) – Beiermeister, Bernhardt (3), Kachelmuß (4), Leißa (3), Löffelhardt (2), Nandelstaedt (1), Scholl (7), Tschentscher (3/3), Wagner (3), Ziegler (1), Zuddas (3),

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