Die 1. Frauenmannschaft

 

Frauen 1

 

Hintere Reihe v.l.: Ann-Kathrin Kapfenstein, Hannah Weigel, Melanie Danner, Mara Schäufele, Rosalie Wagner, Lara Humm

Vordere Reihe v.l.: Nele Teschke, Milena Claus, Jasmin Körner, Mara Ottomani, Saskia Kapfenstein, Franziska Ziegler, Jázmin Jankovics

Zum Team gehören auch: Linda Zimmermann, Jessica Goebel, Jana Müller, Saskia Zink, Nicole Heß, Emma Fiederer, Selina Lebherz, Trainerin Kornelia Baboi, TW-Trainer Klaus Kretschmann, Athletiktrainer Sam Hamed, Mannschaftsverantwortliche Stephanie Heim

Saison 2020 / 2021

Ein Blick auf unser neues Mannschaftsbild genügt, um festzustellen, dass dieses Jahr wohl einiges anders läuft als gewohnt. Nicht nur Abstand und Hygienemaßnahmen bestimmten unsere letzten Monate, sondern auch die Ungewissheit. Corona hat auch den Handball im Bottwartal fest im Griff und so konnten wir die vergangene Saison nicht beenden. Zwei Spiele wären für uns noch offen gewesen, auch ein Abschied von unseren langjährigen Trainern Timo Peter und Jochen Leyrer blieb uns verwehrt. Über ein „Was-wäre-wenn“ nachzudenken ist müßig. Fakt ist jedoch, dass wir die vergangene Saison nicht konsequent genug gespielt haben, viele unnötige Niederlagen einstecken mussten und letztendlich die Qualifikation für die neue Verbandsliga verpasst haben.
Was nach einer langen Handballpause bleibt, ist der Blick nach vorne und so starteten wir unter strengen Hygienebedingungen Anfang Juni wieder in die Vorbereitung, ohne zu wissen, wann wir denn letztendlich wieder auf Punktejagd gehen können. Das tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch, das Team war froh, wieder Hallenluft schnuppern zu dürfen und mit der Nachricht „Körperkontakt erlaubt“ breitete sich Optimismus aus. Endlich wieder Handball!
Unsere neue Trainerin Konny Baboi trainierte in zahlreichen Laufeinheiten unsere Ausdauer, Klaus Kretschmann brachte unser Torhütertrio zum Schwitzen und Athletiktrainer Sam Hamed ergänzte mit seinen Krafteinheiten das Komplettpaket. Viel Fleiß und Arbeit stecken in den Trainingseinheiten seit Juni und dennoch sind wir froh, mit ihnen ein qualifiziertes und erfahrenes Trainerteam im Rücken zu haben. Auch mit unseren Neuzugängen Saskia Zink, Franzi Ziegler und Ann-Kathrin Kapfenstein haben wir uns deutlich verstärkt. Alle drei Spielerinnen passen wunderbar ins Team und machen unseren Kader menschlich und sportlich noch stärker, sodass wir in der Breite für zahlreiche Spiele, Derbys, Kämpfe, Siege und Siegesfeiern, aber auch das Arbeiten an Schwächen und Verdauen von Niederlagen bestens gerüstet sind.
Auch wenn in dieser Saison so einiges anders und unsicher sein wird, eins hat sich nicht geändert und ist definitiv sicher – Wir haben richtig Lust, sind bereit für die Saison 2020/2021 und können es kaum erwarten, dass es endlich losgeht.


Sportliche Grüße
1. Frauenmannschaft HABO SG

Trainingszeiten

Montags in Großbottwar
20.00 - 22.00 Uhr

Dienstags in Großbottwar

20.30 - 22.00 Uhr

 

Donnerstags in Großbottwar

19.00 - 20.30 Uhr

News & Berichte

Erster Auswärtssieg für HABO-Frauen

Die Buffalos erkämpfen sich bei der HSG Lauffen-Neipperg einen 28:29-Sieg.

Sichtlich erleichtert trafen sich die Landesligafrauen der HABO SG nach dem Abpiff im Mittelkreis der Halle, denn die Schlussphase in der Partie gegen die HSG Lauffen-Neipperg war nichts für schwache Nerven. 26:29 brachte Ann-Kathrin Kapfenstein ihr Team gut sieben Minuten vor dem Ende in Führung, dass es bis zum Abpfiff noch eine solche Zitterpartie werden sollte, wunderte wohl alle Beteiligte. Doch die HABO traf in den Schlussminuten lediglich noch das Aluminium, ganze vier Würfe landeten an Pfosten oder Latte und so kam die HSG nochmal gefährlich nahe. „Wir haben es durch das Auslassen bester Möglichkeiten am Ende versäumt den Sack viel schneller zuzumachen.“ erklärt Konny Baboi, die durch eine Abwehrumstellung in der Schlussviertelstunde den Grundstein für den Erfolg legte. Bis zu diesem Zeitpunkt gestaltete sich zwischen beiden Teams eine Partie auf Augenhöhe, keiner konnte sich entscheidend absetzen, auch weil auf beiden Seiten quasi keine Abwehrleistung zu finden war. So stand es bereits zur Halbzeit 17:16. „33 Tore in 30 Minuten sind sehr viel. Wir haben in der Abwehr überhaupt keinen Zugriff gefunden“, sagt Baboi, die neben einer 6:0-Variante auch die offensive 3-2-1 ausprobierte. So wirklich fruchtete jedoch keine, oft waren die Buffalos den berühmten Schritt zu spät. Resultat waren ganze neun Zwei-Minutenstrafen, davon sechs in der zweiten Halbzeit, was dazu führte, dass die HABO mit 21:24 (39.) ins Hintertreffen gelang, ehe Baboi die Abwehr erneut umstellte. „In der 5-1 standen wir am Ende deutlich sicherer. Mela Danner, Franzi Ziegler und Mara Schäufele haben da einen guten Job gemacht.“ sagt Baboi. Die Buffalos holten also aus der stabilen Defensive heraus Tor um Tor auf und als Melanie Danner den letzten direkten Freiwurf der Gastgeberinnen blockte, durfte man sich über den 29:28- Auswärtssieg und zwei Punkte freuen. „Heute haben wir über weite Strecken wieder als Team zusammengespielt. Auch wenn wir in der Abwehr immer noch nicht stabil stehen, haben die Mädels in den letzten Minuten alles reingeworfen und sich so den Sieg erkämpft“, resümiert die HABO-Trainerin.

HABO SG: Goebel – Humm (1), Ziegler (4), Zimmermann (3), Danner (1), S.Kapfenstein (11/2), Weigel, Wagner (6), Körner (2), A.Kapfenstein (1), Schäufele.

Erstes Auswärtsspiel für die HABO-Frauen

Nach zwei Heimauftritten in Groß- und Kleinbottwar müssen die Buffalos das erste Mal in die Ferne reisen. Am Samstag, den 16.10.2021 kämpft man bei der HSG Lauffen-Neipperg um zwei Punkte. Anpfiff ist um 17.45 Uhr in der Sporthalle in Lauffen am Neckar.

Die enttäuschende Niederlage gegen die HSG Heilbronn mussten die Landesligadamen aus dem Bottwartal schnell abhaken, um den Fokus auf die nächste Partie nicht aus den Augen zu verlieren. Gegen die punktgleiche HSG gilt es dieses Wochenende wieder ein anderes Gesicht zu zeigen. „Wir haben uns die Woche auf unser Angriffsspiel konzentriert, dass wieder deutlich disziplinierter werden muss. Wir müssen den Ball laufen lassen, auch wenn der Spielstand knapp ist.“ gibt Trainerin Konny Baboi die Marschroute vor. Ganz vernachlässigen möchte sie die Defensive deshalb jedoch nicht, auch hier zeigten die Buffalos zuletzt Schwächen im aggressiven Spiel nach vorne. „Da sind wir leider immer noch zu passiv und zu nett, damit wir das Spiel schneller unterbrechen können“, erklärt Baboi und wünscht sich mehr Aggressivität auf die ballführende Spielerin ihres Teams. Gerade bei der körperlich überlegenen HSG wird dies in ihren Augen der Schlüssel zum Erfolg sein. Auch die harzfreie Halle, in der die HSG ihre Heimspiele bestreitet, möchte die HABO-Trainerin nicht allzu sehr in den Köpfen ihrer Mädels sehen: „Wenn wir mit Überzeugung unsere Aktionen spielen und bei den Würfen nicht groß über das fehlende Harz nachdenken, darf und wird das kein Thema sein.“

Buffalos versagen am Ende die Nerven

15 Torlose Minuten bringen die 1.Frauenmannschaft der HABO SG um den Sieg.

In der 45.Minute war es Saskia Kapfenstein, die zum dritten Mal in Folge einnetze und ihr Team mit 23:22 in Front brachte. Zu diesem Zeitpunkt ahnte vermutlich noch keiner der Beteiligten, dass man an diesem Sonntagmittag das letzte Mal ein HABO-Tor bejubeln durfte, doch leider entsprach dies genau der Realität. „Wir haben am Ende die Nerven verloren, vor allem im Angriff haben sich die Fehler gehäuft“, erklärt HABO-Trainerin Konny Baboi. Bis zu diesem Zeitpunkt zeigte ihr Team einen starken Beginn und überrannte die HSG Heilbronn förmlich. 6:2 stand es nach acht Minuten, vorne traf Ann-Kathrin Kapfenstein und hinten hielt Jessica Goebel zwei Siebenmeter in Folge. Dieser Vorsprung konnten die HABo-Frauen bis zum 12:7 (21.) verwalten, ehe sich immer mehr Unkonzentriertheiten einschlichen und man vor allem in der Abwehr mit dem schnellen und körperbetonten Spiel der Gäste nicht mehr so gut klarkam. „Vor allem haben wir nach 20 Minuten aufgehört als Mannschaft vorne zu spielen. Ab dem Zeitpunkt haben wir den Ball nicht mehr laufen lassen und waren deshalb unter Druck.“ Meint Baboi. So holte die HSG Tor um Tor auf und war beim Pausenpfiff schon auf 15:13 herangekommen. „Wir hatten nach der Umstellung auf die 5-1 Abwehr vor allem auf unsere linkten Seite Probleme, da waren wir schlichtweg zu passiv. Das hat Heilbronn ausgenutzt“, moniert Baboi, deren Team jedoch nach zwei schnellen Toren nach Wiederanpfiff den Faden wiedergefunden zu haben schien. Bis zum 20:17(37.) konnten die Buffalos das Spiel noch offen gestalten, durch die Häufung der Fehler lud man die Gäste jedoch zur Aufholjagd ein, die diese auch sofort nutzen und beim 20:20 (42.) erstmals ausgleichen konnten. Dem jungen Team der Buffalos war deutlich das Nervenflattern anzumerken, viele technische Fehler prägten vor alle das Angriffsspiel. In einer hektischen Schlussphase war es dann die HSG die den kühleren Kopf bewahrte und sich am Ende durchsetzen konnte.

HABO SG: Goebel, Kogel – Humm, Ziegler (5), Zimmermann, Danner, S.Kapfenstein (8), Weigel, Wagner (3), Körner, A.Kapfenstein (7), Schäufele

Die Buffalos 3 weiter mit „weißer Weste“

Nach einer Woche Spielpause hieß der Gegner am Samstag in der Wunnensteinhalle HC Metter Enz. In der (kurzen) letzten Saison musste man noch eine deutliche Auswärtsniederlage gegen die Spielgemeinschaft aus Vaihingen und Großsachsenheim einstecken.

Bis zur 7. Minute konnten die Gäste dann auch gleich auf 1:3 vorlegen. Mit einem lupenreinem Hattrick brachte Chris Pantle sein Team bis zur 10. Minute mit 4:3 in Front. Die HABO war nun gut im Spiel und erspielte sich bis zur 27. Minute eine 11:7 Führung. Diese 4 Tore Vorsprung konnte man auch in die Pause mitnehmen und so wurden beim 12:8 die Seiten gewechselt. Da nun auch Urlaubsrückkehrer Basti Zimmermann seinen Wurfarm richtig eingestellt hatte und jetzt auch ins Tor traf konnte der Vorsprung beim 15:10 nach 35 Minuten noch etwas ausgebaut werden. Leider erlaubte man es dem Gegner mit einigen Nachlässigkeiten im Spiel zu bleiben und so war beim 19:16 nach 47 Minuten noch nichts entschieden. Auch das 20:16 fünf Minuten vor dem Ende brachte nicht die Erlösung, die Gäste antworteten mit 2 schnellen Toren. In der 58. Minute markierte Basti Zimmermann das 21:18. Im Gegenzug verkürzte Metter Enz auf 21:19. 21 Sekunden vor dem Ende gab es Strafwurf für die HABO. Dieser wurde jedoch vergeben und so erlaubte man den Gästen noch den Anschlusstreffer zum 21:20 Endstand.

Damit steht man mit 6:0 Punkten auf Platz 2 der Bezirksklasse. Such man ein „Haar in der Suppe“, so könnte man noch etwas effektiver mit den eigenen Chancen umgehen. Das nächste Spiel findet am Sonntag, den 24.10.21 statt. Dann empfängt man in der Wuha den TSV Korntal.

HABO 3: Markus Faigle, Jakob Weller; Chris Pantle (7), Sebastian Zimmermann(5/2), Hannes Lorenz, Florian Brosi, Nico Betz(2/2), Patrick Rygoll, Marcel Gombert(2), Jannik Horrer(3), Marian Handl, Julian Kolder(1), Marcel Feil, Samuel Gruber(1), Bank Michael Trefz, Oliver Mutter

Quelle: Alexander Schick

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